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Hinweis: Dieser Reisebericht enthält 186 Fotos. Um die Dauer des Seitenaufbaus bei schlechter Internetverbindung zu verbessern, besteht er aus drei Seiten.
Viel Spaß beim lesen. Vielleicht enthält er ja die ein oder andere Anregung oder frischt Erinnerungen an eigene Reisen auf.

08.03. - 01.04.2013 - Portugal

Bereits Anfang des Jahres steht fest, dass lediglich der Monat März in Betracht kommt um (einen Teil) unseres Resturlaubes aus 2012 sowie der angehäuften Überstunden abzubauen. So blieb genügend Zeit, sich über ein Reiseziel für diese doch eher noch kühle Jahreszeit Gedanken zu machen.
Die Prioritäten für das Reiseziel standen schnell fest. So sollten vor Ort frühlingshafte Temperaturen anzutreffen sein und auch die Sonne dürfte sich gerne häufiger zeigen. Auf Regen hingegen könnten wir gut verzichten. Mit diesen Vorgaben hatten sich weitere Überlegungen für einen Großteil der europäischen Reiseländer/-ziele bereits erledigt. In die engere Wahl schafften es noch Sardinien und Portugal.
Außerdem sollte das Reiseland über eine ansprechende mobile Infrastruktur wie Stellplätze und Ver- und Entsorgungsmöglichkeiten verfügen; zumindest aber das Freistehen toleriert werden. Gerade letzteres schien nach den verschiedensten im Netz gefundenen Reiseberichten auf Sardinien von den Behörden eher nach Wetterlage gehandhabt zu werden. Da im März auf Sardinien aber auch nur wenige Campingplätze geöffnet haben, waren wir nicht bereit zu testen, wie die Behörden im März 2013 mit uns Wohnmobilisten umzugehen gedenken.
Damit war die Auswahl des Reisezieles abgeschlossen und wir konnten uns nun für die weitere Planung inhaltlich orientieren. Neben einiger Reiseberichte anderer Wohnmobilisten bin ich im Netz auch auf die Seiten des PORTAL DE AUTOCARAVANISMO gestoßen, die viele POI für Stellplätze, VuE und geduldete Plätze enthalten. Da sich diese POI auch in mein Becker-Navigationsgerät importieren ließen, war dies eine für uns wirklich hilfreiche Seite. Eine ähnliche Seite fand ich auch noch für SPANIEN, sodass auch An- und Rückreise grob vorgeplant werden konnten.
Etwas schwieriger fiel dann schon die Recherche zur Autobahnmaut aus. Auf Grund vieler vorhergehender Reisen galt es lediglich die "optimale" Kombination aus Autobahn und Nationalstraßen zu ermitteln. Hier war die LE SITE DES SOCIÉTÉS D´AUTOROUTES mit ihrem Mautrechner sehr hilfreich.
Hingegen erschloss sich mir das Mautsystem für Portugal im ersten Anlauf überhaupt nicht. Gut, es gibt mautfreie und mautpflichtige Autobahnen. Auf den mautpflichtigen Strecken gibt es - wie in anderen Ländern auch - Kassenhäuschen. Soweit alles ganz leicht. Aber daneben gibt es auf einigen ehemals mautfreien Strecken inzwischen eine elektronische Maut. Diese kann entweder mit der TOLL-CARD, einer PREPAID-CARD, oder per EASY-TOLL, also über Kreditkarte, bezahlt werden. Dabei ist jeweils auch das Kfz-Kennzeichen mit zu hinterlegen. Auf die Sprünge half mit dann die deutschsprachige Seite zur ELEKTRONISCHEN MAUT. Vom System her war klar, dass EASY-TOLL die für uns sinnvollste Variante darstellt. Wie ich den Informationen auf der Seite der "Estrada de Portugal, S.A," weiter entnahm, gab es auf der geplanten Anreise über Chaves auch einen sogenannten Welcome-Point, an dem man sein EASY-TOLL einrichten kann.
Letztlich war es dann vor Ort ganz einfach. Wir hielten nach dem EASY-TOLL Hinweis ausschau, fuhren an den entsprechenden Automaten und steckten die Kreditkarte hinein. Ohne das weitere Eingaben erforderlich waren hielten wir wenig später ein Ticket in der Hand, auf dem auch unser automatisch registriertes Kfz-Kennzeichen mit vermerkt war.

