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Montag, 11.05.09
Nun ist es soweit. Wir verlassen zu Beginn unserer letzten Urlaubswoche die Küste und brechen ins Gebirge auf. Unser erstes Ziel ist die Abtei "Saint Martin du Canigou" bei Casteil (N116 Perpignan/Andorra kurz hinter Prades in Richtung Vernet les Bains verlassen). Leider ist das Wetter heute wieder sehr durchwachsen und so liegt die Abtei in den Wolken. Außerdem ist sie Montags für Besucher geschlossen. Trotzdem wollen wir uns "etwas Gutes tun" und machen uns an den Aufstieg. Vom Parkplatz bis zur Abtei sind dies immerhin ca. 250 Höhenmeter.
Nach rund 1 1/2 Stunden sind wir wieder am WoMo und setzen unsere Tour fort. Leider ist der für die Mittagspause angedachte Stellplatz in Thues entre Valls (GPS: 42°31'25" Nord, 002°13'29" Ost) nur für Fahrzeuge bis 3,5 to erreichbar. Also gibt es nur eine Kleinigkeit zu Essen auf dem Busparkplatz bevor wir entlang schneebedeckter Gipfel weiter in Richtung Font-Romeu fahren. Im Ortsteil Odeillo legen wir einen Zwischenstopp am Sonnenkraftwerk "Four solaire" ein. Hier wird die Sonnenkraft seit Jahren wissenschaftlich genutzt. So werden mit der Anlage zum schmelzen von Bronze Temperaturen um 4000°C erzielt.
Unser geplanter Tankstopp am Supermarkt scheitert da es sich hier um eine Automatentankstelle handelt. Aber noch haben wir ja etwas Diesel und so geht es weiter nach Saillagouse. Der dortige Stellplatz erweist sich als Schulparkplatz (GPS: 42°27'27" Nord, 002°02'15" Ost) und scheidet für unsere geplante Übernachtung aus. Also setzen wir unseren Tripp in Richtung Andorra fort. Auf Grund der inzwischen leuchtenden Reserveanzeige fahren wir durch den Tunnel de Puymorens (4800m Länge) in Richtung Andorra bevor es direkt nach dem Tunnel aufwärts nach Pas de la Casa. Hier ist unser erstes Ziel eine Tankstelle wo wir den Liter für 79,9ct erstehen. Anschließend geht es zurück in Richtung Grenze und dann im Kreise zu dem hangabwärts gelegenen Parkplatz. Hier stehen schon diverse WoMo. Zum Abend hin werden es sogar noch mehr und so werden wir diese Nacht in rund 2050m Höhe verbringen.
Nach dem obligatorischen Stadtbummel, bei dem wir nicht wirklich irgendwelche Schnäppchen erblicken konnten, gönnen wir uns eine gemütlichen Abend vor dem Fernseher.

KM (Tag / Gesamt) 207 / 2803
Maut (Tag / Gesamt) 12,-- / 12,--
Übernachtungskosten
(Tag / Gesamt)
4,50 / 80,20
Übernachtungsplatz Pas de la Casa (Andorra)
001° 44' 02" E, 42° 32' 43" N
gebührenpflichtig; inkl. VuE

  


unterwegs


Aufstieg zur Abtei


Saint Martin du Canigou


Saint Martin du Canigou


unterwegs


Four solaire


Four solaire

Dienstag, 12.05.09
Um 04:00 Uhr früh werden wir von Regen, Graupel und einem ordentlichen Gewitter geweckt.Dies zieht jedoch zügig weiter und als wir gegen 08:00 Uhr erneut erwachen, scheint die Sonne vom strahlend blauen Himmel.
Nach dem Frühstück gehen wir noch einmal bummeln. Als wir nach einer Stunde wieder am WoMo eintreffen sind wir einige Euro ärmer, dafür aber um 2 Paella-Pfannen und eine Espressokanne reicher. Wir verlassen den Übernachtungsplatz in Richtung Andorra la ville. Der Weg führt über den Pas d´Envalira, dem mit 2408m üNN höchsten Pass der Pyrenäen. Da wir am Vortag in Bourg-Madame in die falsche Richtung abgebogen waren, beschließen wir Andorra zu durchqueren und über Spanien wieder nach Frankreich zu fahren. Nach der Einreisekontrolle in Spanien, während der Grenzer unseren Kühlschrank inspiziert, steht diesem Vorhaben nichts mehr entgegen. Nachdem wir wieder französische Straßen unter den Rädern haben folgen wir diesen nach Ax les Thermes. Da wir ja am Vortag bereits den "Tunel des Puymorens" genutzt haben, wählen wir diesmal den Weg über den Pass.
Bei unserer Ankunft in Ax les Thermes folgen wir im Kreisel der Ausschilderung zum Busparkplatz an der Kirche. Ziel unseres Bummels soll das, aus einer 72°C warmen Schwefelquelle gespeiste, Becken in der Innenstadt sein. Nach etwas Suche finden wir das Becken direkt gegenüber der Kirche an der wir parken. Die Suche war erforderlich, da sich das Becken nicht nur hinter einer Baustelle versteckt, sondern zurzeit leider auch außer Betrieb ist. Somit entfällt das Fussbad.
Da wir am kommenden Tag nach Carcassone wollen verlassen wir Ax les Thermes in Richtung Belcaire, um dann über Quillan nach Limoux zu fahren. Diese Route ist, wie sollte es anders sein, sehr kurvig, aber landschaftlich sehenswert. Der dortige Stellplatz liegt leider direkt vor einer Schule und ist mehr als unruhig. also fahren wir noch einige Kilometer weiter bis nach Routier, wo wir einen ruhigen Stellplatz für bis zu 5 Mobile vorfinden.

