30.08. bis 17.09.2016 - Maastricht - Eifel - Hunsrück und ...

Dienstag, 30.08.
Heute starten wir zu unserer zweiten größeren Tour in diesem Jahr. Nachdem wir im Mai in Kroatien waren, bleiben wir diesmal in Deutschland und seiner näheren Umgebung. Unser erstes Ziel ist der Caravansalon in Düsseldorf. Hier haben wir uns vor inzwischen zwei Jahren unser jetziges Wohnmobil ausgesucht. Mal schaauen, was es so alles neues gibt.
Da die A7 nördlich von Hamburg noch immer eine Großbaustelle ist, führt uns unser heutiger Weg mal wieder über die A21 an Segeberg vorbei auf die A1 und dann südlich um Hamburg herum weiter in Richtung Bremen. Als Etappenziel haben wir uns den Stellplatz am Schwimmbad in Wildeshausen ausgeguckt. Leider müssen wir bei unserer Ankunft feststellen, dass wir nicht die einzigen Wohnmobilisten mit dieser Idee sind und der Platz bereits voll belegt ist. Nach kurzer Überlegung wohin wir ausweichen können, fällt uns der Platz in Herzlake ein. Hier haben wir bereits in der Vergangenheit übernachtet und sind optimistisch, dass er nicht belegt ist. So kehren wir nochmal kurz zur A1 zurück bevor wir der B213 an Cloppenburg vorbei folgen.
Als wir in Herzlake eintreffen ist es bereits fast dunkel. Gleichwohl erkennen wir auf den ersten Blick das hier noch mehr als ein Platz für uns frei ist. Lediglich die PKW der im nebenan gelegenen Stadion noch aktiven Sportler erfordern etwas rangieren um auf eines dieser Plätzchen zu gelangen.
Nachdem wir nun doch länger als geplant auf der Strasse waren, gönne ich mir noch ein Bierchen und dann ist auch schon Zeit ins Bett zu gehen.

KM (Tag / Gesamt) 305km / 305km
Übernachtungskosten
(Tag / Gesamt)
0,-- / 0,-- EUR
49770 Herzlake (NI)
N 52° 40' 53", E 007° 36' 20"
Im Mersch
 

Mittwoch, 31.08.
Heute treibt uns nichts. Da wir gestern mehr Kilometer als geplant zurückgelegt haben, sind es nur noch gut 200km bis zur Messe. So haben wir alle Zeit für ein gemütliches Frühstück und können uns dann ganz entspannt wieder auf den Weg machen. Über die B213 erreichen wir die A31 und folgen dieser in Richtung Süden der Sonne entgegen. Am späteren Mittag erreichen wir Düsseldorf und fahren als erstes an den Rhein um die Alternativen zum P1 - dem Messestellplatz - zu erkunden. Während wir der einen Alternative nichts abgewinnen können, ist der zweite Platz bereits voll belegt. Dann also doch weiter zum P1.
Nachdem uns die Einweiser einmal komplett im Kreis geschickt haben, kommen wir schliesslich an der Stelle an, an der die Polizei NRW ab 15:00 Uhr eine kostenlose Wiegeaktion für die Camper durchführt. Leider vertreten die Verkehrsleitposten die Auffassung, dass wir hier nicht bis dahin warten können. So lösen wir unser Ticket und fahren auf den Parkplatz. Wenig später steht unser Wohnmobil auf der Wiese und der Planet brennt uns von oben auf das Haupt. Wir geniessen die Sonne und den spärlichen Schatten bei einer Tasse Kaffee. Dann ist es an der Zeit wieder vom Platz herunter zu fahren um der Polizei einen Bescuh abzustatten. Diese trifft etwas verspätet ein. Da wir aber das dritte Mobil in der Warteschlange sind, dauert es nicht allzu lange bis wir unser Wiegeprotokoll in der Hand halten. Komplett reiefertig beladen haben wir noch 550kg Zuladungsreserve wobei die max. Hintereachslast aber bereits fast ausgereizt ist.
Nachdem unsere Erwartungen bestätigt wurden beziehen wir ein neues Plätzchen auf P1 und lassen den Sommertag in aller Ruhe ausklingen.