Soweit die diesmal etwas längeren Vorrede. Aber vielleicht helfen unsere Erfahrungen ja dem ein oder anderen auf seinem ersten Trip nach Portugal.

Noch eine knappe Woche bis zum Beginn unserer Reise. Leider quält mich eine fiese Erkältung und zwingt mich für einige Tage ins Bett. Damit ist der für Donnerstag oder Freitag geplante Start mehr als fraglich. Am Donnerstag geht es mir immerhin so gut, dass ich für einige Stunden ins Büro kann um meine Kollegen für meinen Urlaub auf den aktuellsten Stand zu den verschiedenen Themenbereichen zu bringen. Ab Mittag liege ich wieder flach. Naja, immerhin ist das Wohnmobil weitestgehend gepackt und auch das Reserverad ist nach unseren negativen Erfahrungen auf unserer Rückreise von Kroatien im September 2012 an Bord.
Am Freitag bin ich hin- und hergerissen. Fahren oder noch nicht fahren. Schließlich besuche ich erstmal den Arzt. Nach der Untersuchung steht fest, dass es wirklich nur eine fiese Erkältung ist die sich unter der Sonne des Südens wohl am besten kurieren lassen dürfte.

Freitag, 08.03.2013

Zurück vom Arzt packe ich bei Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt und einem beißend kalten Wind, immer wieder von Erholungspausen unterbrochen, die letzten Dinge ins Wohnmobil. Susanne klart in dieser Zeit Zuhause fertig auf und nach einer letzten Pause geht es um 13:20 Uhr endlich los. Das Außenthermometer zeigt zu dieser Zeit gerade einmal 2,5° C an.
Wie schon so häufig geht es über die A215 auf die A7 in Richtung Hamburg. Der Elbtunnel ist, nachdem seit cirka einem Monat alle vier Tunnelröhren für den Verkehr freigegeben sind, schnell geschafft. Weiter geht es über die A261 auf die A1, der wir die nächsten Stunden folgen werden.
Mir geht es inzwischen besser als ich am Morgen zu hoffen gewagt habe und so rollen wir Kilometer um Kilometer nach Südwesten. Irgendwann ist es dann auch an der Zeit bei Münster von der A1 auf die A43 abzubiegen, der wir bis zur A52 folgen. Später geht es dann auf die A40 in Richtung Venlo. Kurz vor der Grenze zu den Niederlanden haben wir gegen 19:15 Uhr mit Wachtendonk unser heutiges Etappenziel erreicht. Das Außenthermometer zeigt 12,5°C und damit mal schnell 10°C mehr als bei unserer Abfahrt vor sechs Stunden an. So darf es mit den Themperaturen weiter gehen.

KM (Tag / Gesamt) 495km / 495km
Übernachtungskosten
(Tag / Gesamt)
5,-- / 5,-- EUR
Übernachtungsplatz SP Wachtendonk
E 006° 19' 50.586", N 51° 24' 23.112"
VuE; Übernachtungsgebühr ist im Briefumschlag zu hinterlegen


