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Sonntag, 30.09.2012

Nach einer sehr unruhigen Nacht sind wir bereits um 07:00 Uhr auf den Beinen. Das Thermometer zeigt jetzt nur noch 27°C und damit 1°C weniger als in der Nacht. Der Himmel ist bedeckt und es weht fast kein Lüftchen.
Wenig später sitzen wir vor dem WoMo um ein letztes Mal mit Blick auf das Biokovo-Gebirge, das die Orte entlang der Maskarska-Riviera regelrecht in das Meer zu drücken scheint, zu frühstücken. Kurz nach dem Frühstück hat sich die Sonne durch die Wolken gekämpft und so wird das aufklaren des Wohnmobils zu einer schweißtreibenden Angelegenheit. Als wir schließlich gegen 09:30 Uhr den Campingplatz verlassen spendet die Klimaanlage im Führerhaus eine angenehme Kühle.
Über Omis, Split und Trogir folgen wir diesmal der D8. Vorbei an Primosten (siehe auch Reisebericht Juni 2010) erreichen wir schließlich Sibenik. Über die Krka folgen wir der D8 bis Pakostane. Hier wenden wir und fahren die wenigen Kilometer nach Drage zum CP Oaza Mira zurück. Das Wendemanöver in Pakostane ist erforderlich, da die Zufahrt zum CP von Süden her durch die teils schmalen und verwinkelten Gassen des Ortes führt und ein schlecht geparktes Fahrzeug diese für ein Wohnmobil schnell in eine Sackgasse verwandeln kann. Dieses Problem stellt sich bei der Anfahrt von Norden her nicht.
Auf dem CP, der sich im Lauf der letzten 10 Tage deutlich geleert hat, beziehen wir den Platz den wir bei unserem ersten Besuch vor 2 1/2 Jahren hatten. Hier können wir mit Blick auf die Bucht die letzten Urlaubstage genießen.

KM (Tag / Gesamt) 158km / 2.403km
Übernachtungskosten
(Tag / Gesamt)
18,-- / 362,90 EUR
Maut (Tag / Gesamt) Österreich: 0,-- / 68,60
Slowenien: 0,-- / 9,60
Kroatien: 0,-- / 62,70
Gesamt: 0,-- / 140,90
Übernachtungsplatz CP Oaza Mira


Pausengast


unterwegs


Drage - Hafen


Drage - CP Oaza Mira

Montag, 01.10.2012

Nun haben wir Oktober und die Sonne lacht noch immer. Daran kann auch die leichte Bewölkung nicht wirklich etwas ändern.
Am späten Vormittag machen wir uns nochmal mit dem Roller auf den Weg. Über Tribunj geht es bis Vodice. Außerdem fahren wir auch endlich mal zu der auf der Inlandsseite der D8 auf einem Berg gelegenen Kirche.
Der abendliche Schnack vor dem Wohnmobil wird von Wetterleuchten und fernem Donnergrollen begleitet. Plötzlich einsetzender Regen beendet den Abend dann sehr plötzlich. In der Nacht zieht dann ein kräftiges Gewitter mit starkem Regen über uns hinweg.

KM (Tag / Gesamt) 0km / 2.403km
Übernachtungskosten
(Tag / Gesamt)
18,-- / 380,90 EUR
Maut (Tag / Gesamt) Österreich: 0,-- / 68,60
Slowenien: 0,-- / 9,60
Kroatien: 0,-- / 62,70
Gesamt: 0,-- / 140,90
Übernachtungsplatz CP Oaza Mira


Tribunj

Dienstag, 02.10.2012

Nach dem nächtlichen Gewitter hat es sich deutlich abgekühlt. Mit 19,5°C ist die Temperatur seit unserer Ankunft in Kroatien erstmals unter die 20 Gradmarke gefallen. Während in der Ferne schon wieder leichter Donner zu hören ist, fahre ich mit dem Roller in den Ort um Brot zu holen. Auf der Rückfahrt holt mich nicht nur der Donner sondern auch Starkregen ein. Noch bevor ich eine Chance haben mich unterzustellen bin ich bereits nass bis auf die Knochen.
Nachdem ich mich trocken gelegt habe gibt es zur Abwechselung mal Frühstück im WoMo. Bei weiterhin wechselhaftem Wetter nutzen wir die Gelegenheit und klaren schon ein wenig für die morgen beginnende Rücktour auf. Noch bevor wir damit fertig sind setzt sich die Sonne durch und das Thermometer steigt am Nachmittag wieder auf 23°C. So können wir den letzten Tag in Kroatien sowohl mit einem Bad im Meer als auch in der Sonne seinem Ende entgegen treiben lassen.