KM (Tag / Gesamt) 250 / 3053
Maut (Tag / Gesamt) 0 / 12,--
Übernachtungskosten
(Tag / Gesamt)
0 / 80,20
Übernachtungsplatz Routier
002° 07' 32" E, 43° 06' 29" N
Place du Malepere


Andorra


Tank"garage"


Übernachtungsplatz Pas de la Casa


Pas de la Casa


auf dem Weg zum Pas d´Envalira


Ax les Thermes

Mittwoch, 13.05.09
Als wir gegen 08:00 Uhr erwachen enpfängt uns ein trister grauer Himmel. Doch bereits auf dem Weg nach Carcassonne ändert sich das Wetter - es beginnt zu regnen.
Auf Grund der etwas unübersichtlichen Ausschilderung kreisen wir ein wenig durch Carcassonne, bevor wir endlich den Parkplatz für Busse und Wohnmobile unterhalb von "la cité" finden (GPS: 002° 21' 57" Ost, 43° 12'30" Nord; 1.Std. frei, 2.-6. Std. 5,-- EUR).
Nach einem unter Berücksichtigung des Wetters ausgiebigen Bummel durch das Mittelalter laufen wir noch ein paar Meter in Richtung Stadt. Heute wollen wir doch nun endlich unseren ersten Geocache in Frankreich finden. Wenig später finden wir nicht nur diesen sondern kommen sogar mit seiner Ownerin ins Gespräch.
Wir verlassen Carcassonne in Richtung Küste. Die letze Nacht vor Beginn der Rückreise wollen wir nochmals am Mittelmeer verbringen. Da aber auch über Narbonne der Himmel weiterhin ein sympathisches grau hat, entscheiden wir uns um und steuern dem letzten Höhepunkt unseres Urlaubs, der höchsten Autobahnbrücke der Welt bei Millau entgegen. Der Weg hierhin führt uns über die mautfreie Autobahn. Nach Wochen auf "Nebenstraßen" ist es ein völlig ungewohntes Gefühl Kilometer um Kilometer mit dem Tempomaten dahinzugleiten. Kurz vor Milau verlassen wir die Autobahn um unter die Brücke zu gelangen. Doch scheinbar hat das Wetter etwas gegen unser Besichtigungsprogramm. Nachdem schon die Abtei Saint Martin du Canigou vom Nebel verschluckt wurde und la cité verregnet war, haben wir nun plötzlich Sichtweiten unter 50m. Na toll! Doch genaus wie plötzlich wie der Nebel auftrat, verschwindet er auch wieder und so haben wir schließlich einen freien Blick auf das beeindruckende Bauwerk.

KM (Tag / Gesamt) 266 / 3319
Maut (Tag / Gesamt) 12,-- / 12,--
Übernachtungskosten
(Tag / Gesamt)
0 / 80,20
Übernachtungsplatz Millau
003° 05' 07" E, 44° 05' 45" N
Rue de la saunerie


Carcassonne - la cité


Carcassonne - la cité


Carcassonne - la cité


Carcassonne - la cité


Carcassonne - la cité


Carcassonne - la cité


Carcassonne - la cité

 


Carcassonne - la cité


Brücke von Millau


Brücke von Millau


Brücke von Millau


Millau


Millau


Millau

Donnerstag 14.05.09
In der Nacht hat es wieder zu regnen begonnen. Dies kann uns nun jedoch nicht mehr schocken, da wir uns jetzt ja schließlich auf der Heimreise befinden. Nach einem letzten Blick auf die Brücke von Millau geht es auf die Autobahn. Diese verlassen wir in Aubiere und folgen der D2009 (ehem. N9) bis kurz vor Moulins. Weiter geht es über die N79 / E62 nach Chalon sur Saône. Nun noch einige Kilometer über die N73 in Richtung Dole. Auf halber Strecke ist unser Ziel, der Stellplatz in Seurre, dann auch schon erreicht.
Außer der Wegbeschreibung lässt sich über diesen Tag lediglich berichten, dass es bis in den Nachmittag hinein mal stärker und dann wieder etwas verhaltender geregnet hat. Außerdem möchte ich noch erwähnen, dass sich die oben genannte Strecke, da sie über weite Strecken 2-spurig ausgebaut ist, sehr gut fahren lässt. So kam heute der Tempomat mal wieder ausgiebig zum Einsatz.