SP Wachtendonk

Samstag, 09.03.2013

Für den heutigen Tag steht Länderhopping auf dem Programm. Bereits kurz nachdem wir gegen 08:45 Uhr den Stellplatz in Wachtendonk verlassen und die A40 wieder erreicht haben, passieren wir die Grenze zu den Niederlanden. Um Venlo herum folgen wir der A73 in Richtung Lüttich, bevor es über die A3 und A15 nach Chaleroi geht. Hier biegen wir in Richtung Süden ab und verlassen etwas später Belgien und erreichen Frankreich.
Da es mir schwer fällt für Frankreich die jeweils richtige Staßenbezeichnung zu wählen, beschränke ich mich hier im wesentlichen auf die Angabe der Streckenpunkte.
Immer in Richtung Süden führt uns unser Weg um REIMS herum auf die kostenpflichtige Autobahn nach TROYES. Hier verlassen wir die Autobahn und folgen der Nationalstraße in Richtung AUXERRE, wo wir kurz vorher in Gurgy nach rund acht Stunden Fahrtzeit die heutige Etappe beenden.
Während wir am Morgen bei 8°C Wachtendonk verlassen haben, sind es hier in Frankreich am Nachmittag immerhin 16,5°C. Da kann uns auch das Wetterleuchten nicht wirklich stören.

KM (Tag / Gesamt) 572km / 1.067km
Maut (Tag / Gesamt) Frankreich 1): 23,50 / 23,50
Spanien 2): - / -
Portugal 3): - / -
Gesamt: 23,50 / 23,50
Hinweise zur Mautklassifizierung:
1) Da wir unterschiedlich eingestuft wurde, verzichte ich auf eine Nennung der Fahrzeugklasse.
2) Klasse 2.1
3) Klasse 2

Übernachtungskosten
(Tag / Gesamt)
0,-- / 5,-- EUR
Übernachtungsplatz SP Gurgy, Rue du Halage
E 003° 33' 12.828", N 47° 51' 48.000"
VuE


SP Gurgy

Sonntag, 10.03.2013

Nach einer ruhigen Nacht und einem kurzen Frühstück verlassen wir bereits gegen 08:10 Uhr unseren Übernachtungsplatz und erreichen wenig später AUXERRE, wo wir unsere Dieselvorräte ergänzen. Von Auxerre folgen wir der Nationalstraße über BOURGES bis nach CHATEAUROUX. Von hier nutzen wir bis LIMOGES die mautfreie A20. Danach geht es erneut über National- und Durchgangsstraßen über ANGOULEME nach BORDEAUX. Da die körperliche Fitness trotz des mich immer noch nervenden Hustens und die Zeit es zulassen, beschließen wir nicht kurz hinter Bordeaux einen Zwischenstopp einzulegen, sondern der kostenfreien A63 weiter nach Süden zu folgen. Wenig später wird aus der Autobahn die N10, die zurzeit zur Autobahn ausgebaut wird. Ab der Abfahrt nach Dax wird aus der Nationalstraße wieder die gebührenpflichtige A63, der wir bis Biarritz folgen. Auf dem örtlichen Stellplatz haben wir bereits während unserer letzten Frankreichtour im Juni 2011 übernachtet. Als wir den Stellplatz jedoch gegen 18:15 Uhr erreichen, sind wir zuerst einmal ein wenig geschockt. Der Platz ist, obwohl wir unterwegs wenig Wohnmobile gesehen haben, bereits fast komplett belegt. Wir finden schließlich noch eine Lücke die auch genügend Rangierraum bietet und so kann ich bei angenehmen 19°C wenig später den Motor für heute abstellen. Nach zehn Stunden Fahrzeit und einer Strecke von rund 750 Kilometer über französische Straßen im unterschiedlichsten Zustand hätte mich heute aber selbst ein völlig belegter Stellplatz nicht mehr zu einer Weiterfahrt motivieren können. Aber die heutige Etappe sollte sowohl was die Zeit hinter dem Lenkrad als auch die gefahrenen Kilometer betrifft die längste der Anreise sein.
Angenehmer Nebeneffekt ist, dass anders als in Susannes ProMobil-App dargestellt, die Stellplatzgebühr hier nicht mit Kreditkarte zu zahlen ist und der Kassierer sich nicht blicken lässt.