KM (Tag / Gesamt) 0km / 2.403km
Übernachtungskosten
(Tag / Gesamt)
18,-- / 398,90 EUR
Maut (Tag / Gesamt) Österreich: 0,-- / 68,60
Slowenien: 0,-- / 9,60
Kroatien: 0,-- / 62,70
Gesamt: 0,-- / 140,90
Übernachtungsplatz CP Oaza Mira

Mittwoch, 03.10.2012

Da der Laden auf dem Campingplatz bereits geschlossen hat und ein Einkauf im Ort auf Grund des bereits verladenen Rollers ausfällt, starten wir bereits am zeitigen Vormittag die erste Etappe der Rückfahrt. Bevor wir auf die mautpflichtige A1 fahren folgen wie bis hinter Zadar der D8. An der Abfahrt 13 verlassen wir die A1 bereits wieder und gelangen über die D522 auf die D1, der wir - vorbei an den Plitwitzer Seen (siehe Reisebericht Istrien/HR 2003) - bis Karlovac folgen. Hier fahren wir wieder auf die A1 bevor wir bei Zagreb auf die A2 in Richtung Slowenien wechseln. Dort führt unser Weg dann über die Durchgangsstrasse 9 und die A4 nach Österreich. Tagesziel ist, wie bereits bei der Hinfahrt, der SP in Unterschwarza. So verlassen wir an der Abfahrt Spielfeld die östereichische A9 wieder um nach wenigen Kilometern unser heutiges Quartier zu beziehen.

KM (Tag / Gesamt) 420km / 2.823km
Übernachtungskosten
(Tag / Gesamt)
7,-- / 405,90 EUR
Maut (Tag / Gesamt) Österreich: 0,37 / 68,97
Slowenien: 9,60 / 19,20
Kroatien: 27,30 / 90,00
Gesamt: 37,27 / 178,17
Übernachtungsplatz SP Unterschwarza


Nähe Sveti Rock

Donnerstag, 04.10.2012

Die zweite Etappe unserer Rückfahrt führt uns über die A9 und A8 bis kurz hinter den Autobahnknoten Wels. An der Abfahrt 19 verlassen wir die Autobahn um über die S137 nach Schärding zu fahren. Neben pfandfreien Getränken bunkern wir hier auch noch einige Liter Diesel. Wenig später rollen wir wieder über deutsche Straßen, genauer gesagt die A3 und A93 nach Schwandorf.
Der gut ausgeschilderte Festplatz, der auch als P&R-Platz dient, verfügt über ausreichend Platz für Wohnmobile und außerdem über eine VuE. Somit ist dies für uns heute der ideale Übernachtungsplatz. Das umso mehr, als die letzten Kilometer Autobahnfahrt eine Fahrt durch Sturm und Starkregen waren.

KM (Tag / Gesamt) 489km / 3.312km
Übernachtungskosten
(Tag / Gesamt)
0,-- / 405,90 EUR
Maut (Tag / Gesamt) Österreich: 59,58 / 128,55
Slowenien: 0,-- / 19,20
Kroatien: 0,-- / 90,00
Gesamt: 59,58 / 237,75
Übernachtungsplatz SP Schwandorf (Festplatz)
kostenfrei, VuE kostenfrei
GPS: N49° 19' 54,4"; E 012° 06' 05,7"


unterwegs


Willkommen in Deutschland


 