KM (Tag / Gesamt) 214km / 519km
Übernachtungskosten
(Tag / Gesamt)
10,-- / 10,-- EUR
40474 Düsseldorf (NRW), P1
N 51° 16' 12", E 006° 43' 24"
 


passt !


P1

Donnerstag, 01.09.
Was ist das schöne an der Übernachtung auf P1 ? Der Weckservice, der dafür sorgt das man auch ohne sich den Wecker zu stellen pünktlich aus den Federn kommt. Mit dieser positiven Einstellung lässt sich der Start des ersten Touri-Fliegers pünktlich um 06:00 Uhr problemlos ertragen.
Wie bereits vor zwei Jahren beginnen wir unseren Messerungsgang in der Hymer-Halle. Da wir nur wenige Stände haben die wir auf jeden Fall besuchen wollen lassen uns gemütlich dahintreiben. Am frühen Nachmittag habe wir die Stände die wir sehen wollten abgehakt und auch einige weitere Eindrücke gesammelt. Damit wäre unser Messeaufenthalt beendet. Aber nur eigentlich ! Dank der vielfältigen Kommunikationsmethoden die uns heutzutage zur Verfügung stehen hat sich herausgestellt, das Freunde von uns aus dem hessichen am Abend auf der Messe eintreffen werden. Kurzerhand haben wir uns mit ihnen verabredet und werden so noch einen zweiten Messetag verbringen. Das hat auch den Vorteil, dass einige beim abendlichen Katalogstudium aufgetauchte Fragen noch abgeklärt werden können.
Nun ist P1 ja ein recht großer Parkplatz und damit das Risiko groß, dass unsere Freunde sonstwo einen Stellplatz zugewiesen bekommen. Das würde dann bedeuten mit den Campingstühlen über den halben Platz rennen zu müssen. Aber je dichter unsere Freunde der Messe kommen, desto mehr werden die Parkreihen in unserer näheren Umgebung gefüllt. Als sie dann eintreffen ermöglicht ein freundlichern Schnack mit dem Einweiser es, dass wir direkt nebeneinander stehen können.

KM (Tag / Gesamt) 0km / 519km
Übernachtungskosten
(Tag / Gesamt)
10,-- / 20,-- EUR
40474 Düsseldorf (NRW), P1
N 51° 16' 12", E 006° 43' 24"
 


DüDo´er P1 Wecker

Freitag, 02.09.
Nach einer ruhigen Nacht erfüllt der Weckdienst wieder zuverlässig seinen Job. Etwas später sitzen wir zu viert bei einem gemütlichen Frühstück vor dem Wohnmobil und dann ist es auch schon an der Zeit die Messehallen zu entern.
Am Nachmittag sind unsere Füße dann rund und der Shuttlebus bringt uns zurück zum Parkplatz. Hier lassen wir den Tag gemütlich ausklingen.

KM (Tag / Gesamt) 0km / 519km
Übernachtungskosten
(Tag / Gesamt)
10,-- / 30,-- EUR
40474 Düsseldorf (NRW), P1
N 51° 16' 12", E 006° 43' 24"
 


588SL-Treffen

Samstag, 03.09.
Bereits vor 07:00 Uhr verlassen wir das Messegelände. Unser nächstes Ziel ist Maastricht. Allerdings wollen wir bis dort nicht in einem Rutsch durchziehen. So suchen wir uns mit grober Richtung Maastricht erstmal einen Platz zum frühstücken. Bei einer Tasse Kaffee verfeinern wir die Routenplanung und beschließen heute bis Gangelt zu fahren. Auf dem dortigen SP haben wir bereits einmal 2010 gestanden und ihn noch in guter Erinnerung. Als wir gegen 11:00 Uhr eintreffen haben wir noch reichlich Auswahl an freien Plätzen. So richten wir uns erstmal in Ruhe ein und erholen uns von zwei Tagen Messe.