KM (Tag / Gesamt) 754km / 1.821km
Übernachtungskosten
(Tag / Gesamt)
0,-- / 5,-- EUR
Maut (Tag / Gesamt) Frankreich: 10,10 / 34,60
Spanien: - / -
Portugal: - / -
Gesamt: 10,10 / 34,60
Übernachtungsplatz SP Biarritz, Zufahrt über Rue de Madrid
E -001° 34' 18", N 43°27'54"
VuE kostenfrei


Auxerre


vor Bordeaux


SP Biarritz


Biarritz


Biarritz

Montag, 11.03.2013

Die Nacht auf dem Stellplatz war deutlich ruhiger als wir es in Erinnerung hatten. Vielleicht lag das aber auch daran, dass mit 13°C noch nicht wirklich Strandwetter ist und die Jugendlichen daher anderen Hobbies als mit ihren Mopeds die Straße langzuknattern nachgegangen sind. 13°C sind allerdings im Verhältnis zu den Nachrichten die uns aus Deutschland erreichen ein echter Traum. So fällt in Teilen Schleswig-Holsteins auf Grund von Schneeverwehungen erstmals in diesem Winter die Schule aus. Neben Dauerfrost sind für die kommenden Tage Nachttemperaturen von weniger als -10°C angesagt. Wir scheinen gerade rechtzeitig geflüchtet zu sein.
Da für heute lediglich rund 400km geplant sind, lassen wir es sehr ruhig angehen und bummeln nach dem Frühstück erst einmal ein wenig am Atlantik entlang. Zurück am WoMo entsorgen wir noch kurz bevor wir, nach Tankstopp und Einkauf bei einem Discounter, wieder auf die gebührenpflichtige A63 fahren und dieser bis nach Spanien folgen. In Spanien folgen wir der A8 vorbei an San Sebastian bis nach VIKTORIA GASTEIZ. Später fahren wir über die A1 bis BURGOS und folgen dann der Schnellstraße A231 nach LEON, unserem heutigen Tagesziel. Hier finden wir in zentraler Lage am Rande eines Großparkplatzes in einem für Wohnmobile reservierten Bereich ein Plätzchen. Ein britischer Reisemobilist, der wenig nach uns eintrifft und außerhalb des für Wohnmobile gekennzeichneten Bereichs parkt, wird, da der Parkplatz ansonsten gebührenpflichtig ist, mit einem Ticket "belohnt".
Nach gut fünf Stunden Fahrt können uns Außentemperaturen von "nur noch" 10°C und ein kalter Wind nicht davon abhalten, noch ein wenig um die Ecken zu laufen. Gerade zurück am WoMo beginnt es zu regnen und so verbringen wir den Rest des Abends mit fernsehen.

KM (Tag / Gesamt) 431km / 2.252km
Übernachtungskosten
(Tag / Gesamt)
0,-- / 5,-- EUR
Maut (Tag / Gesamt) Frankreich: 6,20 / 40,80
Spanien: 36,08 / 36,08
Portugal: - / -
Gesamt: 42,28 / 76,88
Übernachtungsplatz SP Leon, Avenida de los Peregrinos 5
E --005° 35' 17.214", N 42° 36' 17.214"
gekennzeichneter Teil eines Großparkplatzes


