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03.-21.06.2010 - Kroatien - Trogir / Drage / Nin / Insel Krk

Donnerstag, 03.06.2010

Endlich ist es soweit. Nach einer waren Odyssee (Einzelheiten könnt ihr hier lesen) , packe ich am Vormittag das WoMo. Als Susanne gegen 12:00 Uhr von der Arbeit kommt, sind noch ein paar letzte Handgriffe zu erledigen und der Wheely mit unserem MP3 anzuhängen. Da wir auf Grund der fragwürdigen Wetterlage im Norden unseren Urlaub an der niederländischen Nordseeküste abgeblasen haben, starten wir um 13:00 Uhr in Richtung Süden.
Der Verkehrsfunk verkündet vor dem Elbtunnel 4 Kilometer stockenden Verkehr. Das kann uns heute jedoch nicht stören und so steuern wir zielstrebig in Richtung A7. Vor Hamburg haben wir bereits 2x gestoppt um zu prüfen, ob der MP3 noch richtig verzurrt ist. Nach einigen Korrekturen passt alles. Der zähfließende Verkehr vor dem Elbtunnel liegt schnell hinter uns so steuere ich die Wuchtbrumme mit gut 90 km/h in Richtung Hannover um dann auf die A2 zu wechseln. Diesen Plan verwerfen wir jedoch wegen angesagter 21 km Stau bei Braunschweig. Wir weichen über die A37, B188 und B214 aus und stehen so nur 2 km vor einer Ampel. Anschließend rollen wir ohne Problem über die A2 bis Magdeburg und weiter über die A14 in Richtung Leipzig zur A9. Während der erste gemeldete Stau sich bei unserer Ankunft bereits in Luft aufgelöst hat, werden wir später schlagartig ausgebremst. Wegen eines Unfalls mit einem LKW ist die Autobahn komplett gesperrt und der Verkehr wird einspurig über eine Raststätte umgeleitet. So ist es schließlich bereits 22:00 Uhr, als wir unseren heutigen Übernachtungsplatz in Triptis erreichen.

KM (Tag / Gesamt) 565km / 565km
Maut (Tag / Gesamt) 0,-- / 0,--
Übernachtungskosten
(Tag / Gesamt)
5,-- / 5,-- EUR
Übernachtungsplatz Triptis
011° 53' 14" E, 50° 44' 50" N
5,-- EUR/Nacht; VuE/Strom auf Anfrage

Freitag, 04.06.2010

Der heutige Tag führt uns weiter über die A9, über die A72 an Hof vorbei und dann über die A93 nach Regensburg zur A3. Der Verkehr hält sich in Grenzen und so kommen wir gut voran. Doch auch heute wird unsere Fahrt durch einen Unfall verlangsamt. Ein PKW meinte er müsste im Baustellenbereich die Leitplanke verformen. Also geht mal wieder alles über eine Fahrspur. Wir können die Unfallstelle jedoch noch vor der für die Bergung erforderliche Vollsperrung passieren und erreichen so gegen Mittag den ersten wichtigen Stopp. An einer Raststätte lassen wir den Schadstoffklasseneintrag auf unserer GO-Box ändern und investieren noch einige Euro um anschließend freie Fahrt durch Austria zu haben. Außerdem muss ich noch Online gehen um die erforderlichen Dokumente für die Emissionsklassenänderung an die ASFINAG zu mailen.
Wenig später stoppen wir in Österreich um beim Discounter pfandfreie Getränke zu erwerben und den Tank zu füllen. Zurück auf der Autobahn geht es über Graz bis zur Abfahrt Spielfeld, unmittelbar vor Slowenien. Von hier sind es nur noch wenige Kilometer zu unserem Übernachtungsplatz in Unterschwarza.

KM (Tag / Gesamt) 688km / 1253km
Maut (Tag / Gesamt)
Österreich:

ca. 63,91 / 63,91

Slowenien:

0,00 / 0,00

Kroatien:

0,00 / 0,00

Gesamt:

ca. 63,61 / 63,61

Übernachtungskosten
(Tag / Gesamt)
7,-- / 12,-- EUR
Übernachtungsplatz Unterschwarza (A)
015° 40' 31" E, 46° 42' 57" N
7,-- EUR/Nacht inkl. VuE; Strom 3,-- EUR
künftig neue Duschen und WC