KM (Tag / Gesamt) 105km / 624km
Übernachtungskosten
(Tag / Gesamt)
8,-- / 38,-- EUR
52538 Gangelt (NRW)
N 50° 59' 07", E 005° 59' 57"
Am Freibad 13
 

Sonntag, 04.09.
Nach dem Sonnenschein der vergangenen Tage beginnt der Sonntag trüb. Davon lassen Susanne und ich uns aber nicht abhalten, den Tag mit etwas Sport zu beginnen. Während ist zum Joggen aufbreche, schnürt Susanne ihre Schuhe für eine Runde Nordic- Walking auf den gekennzeichneten Wanderwegen. Doch mit der Kennzeichnung der Wege - oder unserer Sehkraft - ist das so eine Sache. So kommen sowohl Susanne als auch ich vom rechten Weg ab und treffen erst nach vermeidbaren Schleifen wieder auf dem Stellplatz ein. Aber egal, so haben wir unser Frühstück mehr als verdient.
Dann ist auch schon Zeit aufzuklaren und zur Entsorgungsstation zu fahren. Just im Moment unseres Eintrefffens öffnet der Himmel seine Schleusen und es schüttet wie ich es selten erlebt habe. Aber gut, die Regenjacke will ja auch mal getestet werden.
Mit nachlassendem Regen verlassen wir den Platz und Rollen Maastricht entgegen. Hoffentlich ist der Platz nicht zu voll !
Die rund 40km liegen schnell hinter uns und wir stellen fest, dass der Platz fast leer ist. Okay, wir wollen uns nicht beschweren.
Der Stellplatz liegt kurz vor der belgischen Grenze und mit dem Fahrrad ist das Zentrum von Maastricht gut zu erreichen. Den heutigen Tag nutzen wir jedoch nur für einen kleinen Bummel entlang des direkt am Stellplatz vorbeiführenden Seitenarms der Maas.

KM (Tag / Gesamt) 42km / 666km
Übernachtungskosten
(Tag / Gesamt)
13,10 / 51,10 EUR
NL 6219 Maastricht
N 50° 52' 31.9", E 005° 40' 48.6"
Bosscherweg 35
 


SP Maastricht (NL)

Montag, 05.09.
Während des Frühstücks gilt es zu klären, ob wir heute in die Stadt radeln oder am Lanaker-Kanal unserem Hobby Geocaching nachgehen. Cachen würde bedeuten, dass wir eine Radtour von rund 50km vor uns hätten.
Da der Wetterbericht für morgen Sonne und wieder steigende Temperaturen ankündigt, entscheiden wir uns den heutigen, etwas wolkenverhangenen Tag für die Radtour zu nutzen. So sind wenig später die Räder gesattelt und wir starten in Richtung belgische Grenze. Irgendwann am späteren Nachmittag haben wir alle Dosen die wir suchen wollten gefunden und erreichen ein wenig ermüdet wieder den Stellplatz. Den Rest des Tages verbringen wir mit faulenzen.

KM (Tag / Gesamt) 0km / 666km
Übernachtungskosten
(Tag / Gesamt)
13,10 / 64,20 EUR
NL 6219 Maastricht
N 50° 52' 31.9", E 005° 40' 48.6"
Bosscherweg 35
 




 

Dienstag, 06.09.
Wie vorhergesagt beginnt der heutige Tag sonnig. So steht unserem Bummel durch Maastricht nichts entgegen. Da wir in der Stadt kein festes Ziel haben, radeln wir einfach ins Zentrum und lassen uns von dort durch die Strassen, Gassen und Parks treiben. Irgendwann im Laufe des Nachmittag treffen wir mit vielen neuen Eindrücken wieder am WoMo ein.