Unterwegs in Spanien I


SP Leon


Leon

Dienstag, 12.03.2013

Von Kiel nach Portugal ist es nicht gerade mal um die Ecke. Somit liegt mit Tag fünf der Tour ein weiterer, aber immerhin auch der letzte Anreisetag vor uns. Von LEON, wo wir die Nacht ruhiger als gedacht verbracht haben, folgen wir den Schnellstraßen A66 und A52 in Richtung Grenze. Dabei schrauben wir uns über teilweise von Frost stark geschädigte Straßen auf bis zu 1.360m üNN (Port. del Padornela). Hier holen uns Schnee und Nebel ein und wir fragen uns ernsthaft, warum wir fast 2.500km gefahren sind um doch nur wieder in Winter zu landen.
Aber dieser kurze Wintereinbruch liegt mit jedem Höhenmeter den wir uns der Meereshöhe annähern auch wieder schnell hinter uns. Nachdem wir in der Nähe von CHAVES die Grenze nach Portugal überschritten und die Mautformalitäten (siehe Einleitung) erledigt haben, folgen wir der A24 bis VILA REAL. Von hier streben wir über die IC4 unserem Ziel PORTO, genauer gesagt dem ACSI-Campingplatz Orbitur Madalena in Costa Verde, entgegen, wo wir gegen 14:00 Uhr eintreffen.
Der CP reißt, auch wegen seiner unbeheizten Sanitärgebäude, nicht wirklich etwas raus. Er bietet allerdings auf Grund der quasi direkt vor dem Eingang liegenden Bushaltestelle eine gute Ausgangsbasis für den geplanten Besuch von Porto.
Nachdem wir uns eingerichtet haben nutzen wir das sonnige und windige Wetter um noch einen kurzen Spaziergang an die nahe gelegene Praia da Madalena zu machen. Wir werden empfangen von kilometerlangen Sandstränden und - wie sollte es anders sein - auch unserem ersten Geocache in Portugal. Allerdings fordert die noch immer nicht abgeklungene Erkältung ihren Tribut und setzt dem Spaziergang ein baldiges Ende.

KM (Tag / Gesamt) 413km / 2.665km
Übernachtungskosten
(Tag / Gesamt)
16,-- / 21,-- EUR
Maut (Tag / Gesamt) Frankreich: - / 40,80
Spanien: - / 36,08
Portugal: 17,51 / 17,51
Gesamt: 17,51 / 94,39
Übernachtungsplatz CP Orbitur Madalena
E -008° 39' 19", N 41° 06' 29"


Unterwegs in Spanien II


Unterwegs in Spanien III


Unterwegs in Spanien IV


Praia da Madalena

Mittwoch, 13.03.2013

Der heutige Tag ist dem Besuch von Porto vorbehalten. Nach einem ruhigen Frühstück entern wir unmittelbar am Campingplatz den Bus der Linie 906 und zahlen je Person 1,80 EUR für die Fahrt nach Porto. Bereits nach wenigen hundert Metern Fahrtstrecke fragen wir uns, ob der Busfahrer sich verfahren hat. Direkt vor der Windschutzscheibe des Busses ist nichts als eine Hauswand zu sehen, vor der die Straße im 90° Winkel nach links abbiegt. Die parkenden Autos sind da überhaupt nicht weiter erwähnenswert. Als der Fahrer schließlich in die Kurve einbiegt berührt der rechte Außenspiegel fast die Hauswand während gleichzeitig auf Höhe der Mitte des Busses zwischen Scheiben und Hauswand höchstens noch 20cm Platz sind. Gut, dass war die engste Kurve unserer Tour. Aber auch an anderen Stellen hatte ich oftmals Angst um die Außenspiegel der geparkten Autos. Da kann es dann auch nicht mehr schocken, wenn der Bus mal kurz zurücksetzen muss um den Gegenverkehr durchzulassen.
Aber dann haben wir das Zentrum von Porto erreicht und fahren mit dem Bus den Berg hinauf. Schließlich wollen wir Porto von "oben nach unten" erkunden.
So verlassen wir am Pacos de Concelho an der Avenida dos Aliados den Bus und folgen der Avenida bis zur Estátua D Pedro IV. Von hier aus gelangen wir zur Igreja do Carmo. Zurück an der Avenida dos Aliados folgen wir der Rua das Flores, vorbei an der Igreja da Misericórdia, bis zum Mercado Ferreira Borges. Vorbei an der Estatua Infante d Henrique erreichen wir schließlich den Rio Douro, dem wir bis zur Ponte Luis I folgen.
Inzwischen bin ich recht geschlaucht und so kann mich Susanne nicht mehr zu einer Busrundfahrt annimieren. Stattdessen nehmen wir den Linienbus zurück zum Campingplatz wo ich mich von den Anstrengungen des Tages erhole.
Während dieser Erholung verfolgen wir im Fernsehen die Berichte über eingeschneite Autos im Großraum Paris und gesperrte Autobahnen in Nordspanien. Was haben wir doch für ein Glück gehabt, dass wir bereits am Freitag in Kiel gestartet sind. Ein paar Tage später wären wir wohl überhaupt nicht mehr gestartet oder in dem erneuten Wintereinbruch stecken geblieben. Naja, bis zu unserer Rückfahrt wird dieses Wetter hoffentlich Geschichte sein
Nachtrag vom 01.04.2013: Inzwischen ist mir klar, dass die Hoffnung zuletzt stirbt.

