Geocaching Powertrail "Zwischen den Meeren"

Teil 1 - 19.-21.04.2013

Freitag, 19.04.2013

Nach ein paar frühlingshaften Tagen ist nun endlich Wochenende und so wie wir eine Pause von der Arbeit einlegen, so soll laut Wettervorhersage auch der Frühling pausieren.
Davon lassen wir uns jedoch nicht unterkriegen und starten am Freitag nach DAGEBÜLL. Auf dem Weg müssen wir jedoch erst noch unsere Dieselvorräte auffüllen - was bei 1,349 EUR/l ein echtes Schnäppchen ist - und Susannes Fahrrad von der Reparatur abholen. Wenig später sind wir dann jedoch auf der A210. Ab dem Autobahnkreuz Rendsburg geht es auf der A7 immer in Richtung Norden. Unsere Fahrt wird lediglich von ein paar Stopps, bei denen wir einige Geocaches suchen - und finden - unterbrochen. Schließlich ist es an der Zeit die Autobahn zu verlassen und gen Westen zu fahren. Gegen 18:00 Uhr erreichen wir schließlich den Stellplatz in Dagebüll, der zu unserer Überraschung fast leer ist.
Nachdem wir uns eingerichtet haben geht es über den Deich zum Hafen. Während des Spaziergangs merken wir erst, wie kalt und ekelhaft der Wind ist. Und wir haben weder Handschuhe noch Mütze für die für morgen geplante Radtour dabei. Nun gut, wenn das Wetter nicht mitspielen sollte, werden wir uns Samstag halt ein anderes Ziel suchen.
In der Nacht werden wir von einigen kräftigen Böen durchgeschüttelt und ich sehe unsere Geocaching-Radtour in immer weitere Ferne rücken.

Samstag, 20.04.2013

Der Tag beginnt sonning und hinter der Führerhausverglasung auch angenehm warm. Nach dem Frühstück lade ich die Fahrräder aus - und bin das erste mal durchgefroren. Aber kneifen zählt nicht. Nachdem auch die letzten Sachen in Packtaschen und Fahrradkorb verstaut sind schwingen wir uns für die erste Radtour des Jahres 2013 in die Sättel.
Unserem Hobby Geocaching frönend folgen wir dem Powertrail "Zwischen den Meeren" in Richtung Ostsee. So weit wollen wir heute jedoch nicht und so haben wir nach rund 14km quer durch Nordfriesland unseren Wendepunkt erreicht. Zu unserem Bedauern wenden wir hier jedoch nicht nur in Richtung Stellplatz, sondern auch direkt in den Wind. Die nächten 12km bläst uns dieser mit Windstärke 4 ins Gesicht und macht aus der bisher entspannten Tour einen "Kampf" zurück zum WoMo (26km, 27 Geocaches, 4 Stunden).
Dort angekommen gönnen wir uns erst einmal eine Tasse Kaffee, die wir dank Windschatten des Mobils bei strahlendem Sonnenschein vor dem WoMo genießen können. Dann legen wir noch ein wenig die Beine hoch bevor wir beschließen, noch zwei Dosen zu heben.
Also nochmals auf die Fahrräder und ab in Richtung Hafen. Was für eine blöde Idee. Nicht nur dass das Popometer beim Kontakt mit dem Fahrradsattel rebelliert, nein - auch der Wind bläst uns wieder mit voller Kraft ins Gesicht. Na gut, nach einer Runde von 4km sind wir am Stellplatz zurück. Die Fahrräder sind schnell wieder in der Garage verstaut und so steht einem erholsamen Abend nichts mehr im Wege.

Sonntag, 21.04.2013

Nach einer ruhigen Nacht und einem ebensolchem Frühstück verlassen wir Dagebüll und machen uns, mit einem Abstecher nach Niebüll, auf den Weg in Richtung Heimat. Natürlich wird hierbei auch noch der ein oder andere Geocache gehoben.

Kilometer 300 km
Übernachtungskosten 12,--EUR zzgl. 4,-- EUR für Strom
Übernachtungsplatz SP Dagebüll, Bäderstraße ("Schotterrasen")
GPS: E 008° 41´42.300", N 54° 43´36.264"
6,-- EUR/24 Std., Strom 2,-- EUR/24 Std., Wasser
nächste Entsorgung in Niebüll


Stellplatz Dagebüll


Fähre von Amrum


Nähe Stellplatz


Kitesurfer in Aktion


Kitesurfer in Aktion


Abendstimmung


Cachewächter


Niebüll


 


Stellplatz Niebüll