KM (Tag / Gesamt) 0km / 666km
Übernachtungskosten
(Tag / Gesamt)
13,10 / 77,30 EUR
NL 6219 Maastricht
N 50° 52' 31.9", E 005° 40' 48.6"
Bosscherweg 35
 


Maastricht (NL)


Maastricht (NL)


Maastricht (NL)


Maastricht (NL)


Maastricht (NL)


Maastricht (NL)


Maastricht (NL)

Mittwoch, 07.09.
Als Folge unseres Besuchs auf dem Caravansalon ist klar, dass wir am 13.09. zu einer Stippvisite in der Nähe von Heidelberg sein wollen. Klar ist auch, dass wir im Hunsrück noch einige Geocaches und zur Gayerlay-Hängebrücke wollen. Wie wir diese Punkte miteinander verbinden ist hingegen noch völlig unklar. So nutzen wir das Frühstück auch, um die weitere Streckenführung grob zu skizzieren. Dabei kommt heraus, dass wir heute über Luxembourg in die Eifel fahren.
So fahren wir vorbei an Lüttich in Richtung Verviers und erreichen bei Wemperhaardt schließlich Luxembourg. Mit gefülltem Tank und einigen Kaffeereserven erreichen wir dann schließlich Deutschland und irgendwann dann auch den Stellplatz am Pulvermaar in der Nähe von Gillenfeld. Auf dem naturbelassenen Stellplatz haben wir schnell unser Plätzchen mit freiem Blick auf die Landschaft gefunden. Nach einer Tasse Kaffee begeben wir uns dann in den Vulkankrater und genießen den Spaziergang durch dieses kreisrunden Kessel.

KM (Tag / Gesamt) 220km / 886km
Übernachtungskosten
(Tag / Gesamt)
7,-- / 84,30 EUR
54558 Gillenfeld (RP)
N 50° 08' 01.764", E 006° 55' 54.096"
Auf der Maarhöhe
 


 


Wohnmobilhafen Pulvermaar


Pulvermaar


 


 


 


 

Donnerstag, 08.09.
Wie bereits geschrieben wollen wir auf dieser Tour auch zur Gayerlay-Hängebrücke. Die bei 56290 Mörsdorf im Hunsrück gelegene und im Oktober 2015 eröffnete Brücke ist mit 360m die längste Hängeseilbrücke Deutschlands. Den Besuch der Brücke verbinden wir mit einer kleinen Geocaching-Wanderung. So geht es erst durch das Tal unter der Brücke hindurch bevor wir sie dann überqueren. Für Susanne, die schon einer normalen Haushaltsleiter mit viel Respekt begegnet, ist dies eine echte Überwindung. Da wir jedoch unter der Woche hier sind haben wir die Brücke fast für uns alleine und so kann Susanne sie - den Blick stramm nach vorn gerichtet -ohne Pause - aber leider auch ohne die tolle Aussicht zu genießen - überqueren.
Der Parkplatz für Wohnmobile, auf dem man grundsätzlichen auch übernachten darf, ist für uns wenig einladend. So fahren wir weiter auf den Stellplatz Höhenblick in Oberbrombach in der Nähe von Idar-Oberstein. Auch hier ist noch jede Menge Platz und schnell auch das richtige Plätzchen für uns gefunden.