Stellplatz Schwandorf

Freitag, 05.10.2012

Als wir gegen 08:00 Uhr aus den Federn kriechen sind gerade einmal 9,5° C. Dabei hatten wir vor zwei Tagen noch 19° C - und das war schon kühl !
Nach einem kurzen Bummel durch den Ort geht es wieder zurück auf die Straße. Wir folgen der A93 und A72 bis zur B2 . An der Auffahrt "Bad Lobenstein" erreichen wir die A9, der wir nun gen Norden folgen. Zwischenzeitlich ist unsere Entscheidung für die heutige Übernachtung auf Stendal gefallen. So wechseln wir bei Halle auf die A14 in Richtung Magdeburg und rollen frohen Mutes unserem Tagesziel entgegen.
Tja, und dann ändert sich der ganze Plan. Zeitgleich mit dem Wechsel des Fahrbahnbelages sind komische Abrollgeräusche vernehmbar. Diese bleiben auch, als der Belag erneut wechselt. Sollten wir etwa einen Plattfuß haben ?! Also erst einmal auf die Standspur und Lage peilen. Und tatsächlich, der linke Vorderreifen weist einen deutlichen Luftverlust auf. Mit doppelter Schrittgeschwindigkeit schleppen wir uns noch über knapp zwei Kilometer bis zu einer Haltemöglichkeit in der Abfahrt Plötzkau. Von dort nehme ich Kontakt mit dem ADAC auf. Nach ca. 80 Minuten fährt der erste Abschlepper auf VW-Crafter Basis vor. Dieser ist definitiv zu klein, was dem Menschen vom ADAC auch hätte klar sein müssen. Schließlich hatte ich ihm ja die Fahrzeugdaten durchgegeben. Doch dieser Schlepper, der wie sich später zeigt auch die vorläufige Lösung unseres Problems ist, ist nur die Vorhut. Denn kurz nach ihm trifft auch sein Kollege mit einem "ordentlichen" Abschlepper ein. Nach kurzer Beratung soll unsere Wuchtbrumme in die "Brille" eingehängt und abgschleppt werden. Dies scheitert jedoch an der Verformung des linken Vorderrades. Vor Prüfung der Alternative "Huckepack" kommt der kleine Abschlepper zu seinem großen Einsatz. Denn unser Sprinter und der Crafter sind von ihren Genen her ja Brüder. Und so lässt sich das Reserverad des Crafter montieren und wir können aus eigener Kraft nach Bernburg (Saale) rollen. Leider ist heute kein Reifen mehr aufzutreiben. So übernachten wir auf dem Firmengelände des örtlichen VW-Händlers und harren der Dinge.

KM (Tag / Gesamt) 356km / 3.668km
Maut (Tag / Gesamt) Österreich: 0,-- / 128,55
Slowenien: 0,-- / 19,20
Kroatien: 0,-- / 90,00
Gesamt: 0,-- / 237,75
Übernachtungskosten
(Tag / Gesamt)
0,-- / 405,90 EUR


Schwandorf


Schwandorf


der Übeltäter


Wuchtbrumme hat Aua


Hilfseinsatz


Großeinsatz

Samstag, 06.10.2012

Um 06:50 Uhr reißt uns der Wecker aus unseren Träumen. Um kurz nach 08:00 Uhr stehen wir in der Werkstatt um uns auf den aktuellen Stand zu bringen. Der ist dann zumindest nicht niederschmetternd. Der Reifenhändler der um 08:00 Uhr öffnet, hat PC-Probleme und ein weiterer Händler öffnet erst um 09:00 Uhr. Also ist weiterhin warten angesagt.
Diese Zeit verkürze ich mir mit der Fortschreibung dieses Berichtes während Susanne ihr Rätselheft traktiert.
Dann ist es endlich kurz nach 09:00 Uhr und plötzlich geht alles ganz schnell. Keiner der vier regionalen Händler hat einen entsprechenden Sommerreifen verfügbar. Gleiches gilt natürlich auch für Ganzjahresreifen. Verfügbar wäre jedoch ein Winterreifen. Ohne lange zu überlegen entscheiden wir uns für diesen Reifen da er uns ermöglicht, heute noch nach Hause zu kommen. Von der Entscheidung bis zur Abfahrt vom Hof dauert es dann nicht mal mehr eine halbe Stunde.
Zurück auf der A14 haben wir wenig später Magdeburg erreicht. Von hier fahren wir über die B71 bis Salzwedel und dann weiter auf der B248 bis kurz vor Lüneburg. Über Scharnebeck erreichen wir dann kurz vor der Elbe die B209 der wir bis Schwarzenbek folgen. Ab hier ist es über die B404/A21 nur noch ein Katzensprung bis unsere Wuchtbrumme ihre heimische Parkposition einnehmen kann.

KM (Tag / Gesamt) 356km / 4.033km
Maut (Tag / Gesamt) Österreich: 0,-- / 128,55
Slowenien: 0,-- / 19,20
Kroatien: 0,-- / 90,00
Gesamt: 0,-- / 237,75
Übernachtungskosten
(Tag / Gesamt)
0,-- / 405,90 EUR

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