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Donnerstag, 10.06.2010

Auch wenn wir befürchten, dass der nächste Campingplatz uns keinen Platz mit so schöner Aussicht bieten wird, verlassen wir den Campingplatz Vranjica Belvedere in nörliche Richtung. Wir folgen der Straße Nr. 8 bis Primosten. Neben einem Tankstopp machen wir außerdem noch einen Bummel durch die Altstadt und suchen bei der Gelegeneheit auch gleich noch einen Geocache.
Parkmöglichkeit Primosten: Mehrere große Parkplätze, teilw. gebührenpflichtig. Aus Richtung Trogir direkt nach, aus Richtung Sibenik vor der Tankstelle in Richtung Zentrum abbiegen.


Primosten

 


Primosten

Zurück vom Stadtbummel geht es wieder auf die 8 und über Sibenik bis Drage. Hier haben wir uns aus dem ACSI-Campingcardführer den noch recht neuen Campingplatz "Oaza Mira" ausgesucht. Diesen sehen wir dann auch, leider etwas zu spät und so haben wir die Zufahrt bereits verpasst. Also erst einmal der Hauptstraße folgen bis sich eine Wendemöglichkeit findet. Allerdings ging es nicht nur uns so. Ein holländisches Wohnmobil vor uns macht ebenfalls eine Wendeschleife und steht dann am Campingplatz vor uns. Am Platz angekommen machen wir erst einmal eine Erkundungsrunde, ob denn noch ein Plätzchen für uns frei ist. Wir haben tatsächlich Glück, nicht nur das noch eine ausreichend große und nicht durch Bäume begrenzte Parzelle frei ist. Nein, wir haben auch wieder einen super Blick von unserer Terasse auf die Badebucht.
Den Rest des Tages ist Faulenzen angesagt.

KM (Tag / Gesamt) 103km / 1862km
Maut (Tag / Gesamt)
Österreich:

ca. 0,00 / 64,26

Slowenien:

0,00 / 9,60

Kroatien:

0,00 / 60,50

Gesamt:

ca. 0,00 / 134,36

Übernachtungskosten
(Tag / Gesamt)
17,-- / 124,-- EUR
Übernachtungsplatz CP Oaza Mira
015° 31' 59" E, 43° 53' 10" N

Abendstimmung am CP Oaza Mira

Freitag, 11.06.2010

Nach einer ruhigen Nacht wecken uns die Geräusche des abreisenden Nachbarn. Er hätte seine Kurbelstützen auch ruhig mal ölen können.
Was soll es - also raus aus den Federn und zum Frühstück ein schattiges Plätzchen suchen.
Kaum das wir fertig gefrühstückt haben, rückt die örtliche Arbeitskolonne an. Als ob sie mitbekommen haben das ich mich gestern beim rangieren über die noch nicht gänzlich beseitigten Folgen der Bauarbeiten am Fahrweg geärgert habe, entfernen sie nun Asphaltreste und bereiten alles für die "Strassenbaumaßnahme" vor. Da wir uns die Anwesenheit bei diesen Arbeiten nicht antun wollen machen wir uns mit dem Roller auf den Weg nach Biograd na Moru. Allerdings müssen wir feststellen, dass dies wohl ein reiner Touristenort ist. So reihen sich entlang der Wasserlinie die Lokale aneinander. Allerdings spielt hier wohl eher erst am Abend das leben.
Auf dem Rückweg zum Campingplatz machen wir noch einen Stopp in Pakostane. Wenn auch eine Nummer kleiner ergibt sich hier das gleiche Bild wie zuvor in Biograd.
Bevor wir nun endgültig zum Campingplatz zurückkehren, lassen wir uns von einem Geocache noch auf einen der Hügel von Drage mit einer Höhe von 113m entführen. Die Aussicht von hier auf die vorgelagerte Inselwelt sowie den "Vransko Jezero", einen riesigen See, ist einfach fantastisch.
Zurück am Wohnmobil liegen die asphaltierungsarbeiten in den letzten Zügen und so verkrümeln wir uns erst einmal ins Wasser.