Stau Nr.1


Wuchtbrumme mit Anhang


Stau Nr. 2

Samstag, 05.06.2010

Dies soll der letzte Tag unserer Anreise nach Trogir werden. Gegen 07:30 Uhr verlassen wir Unterschwarza und kehren auf die Autobahn zurück. Wenige Mautbeeps später erreichen wir Slowenien und halten auf Maribor zu.
Der Ausbau der Autobahn ist hier in den letzten Jahren deutlich fortgeschritten. So kommen wir zwar zügiger, dafür aber auch kostspieliger voran.
Allerdings soll auch heute unsere Fahrt vorübergehend ausgebremmst werden. Diesmal jedoch nicht durch einen Unfall sondern eine Grenzerin. Irgendetwas scheint ihr bei der Ausreise nach Kroatien an den Ausweisen der Insassen im Fahrzeug vor uns nicht zu gefallen. Nach gut 10 Minuten Studium der Ausweise mit Lupe und Lesegerät und der Befragung eines Kollegen beschließt sie den Wagen an die Seite zu ziehen. Nun steht unserer Weiterfahrt nichts mehr im Wege. Wir folgen gen Süden, vorbei an Zagreb und Zadar, der mautpflichtigen Autobahn bis zur Abfahrt Split. Dies ist mit rund 60,-- EUR Maut kein günstiges, dafür aber ein schnelles Vergnügen.
Gegen 16:00 Uhr erreichen wir den Campingplatz "Vranjica-Belvedere" in Seget Donji, ca. 5km vor den Toren von Trogir. Eine Parzelle mit Aussicht ist schnell gefunden und das WoMo mindestens genauso schnell abgestellt. Die erste Entladung des Wheely ist noch etwas ungeübt, schreitet aber insgesamt problemlos voran und so beginnt gegen 17:00 Uhr, als 52 Stunden nach unserer Abfahrt, der Urlaub endgültig.

KM (Tag / Gesamt) 506km / 1759km
Maut (Tag / Gesamt)
Österreich:

ca. 0,35 / 64,26

Slowenien:

9,60 / 9,60

Kroatien:

60,50 / 60,50

Gesamt:

ca. 70,45 / 134,36

Übernachtungskosten
(Tag / Gesamt)
19,-- / 31,-- EUR
Übernachtungsplatz CP Belvedere
015° 40' 31" E, 46° 42' 57" N


neben der Autobahn in HR

 


der 1. Blick auf das Meer (vor Zadar)


Autobahnraststätte vor Zadar

 


Autobahnbrücke über Krka

 
Sonntag, 06.06.2010

Mit dem lange schlafen will es noch nicht so recht klappen. Dies ist sicherlich auch unserer inneren Uhr geschuldet, die sich noch nicht gänzlich auf Urlaub umgestellt hat. Schließlich stehen wir, nachdem wir uns noch mehrmals im Bett umgedreht haben, gegen 08:00 Uhr auf. Das Außenthermometer verkündet bereits angenehme 20°C und so sitzen wir wenig später beim Frühstück mit Blick auf das Meer unter "unserer" Pinie.
Am späten Vormittag genießen wir dann die "neue Freiheit". Mit unserem MP3 geht es erst nach Trogir, wo wir uns an einem Bankautomaten mit der örtlichen Währung versorgen, und dann weiter auf die vorgelagerte Insel Ciovo. Hier genießen wir neben dem warmen Fahrtwind auch die tolle Aussicht und suchen natürlich auch einen Geocache. Auf dem Rückweg stoppen wir wieder in Trogir und bummeln noch ein wenig durch die Altstadt. Empfehlen kann ich hier die Besteigung des Kirchturmes. Diese schlägt mit 20,-- kn zu Buche und verspricht neben einem super Ausblick auch etwas Abenteuer. Wer nicht schwindelfrei ist, dem rate ich auf Grund der Treppenkonstruktion jedoch vom Aufstieg ab.
Noch eine Anmerkung zu Trogir. Direkt südlich der Stadt liegt der Flughafen von Split. Da die einflugschneise auf Grund des Gebirges begrenzt ist, kommen die Flieger direkt über Trogir rein bzw. raus. Während unseres Aufenthaltes waren die Flugbewegungen jedoch verkraftbar. Nachts herrschte Ruhe am Himmel.