KM (Tag / Gesamt) 508 / 3827
Maut (Tag / Gesamt) 0 / 12,--
Übernachtungskosten
(Tag / Gesamt)
0 / 80,20
Übernachtungsplatz Seurre
005° 08' 36" E, 47° 00' 15" N
Quai du Nord

Freitag 15.05.09
Der heutige Tag bietet im Gegensatz zu den vergangenen Tagen immerhin eine konstante Wetterlage. Regen von früh bis spät. Aber da dies ja mal wieder ein Reisetag ist und der Regen die Fahrerei nicht behindert, ist uns dies egal. So geht es von Seurre in Richtung Dijon und dann über die D974 / D674 bis Langres. Die nächsten Etappenziele sind Neufchâteau und Nancy bevor wir in Forbach die Grenze nach Deutschland passieren. Tagesziel ist der neue Stellplatz in Bad Kreuznach. Hier haben wir uns am vergangenen Abend, Handy sei Dank, mit Moni und Siggi aus Limburg verabredet. Wir erreichen unser Ziel gegen 18:00 Uhr und gegen 19:00 Uhr treffen dann auch die Limburger ein.
Der restliche Abend vergeht beim Plausch über unseren Urlaub und diversen anderen Themen wir im Flug.

KM (Tag / Gesamt) 472 / 4299
Maut (Tag / Gesamt) 0 / 12,--
Übernachtungskosten
(Tag / Gesamt)
11,-- / 91,20
Übernachtungsplatz Bad Kreuznach
007° 51' 00" E, 49° 49' 39" N
Saline Karlshalle


noch ne Brücke


unterwegs


der Wille zählt

Samstag, 16.05.09
Heute spannen wir noch einmal einen Tag aus. Kurz nachdem wir unser Frühstück beendet haben treffen auch Martina und Werner auf dem Stellplatz ein. Wenig später brechen wir zu einem Bummel in die knapp 1,5km entfernte Innenstadt auf. Zurück am Platz widmen wir uns den von Martina und Moni mitgebrachten Kuchen bevor für Susanne und mich ein fauler Nachmittag beginnt.
Nach dem letzten Grillen für diesen Urlaub verbringen wir noch einige Stunden im Freien bevor uns die abnedfeuchtigkeit und die Müdigkeit in die WoMo´s treibt.

KM (Tag / Gesamt) 0 / 4299
Maut (Tag / Gesamt) 0 / 12,--
Übernachtungskosten
(Tag / Gesamt)
11,-- / 102,20
Übernachtungsplatz Bad Kreuznach
007° 51' 00" E, 49° 49' 39" N
Saline Karlshalle


Bad Kreuznach


Geocacher


Bad Kreuznach


Wir

 
 


Bad Kreuznach


Kaffeetisch


Paula


Paulas Gäste

Sonntag, 17.05.09
Das Urlaubsende rückt unaufhaltsam näher und so verlassen wir gegen 10:30 Uhr den Stellplatz in Bad Kreuznach. Wir wollen heute gut 300km - und damit knapp die Hälfte des verbeleibenden Heimwegs - fahren. Daher haben wir uns den Stellplatz bei der firma froli als Tagesziel ausgewählt, auch mit der Hoffung das es dort vielleicht einen Direktverkauf gibt und wir uns so einmal umfassend über die Froli-Produkte informieren können. Als wir gegen 15:00 Uhr an dem hinter der Werkhalle liegenden Stellplatz eintreffen, regnet es mal wieder. Außerdem gibt es leider auch keinen Direktverkauf.
Und nun - bleiben oder noch ein paar Kilometer auf der LKW-freien Autobahn dahinrollen ?
Nach einem telefonat mit unseren Hamburger Freunden ist die antwort klar. Wir starten durch und treffen gegen 19:30 Uhr in Hamburg ein. Hier wir ausgiebig über den Urlaub geplauscht.
Unserer heutige Tour führte über die A60 und A5 bis in die Nähe von Gießen bevor es über Bundesstraßen und die A33 vorbei an Paderborn ging. Weiter folgten wir der A2 und A7 wegen der Sperrung der A1 im Bereich Hamburg-Süd bis zur Abfahrt Thieshope. Vorbei an Winsen/Luhe gingen es dann zur B404 und A25 bevor wir unser Ziel erreichten.

KM (Tag / Gesamt) 599 / 4898
Maut (Tag / Gesamt) 0 / 12,--
Übernachtungskosten
(Tag / Gesamt)
0 / 102,20
Übernachtungsplatz Hamburg

Monta, 18.05.09
Nach einem Frühstück im Sonnenschein und etwas Smalltalk nehen wir die letzten rund 100km unter die Räder. gegen Mittag erreichen wir wieder Kiel und damit ist unser Urlaub nun endgültig beendet.

KM (Tag / Gesamt) 107 / 5005
Maut (Tag / Gesamt) 0 / 12,--
Übernachtungskosten
(Tag / Gesamt)
0 / 102,20

 

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