KM (Tag / Gesamt) 0km / 1862km
Übernachtungskosten
(Tag / Gesamt)
17,-- / 141,-- EUR


Biograd na Moru

 


Pakostane

Geocaching mit Aussicht

Samstag, 12.06.2010

Ein weiterer Tag, an dem es nicht weiter gehen soll, liegt vor uns. Auch heute wollen wir mit dem Roller wieder die Umgebung erkunden und dabei natürlich auch ein paar weitere Geocaches suchen. So machen wir uns nach dem Frühstück auf den Weg in Richtung Murter. Bereits nach wenigen Kilometern können wir schon die erste Dose suchen. Doch leider sind wir erfolglos, machen jedoch vor unserer Weiterfahrt noch einen kleinen Schlenker über den Feldweg. Auf dem Rückweg zur Hauptstrasse fällt uns ein Pärchen auf, das sich auffällig unauffällig verhält. Siehe da, es sind Geocacher aus Tschechien. Sie haben die aktualisierten Cachekoordinaten und so kommen wir doch noch zum Erfolg.
Weiter geht es nun quer über die Insel Murter. Hier waren wir bereits 2005 schon einmal. Seinerzeit konnte uns die Insel nicht überzeugen - und auch heuer ist es nicht besser. Also verlassen wir die Insel wieder und halten uns in südliche Richtung um via Tribunj nach Vodice zu fahren. Vodice ist ein weiterer auf den Tourismus ausgerichteter Küstenort, der uns aber mehr als Biograd na Moru gefällt.
Wieder am Campingplatz spülen wir den Staub des Tages bei einem Bad in der erfrischend temperierten Adria von unserer Haut bevor wir den lauen Abend im Gespräch mit unseren Nachbarn und ein paar kühlen Bier verbringen.

KM (Tag / Gesamt) 0km / 1862km
Übernachtungskosten
(Tag / Gesamt)
17,-- / 158,-- EUR


Insel Murter


Tribunj


Abendstimmung

Campingplatz Oaza Mira

Sonntag, 13.06.2010

Da dies unser letzter Tag in Drage werden soll, steht noch einmal gammeln pur auf dem Programm. So gestaltet sich der Tag zwischen dem Frühstück und dem Abendbrot aus einem Wechselspiel zwischen lesen und baden. Gegen Nachmittag erklimme ich mit dem MP3 noch den dem Campingplatz gegenüber gelegenen Berg. Wie nicht anders zu erwarten, hat man von hier eine phantastische Sicht auf blaues Meer, ungezählte Inseln und Inselchen der Kornaten und den "Vransko Jezero". Zurück am CP verladen wir den Roller bevor der Tag in aller Ruhe ausklingt.
An dieser Stelle noch eine Anmerkung zum Campingplatz "Oaza Mira". Der CP ist sauber und gepflegt. Außerdem verfügt er über viele schattige Parzellen. Allerdings ist hier der Blick auf die See meistens deutlich schlechter als von unserer Sonnenterasse. das Bild trüben kann eher der Preis. So liegen die Übernachtungskosten bereits in der Vorsaison bei 35,-- EUR/Nacht (Parzelle, 2 Erw., Strom) zzgl. Kurtaxe (1,-- EUR/Erw.). Durch die Nutzung der ACSI-campingcard reduzierten sich für uns die Kosten jedoch um 20,-- EUR/Nacht, sodass für uns der Platz ein Schnäppchen war.

KM (Tag / Gesamt) 0km / 1862km
Übernachtungskosten
(Tag / Gesamt)
17,-- / 175,-- EUR

Montag, 14.06.2010

Bis wir den Campingplatz mit Ziel Nin verlassen ist es dann doch schon wieder 10:30 Uhr. Aber wie haben es ja heute nicht so weit.
Es geht, wie bereits vor einigen Tagen, über die 8 in Richtung Nordwesten. Diese verlassen wir kurz nach Zadar und treffen wenig später in Nin ein. Der ausgesuchte Campingplatz erweist sich als besserer Stellplatz. Aber da wir nur eine Nacht bleiben wollen, ist dies völlig ausreichend.
So laden wir direkt nach unserer Ankunft den Roller vom Wheely und fahren über Privlaka auf die Insel Vir. Auf unserer gesamten Tour, die teils über mäßige Schotterpisten bis ans Ende der Insel führen, erleben wir einen Wechsel zwischen karger Natur und - oftmals nur halb fertiggestellten - Ferienhaussiedlungen.

