08.-10.07.2011 - 2. Seeräubertreffen der Mobilen Freiheit

Noch keine Woche aus Frankreich zurück, steht bereits die nächste Wohnmobiltour in unserem Kalender. Diesmal geht es an die Weser bei Bremen wo wir auf einem "Privatcampingplatz" an dem 2. Seeräubertreffen des Forums "Mobile Freiheit", einem Forum insbesondere für Wohnmobilisten, teilnehemen wollen.
Da unser Urlaub gerade erst hinter uns liegt, ist Freitag kein vorgezogener Feierabend möglich und so ist es bereits 15:30 Uhr als wir endlich loskommen. Der Verkehrsbericht sagt sowohl für die Strecke über die A7 als auch die Segeberger-Route erhebliche Behinderungen vorher. Wir beschließen uns auf der A7 anzustellen. So ist es auch nicht verwunderlich, dass wir für die rund 240km immerhin 4 Stunden benötigen. Am Ziel angekommen hat sich bereits eine fröhliche Runde gebildet. So suchen wir schnell einen Platz für unser WoMo bevor wir alte Bekannte begrüßen und andere User erstmals live kennenlernen.

Nach ruhiger Nacht und ausgedehntem Frühstück unter freiem Himmel bereiten sich die Seeräuber auf verschiedene Tagesaktivitäten vor. Während unsere Damen sich für die Erkundung der örtlichen Einkaufsmöglichkeiten entscheiden, starten Thomas, Uwe und ich verstärkt durch Claudi und Olli zu einer - letztlich fast 40km langen - Geocaching Runde.
Hierbei haben wir nicht nur Dosensucherglück. Wir sind nach rund 7 Stunden noch keine 5 Minuten wieder an den Wohnmobilen als ein Gewitterschauer niedergeht, der uns binnen Sekunden durchweicht hätte.
Nach einem zweitem Schauer steht dem abendlichen Grillen und anschließendem gemütlichem Beisammensein nichts mehr im Wege.

Wie häufig bei solchen Treffen laufen sich die Nachtschwärmer und die Frühaufsteher noch fast über den Weg. Wir entscheiden uns für den gesunden Mittelweg und als wir aus den Federn kriechen steht die Sonne bereits am blauen Himmel. Bereits wenig später bildet sich eine Frühstückstafel.
Während insbesondere die Piratinnen das Lager "bewachen", bricht ein Großteil unserer Truppe zu einer Führung zum U-Boot Bunker Valentin auf. Diese Hinterlassenschaft aus dem II. Weltkrieg, die nie ihre Funktion als U-Boot Werft aufgenommen hat, wird seit dem 08. Mai 2011 zum "Denkort Bunker Valentin" umfunktioniert.
Während wir uns über den Bunker, seine Geschichte und die Einbettung in ein "kriegswichtiges Vorhaben" von kaum vorstellbaren Ausmaßen informieren, muss ein Kaperkamerad leider erfahren, wie schnell man mit seinem Gefährt auf einer Sandbank festsitzen kann. Dank ausreichend Frauenpower und den vor Ort vorhandenen Hilfsmitteln ist das Maleur jedoch schnell behoben. So ist es nicht verwunderlich, dass es noch einiges zu Schnacken gibt.
Da das Wetter hierzu einlädt, wird zur Mittagszeit der Grill erneut angeworfen und gemeinsam werden "die Reste" vertilgt. Dies ist dann auch leider das Aufbruchssignal und so nimmt die Zahl der Wohnmobile immer weiter ab bis auch wir schließlich die Heimreise antreten.


Motto-Fahne


Herrenrunde


Abendmahl


kein Kommentar (hat geschmeckt !)




Bunker Valentin


Bunker Valentin


Seeräuberlager


"der klägliche Rest"

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