KM (Tag / Gesamt) 126km / 1.012km
Übernachtungskosten
(Tag / Gesamt)
7,-- / 91,30 EUR
55767 Oberbrombach (RP)
N 49° 41' 40", E 007° 15' 33"
Sonnenberger Strasse
 


Gayerlay-Hängebrücke


 


Gayerlay-Hängebrücke


Gayerlay-Hängebrücke


Gayerlay-Hängebrücke


Stellplatz Höhenblick

Freitag, 09.09.
Den heutigen Tag nutzen wir um von unserem Basislager in Oberbrombach zu der nahe gelegenen Cachereihe "Hurra" zu fahren. Susanne hat die Rätsel bereits von einiger Zeit gelöst. Nachdem wir einen Parkplatz für unser Cachemobil gefunden haben werden die Wanderstiefel für die ca. 10km lange Strecke geschnürt. Wie sich herausstellt, sind meine gut 20 Jahre alten Stiefel dieser Heruasforderung nicht mehr gewachsen. Unterwegs fangen die Sohlen sich an vom Schuh zu lösen und den letzten Kilometer laufe ich an einem Schuh nur noch auf der Zwsichensohle. Aber egal, bevor sie endgültig auseinanderfallen sind wir wieder am Mobil und ein spaßiger Tag neigt sich seinem Ende zu.

KM (Tag / Gesamt) 44km / 1.056km
Übernachtungskosten
(Tag / Gesamt)
7,-- / 98,30 EUR
55767 Oberbrombach (RP)
N 49° 41' 40", E 007° 15' 33"
 


das Ende einer tragenden Verbindung


 


 


Stellplatz Höhenblick

Samstag, 10.09.
Heute steht eine weitere Cacherunde auf dem Plan. Allerdings satteln wir diesmal vor Ort die Fahrräder, die hoffentlich stabiler sind als meine Wanderschuhe. Bergauf und bergab geht es auf einer toll gemachten Geocacherunde durch eine landschaftlich ansprechende Gegend. Allerdings sind die Hügel des Hunsrück für uns Flachlandtiroler schon eine rechte Herausforderung und so freuen wir uns, als wir am Nachmittag auf dem Stellplatz wieder die Füße hochlegen können.

KM (Tag / Gesamt) 32km / 1.088km
Übernachtungskosten
(Tag / Gesamt)
7,-- / 105,30 EUR
55767 Oberbrombach (RP)
N 49° 41' 40", E 007° 15' 33"
 

Sonntag, 11.09.
Heute verlassen wir das Hunsrück mit Ziel Ladenburg bei Heidelberg. Wir folgen der B41 Richtung Bad Kreuznach als ich auf einmal links der Strasse eine Aussichtsplattform oberhalb einer Steilwand sehe. Da hier auch direkt ein Parkplatz ist nutzen wir die Gelegenheit um die Lage näher zu sondieren. Es handelt sich um den Skywalk von Sankt Johannisberg. Da wir ja nicht zu einer bestimmten Zeit an einem bestimmten Ort sein müssen beschließen wir, eine kleinen Abstecher zu machen.
Nach einigen Serpentinen ist vor dem Ort ist schnell ein geeigneter Parkplatz gefunden und auch die wenigen 100m zur Aussichtsplattform liegen binnen weniger Minuten hinter uns. Von der Plattform eröffnet sich ein schöner Blick ins Nahe-Tal. Damit sind aber die Sehenswürdigkeiten dieses Ortes auch schon abgehakt und wir gehen zurück zum WoMo und setzen unsere Tour fort.
Über die A61 und A6 erreichen wir schließlich Ladenburg. Auch diesen Stellplatz kennen wir bereits von einer Tour im Jahr 2013. Anders als die letzten Stellplätze ist dieser Platz fast voll. Dies liegt, wie wir kurz vor unserem Ziel den Plakaten am Strassenrand entnommen haben, am Stadtfest. Aber da "fast voll" ja nicht "voll" ist, finden wir noch eine Lücke und können wenig später im Schatten der Markise unseren Kaffee genießen.