KM (Tag / Gesamt) 60km / 1922km
Maut (Tag / Gesamt)
Österreich:

0,00 / 64,26

Slowenien:

0,00 / 9,60

Kroatien:

0,00 / 60,50

Gesamt:

0,00 / 134,36

Übernachtungskosten
(Tag / Gesamt)
13,-- / 188,-- EUR
Übernachtungsplatz CP Ninska Laguna
44° 14' 47" E, 015° 10' 26" N


Cachemobil "am Ende der Welt"


Wohin des Weges


Nin

Dienstag, 15.06.2010

Für heute steht, abgesehen von der mehrtägigen Rücktour, die letzte Etappe auf dem Plan. Ziel ist, wie bereits 2005 und 2008, die Insel Krk. Von Nin geht es erst einmal "quer Beet" bevor wir wieder die 8 erreichen. Dieser folgen wir über Starigrad-Paklenica, wo wir 2005 und 2008 Station gemacht habe, Karlobag, Senj und Crikvenica. Wenig später geht es dann über die mautpflichtige Brücke zur Insel Krk und hier führt uns unser Weg zum Campingplatz Glavotok. Kurz vor dem Campingplatz, als die Strassen bereits so schmal sind das wir auf Gegenverkehr gut verzichten können, haben wir eine ganz besondere Begegnung. Am Straßenrand steht ein Wohnmobil. Dies ist eigentlich nichts besonderes. Auch das es aus Kiel kommt hat nur einen bedingten Seltenheitswert. Nein, besonders ist, dass es unser Knaus Sun Traveller ist, den wir im März 2005 verkauft und seitdem nie wieder getroffen haben. Doch hier, rund 1070 Kilometer Luftlinie von Kiel, sehen wir ihn mal wieder.
Der Campingplatz entpuppt sich für uns jedoch als Reinfall. Das er fast am Ende der Welt liegt, hatten wir ja bereits bei der Anfahrt festgestellt. Doch auch ansonsten kann er uns nicht überzeugen. Hierzu trägt sicherlich auch der Preis von ca. 35,-- bis 40,-- EUR/Nacht bei. Nach der schier endlosen Fahrt über die Küstenstrasse muss so das wohlverdiente Bierchen noch ein wenig warten. Zurück auf den engen Gassen haben wir diesmal nicht soviel Glück wie auf der Herfahrt und treffen auf diversen Gegenverkehr. Leider sind einige Leute nicht in der Lage die größe ihres eigenen Fahrzeuges und den Platzbedarf unseres Gespannes, gerade in engen 90° Kurven einzuschätzen. So bedarf es teilweise eindeutiger Handzeichen um uns den erforderlichen Rangierraum zu verschaffen.
Doch nun ist guter Rat teuer. Welchen Campingplatz steuern wir als nächstes an. Wir entscheiden uns für den Autocamp Jecevac an, auf dem wir bereits im September 2008 einige Nächte gestanden haben. Auch dieser ist zwar recht teuer, gefiel uns aber seinerzeit gut. Dies scheint aber auch anderen Leuten so zu gehen und so sind die Plätze die uns vorgeschwebt haben allesamt belegt und die verbliebenen freien Parzellen uns das Geld nicht wert. Kurzentschlossen fahren wir weiter zum Autocamp Bor. Dieser Platz liegt oberhalb von Krk und damit definitiv weit ab vom Meer. Da wir bisher aber immer am Wasser gestanden haben, können wir dies verschmerzen und ergattern so einen Platz mit freier Sicht auf Krk und über die Bucht bis Punat. Somit nimmt die Platzsuche dann doch noch ein befriedigendes ende.
Allerdings hat die erhöhte Position mit ihrer Fernsicht auch einen deutlichen Nachteil. Wir sehen bereits früh wie der Himmel sich immer mehr zuzieht. Gerade als ich dabei bin die Sturmverspannung an der Markise anzubringen, bekomme ich den ersten Regentropfen des Urlaubs ab, dem binnen Sekunden weitere folgen. Nach einer guten halben Stunde und ein paar Donnerschlägen ist, auch wenn der Himmel nicht wieder gänzlich aufklart, der Spuk wieder vorbei.
Anmerkung zur Fahrtstrecke Nin - Insel Krk: Auch wenn die Strecke mit rund 200 km keine übermäßig lange Etappe ist, so sollte man hierfür doch einen Tag einplanen. Durch die vielen Ortschaften und noch mehr Kurven erzielt man üblicherweise nur eine durchschnittsgeschwindigkeit zwischen 50 und 60 km/h. Sollte man die Strecke in entgegengesezte Richtung fahren, kann die Durchschnittsgeschwindigkeit auf Grund der vielen möglichen Fotostopps noch weiter sinken.

