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Sonntag, 18.09.
Am Vortag haben wir uns überlegt, dass ein Wienbesuch am Sonntag nicht sein muss. So bleiben wir länger in den Federn bevor wir uns ein gemütliches Frühstück gönnen. Schließlich beschließen wir auf Grund der schlechten Wettervorhersage für die nächsten Tage doch noch nach Wien zu fahren. So klaren wir dann ruck-zuck ein wenig auf und steuern mit unserem MP3 via Klosterneuburg nach Wien. Fast genau gegenüber vom Haupteingang des Prater finden wir einen Parkplatz und lassen uns bei strahlendem Sonnenschein durch den Freizeitpark treiben. Der weg führt uns dann schließlich weiter zum Hundertwasserhaus. Von hier geht es wieder zurück durch den Prater zu unserem Roller. Mit diesem steuern wir nun den Stephansdom an, wo wir ebenfalls in einer Nebenstrasse schnell einen Parkplatz finden. Von hier bummeln wir vorbei am Dom zur Staatsoper und weiter zur Hofburg. Vorbei am Museumsquartier und dem Burgtheater machen wir uns schließlich wieder auf den Weg zu unserem Parkplatz. Bevor wir dort ankommen geht es nach einer erholsamen Pause in einem Lokal in einer der vielen Seitenstraßen natürlich noch zur Spanischen Hofreitschule und der Pestsäule.
Natürlich ist ein Tag viel zu kurz für Wien. Aber auch in dieser kurzen Zeit sind wir von Sehenswürdigkeiten, aber auch der Leistung ihrer Bauherren und der Bauarbeiter, schier erschlagen. Auch wenn ich hier jetzt dem weiteren Reisebericht ein wenig vorgreife, hatten wir eigentlich die Absicht mindestens einen weiteren Tag in Wien zu verbringen. Allerdings machte uns hier das Wetter einen Strich durch die Rechnung.
Auf der Rückfahrt nach Tulln frischt der Wnd immer stärker auf uns treibt tiefschwarze Wolken zusammen. Wir schaffen es jedoch noch trocken zum Wohnmobil bevor es dann zu regnen beginnt. Die ganze Nacht über gehen immer wieder Schauer nieder.

KM (Tag / Gesamt) 0km / 1.324km
Maut (Tag / Gesamt) 0,-- / 0,--
Übernachtungskosten
(Tag / Gesamt)
17,26* / 119,74 EUR
Übernachtungsplatz Camping Tulln


Wien - Prater


Wien - Prater


Wien - Hundertwasserhaus


Wien - Hundertwasserhaus


Wien


Wien - Alter Lastenkran


Wien - Stephansdom


Wien - Stephansdom


Wien


Wien - Staatsoper


Wien - Hofburg


Wien -


Wien - Hofburg


Wien - Parlament


Wien - Parlament


Wien - Pestsäule

Montag, 19.09.
Als wir die Jalousien öffnen, erwartet uns ein tiefgrauer Himmel. So beschließen wir auf eine weitere Tour nach Wien zu verzichten, da wir keine Lust haben uns auf dem Motorroller womöglich durchregnen zu lassen. Auch eine Bahnfahrt nach Wien ist für uns keine echte Alternative, da sightseeing im Regen nicht unser Ding ist.
So verlassen wir schließlich um 11:00 den Campingplatz um entlang der Donau nach Hainburg an der Donau zu fahren. Entgegen der Prognosen bleibt es während der Fahrt trocken und so begeben wir uns in Hainburg auf die Stadterkundung (Parkplatz: GPS N 48°09'04", E 015°56'41").
Hainburg verfügt über eine ca. 2,5km lange Stadtmauer mit 15 Türmen und 3 Toren aus dem 13. Jahrhundert. Während Stadtmauer, Türme und Tore den Angriffen durch die Türken standhalten konnten, wurde die Altstadt völlig zerstört. Hoch oben über der Stadt thront auf dem Schlossberg eine Burgruine. Eine Wanderung hier hinauf können wir nur empfehlen, da man hierfür mit einer guten Aussicht über die Donau und nach Bratislava belohnt wird. Leider war bei uns die Aussicht wetterbedingt etwas eingeschränkt und so kehrten wir recht schnell zum WoMo zurück um unseren Übernachtungsplatz in Deutsch Jahrndorf, der östlichsten Gemeinde Österreichs, anzusteuern. Hierzu folgten wir der B9 bis kurz vor die Grenze zur Slowakai.
Kurz nach unserer Ankunft am Stellplatz entschied das Wetter nun endgültig den Vorhersagen zu folgen und zu dem teils stürmischen Wind gesellte sich noch Dauerregen.

