30.09.- 03.10.2011 - Wittenberge

Für dieses lange Wochenende hatten wir im Laufe der Zeit die verschiedensten Ideen in der Pipeline. Letztlich haben wir uns kurzfristig für eine Fahrt nach Wittenberge in Brandenburg entschieden. Gründe für diese Entscheidung waren unteranderen das Wittenberg mit einer Anreise von rund 230 km "außerhalb" der Reichweite für eine Wochenendtour liegt und der Stellplatz andererseits direkt an der Elbe gelegen ist.
Da ich nach unserer Urlaubstour noch nicht wieder ins Büro musste steht das WoMo fix und fertig gepackt vor der Tür als Susanne von der Arbeit kommt. So sind wir bereits wenige Minuten später auf der Piste. Vorbei an Bad Segeberg erreichen wir staufrei die A24. Auch hier läuft der Verkehr insgesamt ganz gut und so treffen wir nach 3 1/2 Stunden Fahrt am Stellplatz ein. Der gepflasterte Stellplatz ist, auch ob teils sehr großzügiger Abstände zwischen einigen Fahrzeugen, voll belegt. Wir entdecken jedoch noch eine Lücke in der wir bis zum morgigen Tag die Nachbarn nicht allzusehr stören dürften und dann ergibt sich ja vielleicht eine andere Möglichkeit. Doch noch während ich die Keile bereitlege kommt der Hafenmeister, der auch gleichzeitig für den SP zuständig ist, auf uns zu und informiert uns das wir auch auf der angrenzenden Wiese stehen können. Also parken wir schnell um und können anschließend noch ein wenig die frühabentliche Sonne genießen. Diesen Genuß müssen wir jedoch mit diversen Mücken teilen und so ziehen wir uns doch eher als gedacht ins Fahrzeug zurück.

Der nächste Tag beginnt mit strahlendem Sonnenschein. Noch während wir am frühstücken sind, verlassen einige WoMo den Stellplatz und so beschließen wir wegen der Mücken auf den gepflasterten Stellplatzteil zu verlegen. Anschließend machen wir die Fahrräder startklar und erkunden in den nächsten Stunden die Natur westlich von Wittenberge. Als wir wieder an der Wuchtbrumme ankommen haben wir knapp 29,7 km zurückgelegt. Bei einer Temperatur von 29° C und den teils sehr sandigen Wegen haben wir es uns verdient die Füße hochzulegen und den Tag mit Nichtstun zu beenden.

Auch für den heutigen Sonntag ist nochmals Sommerwetter vorhergesagt. Somit gibt es keinen Grund nicht auch heute Umgebung per Fahrrad zu erkunden. Diesmal halten wir uns mehr nördlich, grob in Richtung Perleberg. So gelangen wir schließlich mitten im nirgendwo auf einen Übungsplatz der ehemaligen sowjetischen Truppem. Dies wissen wir jedoch nur auf Grund unseres Hobbies Geocaching.
Zurück auf dem Stellplatz waren wir sogar noch etwas fleißiger als am Vortag und haben immerhin 35 km zurückgelegt. Da auch heute das Thermometer bei wolkenlosem Himmel wieder auf 28° C geklettert ist, brauche ich wohl nicht näher zu erläutern wie wir den Rest des Tages verbracht haben.

Als ich gegen 06:30 Uhr aus dem Fenster schaue umgibt uns dichter Nebel. Allerdings hat die morgendliche Sonne genügend Kraft um den Nebel schnell aufzulösen und so können wir bei leicht bewölcktem Himmel noch zu einer kleinen Radtour durch Wittenberge aufbrechen. Bereits gegen 11:00 Uhr sind wir wieder zurück. Nachdem die Räder wieder in der Garage verstaut sind und auch die anderen üblichen Kleinigkeiten auf- und weggeräumt sind geht es wieder gen Heimat. Unterwegs zieht sich der Himmel immer weiter zu. Egal, das Wochenende hat uns super Wetter bescherrt und dass es nun im Laufe der Woche herbstlich werden soll ist der Jahreszeit auch mehr als angemessen.

Übernachtungsplatz SP Wittenberge, 5,-- EUR/Nacht


SP Wittenberge


Mitten im Nirgendwo


Abendessen ?


ehem. Zellstofffabrik


Kirche Breese


ehem. Bahndamm


schon wieder im Nirgendwo


Plattenweg ehem. Übungsplatz


Hinterlassenschaft ehem. Übungsplatz


Ruinen ehem. Übungsplatz


Hafen Wittenberge


stillgelegte Veritas-Fabrik


ehem. Ölmühle (Ostseite)


ehem. Ölmühle (Westseite)


Stellplatz


Rathaus Wittenberge

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