KM (Tag / Gesamt) 259km / 2181km
Maut (Tag / Gesamt)
Österreich:

0,00 / 64,26

Slowenien:

0,00 / 9,60

Kroatien:

9,70 / 70,20

Gesamt:

9,70 / 144,06

Übernachtungskosten
(Tag / Gesamt)
17,-- / 205,-- EUR
Übernachtungsplatz Autocamp Bol
45° 01' 21" E, 14° 33' 44" N


Wolken über Krk


Platz mit Ausblick


Kirche Krk

Mittwoch, 16.06.2010

Liegt für uns doch ein Fluch auf der Insel Krk. Gestern hatten wir ja einige Schwierigkeiten einen uns gefallenden Campingplatz zu finden und im September 2008 haben wir die Insel wegen eines Wetterumschwungs verlassen. Und was ist jetzt ?! Mitten in der Nacht beginnt es wieder kräftig zu regnen und wir sehen unsere letzten Urlaubstage schon dahinschwimmen. Doch wir scheinen die bösen Geister nicht zu sehr verärgert zu haben und so steht bei unserem Erwachen bereits wieder die Sonne am blauen, nur mit einigen wenigen Wolken durchzogenem, Himmel.
Der heutige Tag soll ganz in Zeichen des Geocaching stehen. So starten wir zu einer Rundtour über die Insel und stellen bereits am ersten Cache fest, dass ein Cacher aus Bayern scheinbar auch auf Tour ist. Am zweiten Cache sehen wir sie dann an uns vorbei fahren und am dritten Cache suchen wir dann bereits gemeinsam. Dies setzten wir dann noch eine Weile fort bevor sich unsere Wege wieder trennen.
Als wir am späten Nachmittag wieder am WoMo eintreffen, können wir auf unserem Konto nicht nur 12 gefundene Caches sondern auch viele beeindruckende Aussichtspunkte verbuchen. Unsere heutige Tour hat uns von Krk über Salatci, Vrh, Valbiska, Porat, Dobrinj, Silo, Riska und Vrbnik geführt. Besonders schöne Aussicht hat man sowohl von dem Leuchtturm bei Silo als auch von einer in der Nähe gelegenen ehemaligen römischen Villa. Beeindruckend war auch die Schotterpiste zwischen der Küste bei Riska bis nach Vrbnik. Diese Wegstrecke ist allerdings nicht PKW geeignet. Auch ein Zweirad sollte mit losem Kies an starken Steigungen fertig werden, um für diese Strecke als geeignet angesehen zu werden.

KM (Tag / Gesamt) 0km / 2181km
Übernachtungskosten
(Tag / Gesamt)
17,-- / 222,-- EUR


Leuchtturm Salo, Insel Krk

 


Reste Römervilla bei Salo, Insel Krk


Vrbnik, Insel Krk

 


Blick Richtung Baska, Insel Krk

Donnerstag, 17.06.2010

Dies wird nun definitiv unser letzter Urlaubstag in Kroatien sein. Während Susanne im WoMo schon mal etwas "klar Schiff" macht, breche ich noch einmal auf um noch zwei in Krk versteckte Caches zu suchen.
Zurück am WoMo verzurre ich den Roller wieder auf seinem Hänger und räume noch ein wenig die WoMo-Garage auf, bevor wir noch einmal unter südlicher Sonne faulenzen. Im Laufe des Nachmittags verzieht sich diese jedoch hinter dunklen Wolken und am frühen Abend beginnt es zu regnen. Das kann uns aber nicht mehr stören sondern erleichtert uns den Abschied eher.