KM (Tag / Gesamt) 118km / 1.442km
Maut (Tag / Gesamt) 3,64 / 3,64
Übernachtungskosten
(Tag / Gesamt)
Spende / 124,74 EUR
Übernachtungsplatz SP Deutsch Jahrndorf
GPS N 48°00'28", W 017°06'38"


Hainburg a. d. Donau - Wienertor


Hainburg a. d. Donau - Phillipus und Jakobus Kirche


Hainburg a. d. Donau - Mariensäule


Hainburg a. d. Donau


Blick über Hainburg a. d. Donau


Blick nach Bratislava


Hainburg a. d. Donau - Burganlage am Schloßberg


Stellplatz Deutsch-Jahrndorf

Dienstag, 20.09.
Die ganze Nacht über hat es gestürmt und geregnet und auch der neue Tag bringt keine Wetterveränderung. So beschließen wir auf eine Radtour zum Dreiländereck Österreich-Slowakai-Ungarn zu verzichten und stattdessen zum Neusiedlersee zu fahren. Schließlich sagt der Wetterbericht für die kommenden Tage wieder Wetterbesserung an und dann können wir die Regenzeit wenigstens zum Fahren nutzen.
Als wir um 12:00 Uhr am Camping Yachthafen in Oggau eintreffen, können wir gerade noch vor der Mittagspause durch die Schranke schlüpfen. Inzwischen hat es zwar aufgehört zu regnen, aber es bleibt ein windiger Herbsttag der uns vermutlich einen Vorgeschmack darauf vermittelt, was uns in einer knappen Woche Daheim erwartet. So nutzen wir diesen Tag zum Faulenzen, Lesen und der Fortführung dieses Reiseberichtes.

KM (Tag / Gesamt) 53km / 1.495km
Maut (Tag / Gesamt) 0,-- / 3,64
Übernachtungskosten
(Tag / Gesamt)
16,80* / 156,54 EUR
Übernachtungsplatz Camping Yachthafen
A-7063 Oggau an Neusiedler See

Mittwoch, 21.09.
Das Wetter ist wieder umgeschlagen und der Mittwoch empfängt uns mit Sonne. Somit steht einer Tour mit unserem Roller rund um den Neusiedler See - natürlich mal wieder verbunden mit der Suche nach einigen Geocaches - nichts entgegen. Nach einem ersten Grenzübetritt nach Ungarn in unmittelbarer Nähe zum See fahren wir dann im Bogen zum Grenzübergangpunkt zwischen Sankt Margarethen und Sopronköhida.
Dieser unscheinbare Übergang, den es zu Zeiten des Eisernen Vorhanges nicht gab, hat 19. August 1989 Geschichte geschrieben. Im Rahmen des Paneuropäischem Picknicks gelang hier mehreren hundert DDR-Bürgern die Flucht über die damals abgeriegelte Grenze in den Westen. Nach vielfach vertretener Auffassung war dies der Anfang des Endes des Eisernen Vorhangs.
Von hieraus ging es dann entgegen dem Uhrzeigersinn einmal um den See. Die Wasserfläche des Sees beträgt ca. 157 qkm. Hinzu kommen noch Schilfflächen von ca. 128 qkm. Aufgrund dieser riesigen Schilfflächen bedeutet eine Fahrt entlang des 34 km langen Sees eher eine Fahrt durch das Hinterland mit nur eingeschränktem Seeblick. Da es am heutigen Tage zusätzlich noch recht diesig war, gingen Seefläche und Himmel farblich ineinander über. Dies ist auch der Grund dass wir auf Fotos verzichtet haben.

KM (Tag / Gesamt) 0 km / 1.495km
Maut (Tag / Gesamt) 0,-- / 3,64
Übernachtungskosten
(Tag / Gesamt)
16,80* / 173,34 EUR
Übernachtungsplatz Camping Yachthafen


Grenzübergangpunkt bei Sankt Margarethen


Grenzübergangpunkt bei Sankt Margarethen


Grenzübergangpunkt bei Sankt Margarethen


"Alkoholschmuggel ?"


Grenzübergangpunkt bei Sankt Margarethen


"Tiefwassercache"


"Tiefwassercache"


"Tiefwassercache"



Donnerstag, 22.09.
Weiterhin haben wir spätsommerliches Wetter und so beschließen wir einen unserer letzten Urlaubstage für einen Ausflug in das 15 km entfernte Eisenstadt zu nutzen. Wie ich am Vortag bereits recherchiert habe, gibt es dort eine GO-Box Vertriebsstelle und so will ich einen zweiten Anlauf der Umstellung unserer GO-Box auf das Post-Paid-Verfahren in Angriff nehmen. Der Tankstellen Mitarbeiter legt nachdem ich mein Ansinnen vorgetragen habe die Box, genau wie vor fast 2 Wochen an der Autobahnraststätte in Duetschland, in ein Lesegerät ein und wenig später fängt ein Drucker an zu rattern. Eine Unterschrift später ist die Box erfolgreich umgestellt. Na geht doch !
Die nächsten Stunden verbringen wir mit einem Bummel durch den Park des Schlosses der Familie Esterházy sowie durch die Stadt. Anschließend frischen wir unsere Vorräte noch ein wenig auf bevor wir schließlich zum Campingplatz zurückkehren. Nun bleibt nur noch den Roller wieder auf den Anhänger zu verladen und einen gemütlichen Abend zu verbringen bevor wir uns auf die Rückfahrt begeben.