KM (Tag / Gesamt) 148km / 1.236km
Übernachtungskosten
(Tag / Gesamt)
10,-- / 115,30 EUR
68526 Ladenburg (BW)
N 49° 27' 53.340", E 008° 36' 55.530"
Heidelberger Strasse
 


Blick zum Skywalk Sankt Johannisberg


Skywalk Sankt Johannisberg


Skywalk Sankt Johannisberg


Skywalk Sankt Johannisberg

 


Blick vom Skywalk Sankt Johannisberg

Montag, 12.09.
Den heutigen Tag wollen wir für eine Radtour nach Heidelberg nutzen. Bevor es soweit ist gönnen wir uns aber vor dem Frühstück etwas Sport. Allerdings beschließt mein Körper heute mal wieder etwas zu zicken und so ziehe ich mir eine leichte Zerrung zu. Aber egal, radfahren geht und in Heidelberg wird dann halt gehumpelt. Eine blöde Idee war die Radtour gleichwohl. Denn gerade heute ist der wärmste Tag unseres Urlaubs und die Quecksilbersäule steigt auf über 30°C. Wirklich tolles Wetter für eine Radtour.
Heidelberg selbst ist genauso belebt wie bei unserem letzten Besuch. Und auch nach dem heutigen Trip kann ich allen Wohnmobilsten mit Ziel Heidelberg nur den Tipp geben, nicht mit dem Mobil in die Stadt zu fahren. Die Parkmöglichkeiten sind mehr als rar.

KM (Tag / Gesamt) 0km / 1.236km
Übernachtungskosten
(Tag / Gesamt)
10,-- / 125,30 EUR
68526 Ladenburg (BW)
N 49° 27' 53.340", E 008° 36' 55.530"
Heidelberger Strasse
 


Blick zum Schloss


 


kleine Nascherei

Dienstag, 13.09.
Um kurz nach 09:00 Uhr verlassen wir den Stellplatz um nach Waghäusel-Kirrlach zur Firma Stäbler zu fahren. Mit Vertretern dieser Firma hatten wir bereits auf der Messe in Düsseldorf gesprochen. Der heutige Termin soll uns einen Eindruck von der Firma verschaffen und auch gleichzeitig klären, ob unsere Überlegungen realisierbar wären. Nachdem beide Punkte zu unserer Zufriedenheit abgeklärt sind, machen wir uns auf den Weg Richtung Norden. Denn leider nähert sich unser Urlaub dem Ende und andererseits steht noch ein Zwischenstopp bei der Familie im Roadbook.
Über die A67 fahren wir Richtung Frankfurt a.M. um dann auf die A67 Richtung Fulda abzubiegen. Mit einem Zwischestopp bei einem namhaften Hersteller von Arbeitsbekleidung folgen wir der Autobahn bis nach Schlüchtern. Von hier geht es über Nebenstraßen zum Staatsbad Bad Brückenau. Der einfache Stellplatz liegt oberhalb vom Kurpark und bietet uns für eine Nacht genau das was wir benötigen.
Da die Kurtaxe im Fremdenverkehrsbüro zu zahlen ist, machen wir uns wenig später auf den Weg in den Kurpark. Als wir das Fremdenverkehrsbüro schließlich erreichen ist es bereits geschlossen. Gut, dann müssen wir die Kurtaxe halt schuldig bleiben. Denn morgen wollen wir schon zeitig aufbrechen und können nicht warten bis hier die Pforten geöffnet werden.

KM (Tag / Gesamt) 244km / 1.480km
Übernachtungskosten
(Tag / Gesamt)
8,-- / 133,30 EUR
97769 Bad Brückenau (BY)
N 50° 18' 20", E 009° 45' 00"
Schlüchterner Strasse
 