KM (Tag / Gesamt) 0km / 2.665km
Übernachtungskosten
(Tag / Gesamt)
16,-- / 37,-- EUR
Maut (Tag / Gesamt) Frankreich: - / 40,80
Spanien: - / 36,08
Portugal: - / 17,51
Gesamt: - / 94,39
Übernachtungsplatz CP Orbitur Madalena


Porto


Porto


Porto


Porto


Porto


Porto


Porto


Porto


Porto


Porto


Porto


Porto


Porto


Porto

Donnerstag, 14.03.2013

Nach dem Frühstück und einem Stopp an der VuE verlassen wir den Campingplatz um auf den schnellsten Weg die IC1 zu erreichen. Dieses schaffen wir auch ohne die Route des Busses vom Vortage nehmen zu müssen. Gegen Mittag erreichen wir AVEIRO, das "Lustianische Venedig". Wir finden recht schnell eine Parkstreifen (GPS E -008° 39' 27.132, N 40° 38' 37.416"), der von einigen Mobilisten wohl auch zum Übernachten genutzt wird. Direkt über die Brücke erreichen wir den Ort und streifen kreuz und quer durch die Stadt bevor wir zurück am WoMo erst einmal einen ordentlichen Becher Kaffee trinken.
Während es mir heute etwas besser geht schwächelt nun Susanne. Dies in Verbindung mit dem Lärm der Autobahn veranlasst uns nach dem Kaffee den Aveiro zu verlassen und weiter nach COSTA NOVA, einem Ort der bekannt ist für seine gestreiften Fischerhäuschen, zu fahren. Nachdem wir die für Wohnmobile reservierte Parkfläche an der Durchgangsstraße gefunden haben, brechen wir zur Ortserkundung auf. Hierbei finden wir einen weiteren für Wohnmobile reservierten Parkstreifen. Dieser direkt an der Düne gelegene Platz ist bereits gut besucht. Also holen wir schnell unsere Wuchtbrumme bevor wir noch ein wenig entlang der Düne spazieren gehen.

KM (Tag / Gesamt) 91km / 2.756km
Übernachtungskosten
(Tag / Gesamt)
0,-- / 37,-- EUR
Maut (Tag / Gesamt) Frankreich: - / 40,80
Spanien: - / 36,08
Portugal: - / 17,51
Gesamt: - / 94,39
Übernachtungsplatz Costa Nova
E -008° 45' 08.676, N 40° 36' 51.774"


Aveiro


Aveiro


Aveiro


Aveiro


Aveiro


Aveiro


Costa Nova


Costa Nova


Costa Nova


Übernachtungsplatz Costa Nova


Costa Nova


Costa Nova

Freitag, 15.03.2013

Nach einem letzten Blick über die Düne verlassen wir COSTA NOVA und folgen der Küste weiter in Richtung Süden. Der Parkplatz in FIGUEIRA DA FOZ, den wir nach einer Ehrenrunde auf der Suche nach einem Supermarkt irgendwann erreichen, kann uns nicht überzeugen. Dies liegt sicherlich auch an der direkt angrenzenden Straßenbaustelle. Weiter über PRAIA DA VIEIRA und MARINHA GRANDE erreichen wir vorbei an NAZARE schließlich den Stellplatz in FOZ DO ARELHO. Dieser ist zwar auch keine Augenweide, für 4,50 EUR inkl. VuE aber eine geeignete Übernachtungsmöglichkeit. Allerdings will, wie auch schon in Biarritz, auch hier niemand die Übernachtungsgebühr kassieren. Na, dann halt nicht !