KM (Tag / Gesamt) 0km / 2181km
Übernachtungskosten
(Tag / Gesamt)
17,-- / 239,-- EUR

Freitag, 18.06.2010

Als wir gegen 05:30 Uhr das erste mal erwachen, zeigt das Thermometer bereits 20° C an. Aber noch ist es zu früh um die Abreise anzugehen. Also drehen wir uns noch einmal um und als wir später aufstehen ist der Himmel mit Wolken durchsetzt. Dies kann uns jedoch nicht vom Frühstück vor dem WoMo abhalten.
Anschließend wird der Rest aufgeklart und während Susanne nochmal zur Rezeption geht damit der Stromstecker gezogen wird, fahre ich zur Entsorgung. Hier sind gerade 2 französiche WoMo vorgefahren die insgesamt über 30 Minuten für die VuE benötigen. Dies ist jedoch nur halb so schlimm, da auch Susanne noch nicht wieder aufgetaucht ist. Als ich später am versorgen bin, taucht auch Susanne wieder auf. Wir wollten ja noch eine Flasche von dem Sljivovica aus der örtlichen Produktion erwerben. Nur leider war nicht klar, welche Medizin wir am vergangenen Abend im CP-Restaurant genossen haben und so muss Susanne sich bereits vor 09:00 Uhr durch diverse Schnäpse hindurchprobieren.
Nach erfolgter Ver- und Entsorgung geht es noch einmal auf die Parzelle zurück um den Anhänger anzukuppeln und gegen 09:30 Uhr geht es auf den Heimweg. Nachdem wir das Festland erreicht haben, geht es zuerst wieder auf die 8, die uns ja seit geraumer Zeit begleitet. In Rijeka erreichen wir dann die Autobahn die uns um die Großstadt herum und später in Richtung Slowenien führt. Quer durchs Land erreichen wir die Staatsgrenze und treffen bei Postojna auf die Autobahn. Vorbei an Ljubljana und Kranj erreichen wir den Karawankentunnel und kurz danach die Grenze nach Österreich. Ab hier begleitet uns über Villach bis nach Salzburg wieder das "beep" unserer Go-Box. Außerdem begleitet uns bereits seit Slowenien auch immer wieder der ein oder andere Regenschauer wobei nicht nur die Regenintensität sondern auch die Länge der Schauer schwankt. Wieder in Deutschland folgen wir der A8 vorbei am Chiemsee bevor wir gegen 19:00 Uhr in Bad Aibling unser nächtliches Quatier beziehen.
Ach ja, wie bereits bei unserer Hinreise hatten wir natürlich auch heute wieder einen Stau. Ursache war ein Unfall in einem Tunnel vor Salzburg mit der für die Aufräumarbeten erforderlichen Sperrung.

KM (Tag / Gesamt) 519km / 2700km
Maut (Tag / Gesamt)
Österreich:

42,98 / 107,24

Slowenien:

28,20 / 37,80

Kroatien:

1,40 / 71,60

Gesamt:

ca. 72,58 / 216,64

Übernachtungskosten
(Tag / Gesamt)
5,-- / 244,-- EUR
Übernachtungsplatz Stellplatz Bad Aibling
012° 00' 22" E, 47° 51' 23" N


Stau Nr.3

 


Unterwegs in Austria


Bad Aibling

 