KM (Tag / Gesamt) 0 km / 1.495km
Maut (Tag / Gesamt) 0,-- / 3,64
Übernachtungskosten
(Tag / Gesamt)
16,80* / 190,14 EUR
Übernachtungsplatz Camping Yachthafen


Eisenstadt - Kalvarienberg


Eisenstadt - Kalvarienberg


Eisenstadt - Leopoldinentempel


Eisenstadt - Schloss Esterházy


Eisenstadt - Haydn Denkmal


Eisenstadt - Alter jüdischer Friedhof

Freitag, 23.09.
Kurz vor 09:00 verlassen wir den Campingplatz und fahren über Eisenstadt und Baden auf die Autobahn in Richtung St. Pölten. Natürlich gäbe es hier auch eine Strecke ohne mautpflichtige Autobahn. Aber schließlich wollen wir doch testen ob unsere GO-Box nun auch wirklich umgestellt ist. Zumindest nach dem ersten Eindruck können wir dies bejaen. Mal sehen wann die Abbuchung vom Konto erfolgt.
Von St. Pölten führt uns der Weg weiter nach Melk und dann wie auf der Herfahrt entlang der Donau bis Passau. Nach einigen Kilometern auf der A3 geht es nach Winzer, genauer in den Ortsteil Neßlbach. Gut 8 Stunden nach dem Start können wir die Nachmittagssonne vor unserem Mobil genießen.

KM (Tag / Gesamt) 353 km / 1.848km
Maut (Tag / Gesamt) 7,99 / 11,63
Übernachtungskosten
(Tag / Gesamt)
14,20 / 204,34 EUR
Übernachtungsplatz CP/SP Winzer
N 48°41'40", E 013°06'56"


an der Donau


CP/SP Winzer

Samstag, 24.09.
Die letzten 3 Urlaubstage liegen vor uns. Da wir am Vorabend noch keine Entscheidung für das heutige Etappenziel getroffen haben, starten wir erst einmal über die A3 in Richtung A93. Während wir Kilometer um Kilometer vorran kommen, blättert Susanne im Stellplatzführer und befragt das entsprechende App auf ihrem Smartphone. Letztlich kommen wir zu dem Ergebnis das die Stellplätze die uns reizen außerhalb der Tagesreichweite liegen. So beschließen wir kurzerhand, doch über Göttingen zu fahren und dort bei der Familie vorbeizuschauen. Das Navi ist schnell neu programmiert und so endet die heutige Tour gegen 17:00 Uhr mal wieder auf dem Stellplatz im Windausweg.

KM (Tag / Gesamt) 539 km / 2.387km
Maut (Tag / Gesamt) 0,-- / 11,63
Übernachtungskosten
(Tag / Gesamt)
9,-- / 213,34 EUR
Übernachtungsplatz SP Göttingen
N 51°3124", E 009°5547"

Sonntag/Montag, 25./26.09.
Während der Sonntag im Zeichen des Besuches bei der Familie stand, lautet das Motto für den Montag "Ab in den Norden". So verlassen wir um08:30 Uhr den Stellplatz um der A7 zu folgen. Allerdings bremmst uns bereis nach rund 50 km der erste Stau aus. Nach ein paar Kilometern freier Strecke stehen wir schon wieder. Wie sich herausstellt, ist die Autobahn zwischen Rhüden und Bockenem wegen eines LKW-Unfalls in Fahrtrichtung Norden gesperrt. Irgendwie kommt uns dies doch bekannt vor ?!
So verlassen wir zwangsweise die Autobahn. Da die Auffahrt in Bockenem wegen einer Baustelle ebenfalls gesperrt ist geht es mehr oder weniger schnell bis zur Auffahr Derneburg/Salzgitter über Bundesstraßen. Ein weiterer kurzer Stau auf Grund einer Baustelleneinrichtung kann uns heute auch nicht mehr schocken und so kommen wir nach 385 km und knapp 8 Stunden Fahrzeit wieder Zuhause an. Der Tagesschnitt lag heute bei 50km je Stunde.

KM (Tag / Gesamt) 385 km / 2.772km
Maut (Tag / Gesamt) 0,-- / 11,63
Übernachtungskosten
(Tag / Gesamt)
9,-- / 222,34 EUR
Übernachtungsplatz SP Göttingen


A7, Abfahrt Rhüden - hier geht es nicht weiter


A7, Abfahrt Rhüden - hier geht es nicht weiter

Zum Abschluss noch ein paar "andere" Sehenswürdigkeiten.


gesehen auf der A9


gesehen im Oberhaus, Passau


gesehen in Linz


gesegen in Linz


gesehen in Linz


gesehen in Wien


Leichenwagen - gesehen in Linz


"Hundertwassermercedes" - gesehen in Linz

* ermäßigter Übernachtungspreis mit ACSI-Campingcard, inkl. Kurtaxe für 2 Erwachsene

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