KM (Tag / Gesamt) 203km / 2.959km
Übernachtungskosten
(Tag / Gesamt)
0,-- / 37,-- EUR
Maut (Tag / Gesamt) Frankreich: - / 40,80
Spanien: - / 36,08
Portugal: - / 17,51
Gesamt: - / 94,39
Übernachtungsplatz SP Foz do Arelho
E -009° 13' 11.154", N 39° 25' 40.080"
VuE


Praia do Pedrógao


Praia de Sao Pedro de Moel


Praia de Sao Pedro de Moel


Praia de Sao Pedro de Moel


für die Botaniker


für die Botaniker


Foz do Arelho


Stellplatz Foz do Arelho

Samstag, 16.03.2013

Nachdem wir den Grauwassertank geleert und den Frischwassertank gefüllt haben verlassen wir FOZ DO ARELHO. Vorbei an Peniche wollen wir mehr oder weniger entlang der Küste in Richtung Lissabon tingeln. Leider machen uns hier sowohl die Straßenverhältnisse als auch das regnerische Wetter einen Strich durch die Rechnung und so gelangen wir über TORRES VEDRAS, MAFRA und SINTRA erst bei bei CASCAIS wieder an die Küste. Auch der Besuch des Capo da Roca kann bei dem Wetter weder begeistern noch einen Übernachtungsplatz bieten. Allerdings ist dies definitiv der westlichste Punkt unserer Portugaltour, an dem wir uns sogar noch mit einem Cache belohnen können.
So beschließen wir, auch auf Grund unseres weiterhin unterschiedlich stark angeschlagenen Gesundheitszustandes, auf eine Besichtigung von Lisboa zu verzichten und direkt weiter in den Süden zu fahren. Über die teils mautpflichtigen A5 und A2 folgen wir der Ausschilderung in Richtung Algarve bis wir schließlich auf der IC33 und IP8 nach SINES fahren. Susannes Vorschlag, hier mal entlang des Hafens zu fahren, endet in einem Chaos aus Einbahnstraßen sodass ich den Versuch abbreche und den Anweisungen des Navi in Richtung PORTO COVO folge. Wenig später stehen entlang der Küstenstraße die ersten Mobile auf den Strandparkplätzen und direkt am Ortseingang von Porto Covo finden auch wir unseren Übernachtungsplatz mit Blick auf die Klippen. Den Platz teilen wir uns ganz international mit je einem Wohnmobil aus Portugal, Frankreich und Dänemark.
Als die Sonne im Meer versinkt merke auch ich die Anstrengungen des Tages und verschwinde alsbald in der Koje.

KM (Tag / Gesamt) 384km / 3.343km
Übernachtungskosten
(Tag / Gesamt)
0,-- / 37,-- EUR
Maut (Tag / Gesamt) Frankreich: - / 40,80
Spanien: - / 36,08
Portugal: 16,15 / 33,66
Gesamt: 16,15 / 110,54
Übernachtungsplatz P am Ortseingang Porto Covo, Rua do Mar
E -008° 47' 38.052", N 37° 51' 20.120


Palacio e Convnto de Mafra


Palacio e Convnto de Mafra


Palacio e Convnto de Mafra


Palacio e Convnto de Mafra


Palacio e Convnto de Mafra


Capo da Roca


Capo da Roca


Oldtimer Corso


Praia do Guincho


Porto Covo


Porto Covo


Porto Covo

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