Stellplatz Staatsbad Bad Brückenau


Staatsbad Bad Brückenau


Staatsbad Bad Brückenau


Staatsbad Bad Brückenau


Staatsbad Bad Brückenau

Mittwoch, 14.09.
Auch heute wollen wir nur eine recht übersichtliche Etappe fahren. Ziel des Tages ist der Stellplatz am Twistesee in Bad Arolsen.
Entgegen der Empfehlung meines Navi folge ich der Ausschilderung zur Autobahn nur um später festzustellen, dass dies ein ordentlicher Umweg war. Aber egal, der Weg ist das Ziel. Als wir schließlich in der Mittagzeit auf dem Stellplatz eintreffen ist die erste Reihe mit Blick auf den See bereits komplett belegt. Aber auch in der zweiten Reihe lässt es sich gut - aufgrund des Wanderwegs direkt vor der ersten Reihe vielleicht sogar besser - aushalten.
Beim Twistesee handelt es sich um einen zum Hochwasserschutz erreichteten Stausee von knapp 3km länge. Was liegt da also näher als den Nachmittag für eine entspannte Seeumrundung mit den Fahrrädern zu nutzen. Leichtsinnig wie wir waren, haben wir uns genau dazu entschieden uns mussten feststellen das der Rundweg auf der Ostseite des Sees einige Steigungen aufweist, die wir nicht einmal im Hundsrück bewältigen mussten. Dafür war dann die Rückfahrt auf der fast ebenen Westseite umso entspannter.

KM (Tag / Gesamt) 189km / 1.669km
Übernachtungskosten
(Tag / Gesamt)
10,-- / 143,30 EUR
34454 Bad Arolsen (HE)
N 51° 23' 02", E 009° 03' 55"
Seeweg 1
 


Stellplatz Twistesee

Donnerstag, 15.09.
Heute sind wir in Göttingen verabredet. So starten wir nach einem kurzen Frühstück auf die 100km Etappe. Die Autobahnen sind frei und so rollen wir nach knapp zwei Stunden auf den Stellplatz am Spaßbad in Göttingen.
Den Rest des Tages verbringen wir wie immer bei unseren Aufenthalten in Göttingen mit Stadtbummel und Familienbesuchen.

KM (Tag / Gesamt) 98km / 1.767km
Übernachtungskosten
(Tag / Gesamt)
9,-- / 152,30 EUR
37073 Göttingen (NI)
N 51° 31' 47", E 009° 55' 47"
Windausweg
 

Freitag, 16.09.
Nein, wir wollen heute noch nicht nach Hause. Allerdings haben wir, nachdem dieser Urlaub von vielen kurzen Etappen geprägt war, auch keine Lust am Samstag die rund 370km nach Hause in einem Rutsch abzuspulen. Also entschließen wir uns den Urlaub mit einem leckeren Stück Kuchen zu beenden. Und das geht nunmal nirgends besser als in Müden/Örtze.
Wir rollen über die A7 bis in den Bereich Hannover um dann über Celle unser Tagesziel anzusteuern. Auch wenn es am Nachmittag noch Kuchen geben sollen, stoppen wir in Celle noch bei einem Bahlsen-"Outlet" um Proviant für künftige Touren zu bunkern. Dann haben wir auch schon unser Ziel erreicht und den Schwerpunkt des restlichen Tages bildet - wie inzwischen wohl nicht mehr überraschend - das ein oder andere Stück Kuchen von dem in der Nähe des Stellplatzes am Wildpark gelegenen Bäckers.
Ach ja, zur Abwechselung stehen wir mal wieder eine Nacht ohne Stellplatzgebühr in Müden. Denn die Kassiererin lässt sich einfach nicht blicken.

KM (Tag / Gesamt) 194km / 1.961km
Übernachtungskosten
(Tag / Gesamt)
0,-- / 152,30 EUR
29328 Müden/Örtze (NI)
N 52° 52' 20.910", E 010° 06' 33.095"
Willighäuser Kirchweg
 


Samstag, 17.09.
Heute meint das Wetter es nicht gut mit uns. Als wir aufstehen plätschert es munter vom Himmel. So streichen wir die für heute angedachte Radtour und verlassen nach dem Frühstück den Stellplatz mit Ziel Heimat.

KM (Tag / Gesamt) 210km / 2.171km
Übernachtungskosten(Gesamt) EUR