Bad Aibling

Samstag, 19.06.2010

Fast die ganze Nacht hat der Regen auf das WoMo-Dach getrommelt. Allerdings müssen wir uns hierüber wahrscheinlich sogar noch freuen. Denn durch die damit verbundene Wolkendecke haben wir um 07:00 Uhr immerhin knapp über 10°C. Die Schafskälte hat Deutschland im Griff.
Unsere Abreise von Krk am Donnerstag war auch der Absicht geschuldet, dass wir nicht 3 Tage in Folge auf der Autobahn verbringen wollten. Vielmehr war noch ein sonniger Zwischenstopp in Süddeutschland angedacht. Gedanklich haben wir uns nach dieser Nacht hiervon aber bereits halb verabschiedet und so sind wir bereits vor 08:00 Uhr wieder auf der Autobahn. Ziel ist, verbunden mit der Hoffnung auf Wetterbesserung, Heidenheim. Da das Wetter aber nicht mitspielt, beschließen wir der Autobahn so lange zu folgen, bis das Wetter besser wird - oder der Abend einbricht. Wir haben jedoch Glück und in Höhe Rothenburg o. d. Tauber klart es auf. Kurzerhand steuern wir eine der örtlichen Stellplätze an.
Rothenburg haben Susanne und ich das letzte mal als Schüler besucht. Dies dürfte bei mir so ungefähr 33 Jahre her sein. Während wir uns von den Geocaches durch die Stadt führen lassen, bricht die Sonne durch und so verbringen wir einen wunderschönen Nachmittag in dieser wirklich einmaligen Stadt.
Jetzt hätte ich es doch fast vergessen. Auch heute war uns unser Stauglück wohl gesonnen. Ein Auffahrunfall sorgte während der Aufräumarbeiten für eine Vollsperrung und damit wieder mehrere Kilometer Stau, auf denen wir die Vorteile eines WoMo gegenüber eines PKW wieder voll genießen konnten.

KM (Tag / Gesamt) 323km / 3023km
Maut (Tag / Gesamt)
Österreich:

0,00 / 107,24

Slowenien:

0,00 / 37,80

Kroatien:

0,00 / 71,60

Gesamt:

ca. 0,00 / 216,64

Übernachtungskosten
(Tag / Gesamt)
10,-- / 254,-- EUR
Übernachtungsplatz Stellplatz Rothenburg o. d. Tauber, P2
010° 11' 00" E, 49° 22' 12" N


Stau Nr.4


Rathaus, Rothenburg o. d. Tauber


Spitaltor, Rothenburg o. d. Tauber


Rothenburg o. d. Tauber

 


Rothenburg o. d. Tauber


Rothenburg o. d. Tauber

 


Rothenburg o. d. Tauber

Sonntag, 20.06.2010

Auch heute verzichten wir auf das Frühstück vor dem WoMo. Stattdessen geht es auf der A7 Kilometer um Kilometer in Richtung Norden. Vorbei an Wützburg, Fulda, Kassel und Hannover geht es - diesmal sogar ohne Stau - bis nach Hamburg. Hier legen wir wie bereits häufiger einen letzten Stopp bei unseren Freunden ein.

KM (Tag / Gesamt) 571km / 3594km
Maut (Tag / Gesamt)
Österreich:

0,00 / 107,24

Slowenien:

0,00 / 37,80

Kroatien:

0,00 / 71,60

Gesamt:

ca. 0,00 / 216,64

Übernachtungskosten
(Tag / Gesamt)
0,-- / 254,-- EUR
Übernachtungsplatz Garten von Harald und Gerda

Montag, 21.06.2010

Nach einem gemeinsamen Frühstück unter der hamburger Sonne brechen wir zur letzten Etappe auf. Mit einem Entsorgungsstopp in Bad Oldesloe erreichen wir um 13:00 Uhr die Landeshauptstadt des Bundeslandes zwischen den Meeren. Damit ist unser Urlaub endgültig Geschichte und ab morgen werden wir wieder zur Arbeit gehen und von den Eindrücken der letzten Wochen zeeren. Aber der nächste Urlaub kommt bestimmt.

KM (Tag / Gesamt) 116km / 3700km
Maut (Tag / Gesamt)
Österreich:

0,00 / 107,24

Slowenien:

0,00 / 37,80

Kroatien:

0,00 / 71,60

Gesamt:

ca. 0,00 / 216,64

Übernachtungskosten
(Tag / Gesamt)
0,-- / 254,-- EUR

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