KM (Tag / Gesamt) 0km / 1759km
Übernachtungskosten
(Tag / Gesamt)
19,-- / 50,-- EUR


unser Frühstücksplatz


Split im Dunst


am Wegesrand


xxx


 


 


Bergziege


Trogir, Rathaus


Trogir, Kathedrale Sv. Lovro


Blick vom Glockenturm


Aufstieg Glockenturm


Trogir


Trogir, Franziskanerkloster


Trogir, Festung Kamerlengo


Blick vom CP auf Trogir

Montag, 07.06.2010

Noch immer ist unsere innere Uhr nicht auf Urlaub umgestellt. Aber was solls, dann genießen wir halt beim Frühstück den Ausblick etwas ausgiebiger.
Später geht es dann mit dem Roller noch einmal in Richtung Trogir und weiter am Flughafen vorbei. Auf dieser Tour sehen wir die Werbung eines Handyladens. Diese Gelegenheit nutzen wir, um uns mit einem einheimischen Internetzugang zu versorgen. Der eigentlich favorisierte Provider wird hier leider nicht vertrieben. Um jedoch nicht weiter nach dem passenden Geschäft suchen zu müssen, entscheiden wir uns für einen Stick den Anbieters VIP. Hierfür bedarf es keines Vertrages und so erwerben wir auch gleich noch etwas Prepaid-Guthaben. Zurück am Platz müssen wir leider feststellen, dass für die Aktivierung des Guthabens eine Registrierung erforderlich ist. Nach einer gefühlt schier endlosen Zeit gelingt uns diese schließlich. Dies lag jedoch nicht an unseren ausgeprägten kroatischen Sprachkenntnissen sonder am Google-Übersetzer.
Also noch schnell eine Urlaubsmail an den Bekanntenkreis und dann noch schauen wie das Wetter in Nordholland, unserem eigentlichen Urlaubsziel, ist. Jawohl, Regen im Norden. Damit können wir jetzt doch gut um.

KM (Tag / Gesamt) 0km / 1759km
Übernachtungskosten
(Tag / Gesamt)
19,-- / 69,-- EUR

Dienstag, 08.06.2010

Auch heute gehen wir es gemütlich an. Nach einem ausgedehnten Frühstück packen wir ein paar Sachen in den Roller und machen uns auf den Weg nach Split. Da ich keine Lust habe über die "Schnellstraße" zu düsen wählen wir die Route der Kasteelle. Allerdings bekommt man von den hier ursprünglich mal zum Schutz der Gutsherren im Hinterland errichteten 7 Kastellen nur durch die Ortsschilder noch etwas mit. Gefühlt ist es ein Ort, der sich bis nach Split erstreckt.
Genauso ernüchternd ist die Ankunft in Splitt. Nachdem man das Industrieareal passiert hat, geht es entlang ungezählter Betonblöcke direkt in das Verkehrs- und Einbahnstraßenchaos. Was sind wir froh das wir nicht mit unserer Wuchtbrumme unterwegs sind. Die Chancen sich zwischen den geparkten Autos zu verkeilen wären ungezählt gewesen. Mit unserem Roller finden wir jedoch ohne Probleme einen "Parkplatz" an der Zufahrt zum Fährhafen und streifen bereits wenig später durch die Gassen von Split.

KM (Tag / Gesamt) 0km / 1759km
Übernachtungskosten
(Tag / Gesamt)
19,-- / 88,-- EUR

 

Soldatenehrenmal (zwischen Trogir und Split)

 


Split


Strassenkunst


Split


Split


Fischmarkt (Split)


Gemüse- und Obstmarkt (Split)


Split

 


Yachtparade

Mittwoch, 09.06.2010

Da wir unseren Urlaub dieses Jahr an seinem südlichsten Punkt begonnen haben, wird es morgen wieder in Richtung Norden gehen. Während Susanne die verschiedenen Reiseführer und Strassenkarten studiert, lade ich schon einmal den MP3 wieder auf den Hänger. Obwohl es mir nun bereits leichter von der Hand geht und die Zurrpunkte feststehen, zieht sich die Verladung ob einiger Gespräche mit den Nachbarn doch fast bis in die Mittagszeit hin. Anschließend widme auch ich mich dem Studium der Reiseunterlagen und vertiefe die gefundenen Informationen noch mit etwas Internetrecherche. Dann ist schließlich alles klar. Morgen fahren wir nach Drage, vielleicht aber auch nach Nin. Wir werden es sehen.

KM (Tag / Gesamt) 0km / 1759km
Übernachtungskosten
(Tag / Gesamt)
19,-- / 107,-- EUR

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