03. - 05.07.2009 - Hohnstorf (NI)

Bereits vor Wochen haben wir uns mit Susanne, Peter und Jan aus Braunschweig für dieses Wochenende verabredet. Die Planung des Treffpunktes erfolgte, wie bei einer Distanz von 230 km Luftlinie nicht unüblich, via E-Mail und Telefon und fiel auf den Campingplatz Alt Garge bei Bleckede an der Elbe. Auswahlkriterium waren insbesondere die zahlreichen Caches in Bleckede.
Wenige Tage vor Tourstart mussten wir jedoch feststellen, das in dem neben dem Campingplatz gelegenen Waldbad an diesem Wochenende eine Veranstaltung angesagt ist. Also galt es ein neues Ziel zu finden, dass ebenfalls über genügend Caches verfügt. Nach einigen Überlegungen fiel die Wahl nun auf den Stellplatz in Bad Bevensen.
So starteten wir am Nachmittag des 03.06. in Richutng Bad Bevensen. Bei Lauenburg kreuzten wir die Elbe und sahen am südlichen Elbufer Wohnmobile stehen. Noch wenige Wochen zuvor auf unseren Touren nach Artlenburg und Radbruch standen dort definitiv keine Mobile. Also schnelle einen Abstecher machen und die Lage erkunden. So landen wir wenig später auf dem auf dem Elbdeich gelegenen und erst vor einer Woche eröffneten Stellplatz von Hohnstorf.
Super Blick auf die Elbe, mit dem Fahrrad in ca. 10 Minuten in Lauenburg/Elbe, sicherlich auch einige Caches vor Ort - warum also weiterfahren. Also en Griff zum Handy und beim dritten Versuch habe ich Susanne in der Leitung und Hohnstorf ist als Ziel für dieses Wochenende fixiert.
So richten wir uns häuslich ein und ca. 2 Stunden später treffen auch die Braunschweiger ein. Wenig später bruzzelt das Fleisch auf dem Grill und einem gemütlichen Abend steht nichts mehr entgegen.

Der Samstag beginnt bewölkt, aber mit angenehmen Temperaturen. So decken wir, während Jan frische Brötchen besorgt, den Frühstückstisch. Einige Tassen Kaffee später werden die Frühstücksbretter gegen Laptops ausgetauscht. Schließlich müssen ja die örtlichen Caches noch heruntergeladen werden.
Doch dies ist heute leichter gesagt als getan. Denn auf Grund eines Brandes in einem Rechenzentrum in Seattle ist der Server auf dem geocaching.com gehoset ist nicht erreichbar. Also brechen wir das Vorhaben "geocaching" erst einmal ab und radeln nach Lauenburg. Zuerst geht es durch die historische Unterstadt und nach einer anstrengenden Bergetappe wir schließlich in der Oberstadt noch der Bäcker geplündert. Zurück am Stellplatz geht die Jagd nach den Cachedaten erneut los.
Etwas später verfügen wir zumindest über die notwendigsten Daten. Aber die Suche muss noch etwas warten, da unsere Hamburger-WoMo-Freunde mit ihrem Beiboot auf dem Stellplatz eintreffen. Der Nachmittag vergeht nun mit Urlaubsberichten und Klönschnack bevor Jan und ich vor dem Abendbrot noch schnell zwei Caches heben. Naja, und dann ist auch schon wieder Zeit den Grill einzuheizen.

Am Sonntag wird erneut unter freiem Himmel gefrühstückt bevor Susanne und ich gegen 11:00 Uhr nach Unterlüß aufbrechen. Hier besuchen wir noch unsere seit zwei Jahren bei unserer Freundin Frauke lebende Tervueren-Hündin Clea. Die Freude über unseren Besuch ist sowohl bei den Zwei- als auch den Vierbeinern groß. In den nächsten Stunden gibt es daher kaum eine Minute, in der wir nicht damit beschäftigt sind einen der vier Hunde zu kraulen. Und dann ist es leider an der Zeit die Heimfahrt anzutreten. Schließlich haben wir noch 200km, einschließlich Elbtunnel, vor uns und dürfen Montag wieder ins Büro.


Stellplatz Hohnstorf


Übersichtskarte


Lauenburger Rufer


Elbe-Lübeck Kanal


Unterstadt Lauenburg


Lauenburg


Wo geht es zu den Daten


Beiboot-Fahrer


Hausarbeit

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