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Montag, 04.05.09
Kurz vor 10:00 Uhr verlassen wir nach einem Stopp auf der VuE den Stellplatz in Richtung Mittelmeerküste. Über Riez und Aix-en Provence geht es um Marseille herum nach Port St-Louis-du-Rhone. Der innerörtliche Stellplatz schein zwischenzeitlich verlegt worden zu sein. Dies ist uns jedoch egal, da wir weiter an die Plage Napoleon wollen. Hier ist zwar, wie so häufig in Frankreich, das Campen verboten. Aber was die Polizei, die hier täglich mehrmal vorbeischaut - zumindest zu dieser Jahreszeit - nicht stört, soll uns das Leben auch nicht schwer machen. Nachdem wir uns mit dem WoMo etwas Windschatten verschafft haben, soll einem ausgiebigen Sonnenbad mit Blick auf das Mittelmeer nichts mehr im Wege stehen.

KM (Tag / Gesamt) 186 / 1957
Maut (Tag / Gesamt) 0 / 0
Übernachtungskosten
(Tag / Gesamt)
0 / 18
Übernachtungsplatz Strandparkplatz Plage Napoleon
004° 52' 42" E, 43° 21' 10" N

Dienstag, 05.05.09
Da es die ganze Nacht gestürmt hat und auch der neue Tag keine Wetteränderung erwarten lässt, verlassen wir schweren Herzens unseren schönen Strandplatz und fahren weiter in Richtung Süden. Es geht quer durch die Carmague erst einmal nach Saintes-Maries-sur-Mer. Am Ort gibt es sowohl einen zentrumsnahen als auch einen Stellplatz an der Strandpromenade. Beide leiden unter dem kräftigen Wind und so stellen wir unser WoMo nur für eine Erkundung des - sehenswerten - Ortes ab.
Nächste Etappenziel ist Aigues-Mortes. Dieser Ort besticht durch seine in einer Festungsanlage liegende Altstadt. Da wir mit unserem Stadtbummel doch früher fertig sind als vermutet, beschließen wir nicht vor Ort sondern in Palwas-les-Flots zu übernachten. Bei unserer Ankunft und dem Blick auf den Stellplatz, der eher an eine gut gefüllte Sardinendose erinnert, ist uns klar, das dies eine Fehlentscheidung war.
Da sich der Wind im Laufe des Tages etwas gelegt hat und es uns ans Meer zieht, verzichten wir auf weitere Experimente und fahren zurück zum Stellplatz in Saintes-Maries-sur-Mer.

KM (Tag / Gesamt) 201 / 2158
Maut (Tag / Gesamt) 0 / 0
Übernachtungskosten
(Tag / Gesamt)
8,50 / 26,50
Übernachtungsplatz Saintes-Maries-sur-Mer (SP an der Strandpromenade)
004° 26' 18" E, 43° 27' 15" N


Martiques


Plage Napoleon


Zeitzeuge


"Parkplatz" Plage Napoleon


Saintes Maries de la mer


Saintes Maries de la mer


Saintes Maries de la mer


Saintes Maries de la mer


in der Carmague


in der Carmague


kurz vor dem Ziel


Aigues-Mortes


Aigues-Mortes


Aigues-Mortes


Aigues-Mortes


Parkhaus

 


SP Palavas les Flots

Mittwoch, 06.05.09
Wir hatten diesen Urlaub ja bereits mehrfach das Glück von der Müllabfuhr geweckt zu werden. Nicht so heute ! Heute reisst uns ein Bagger, der mit dem Ausbau der Uferbefestigung beschäftigt ist, aus dem Schlaf. Aber auch hierdurch lassen wir uns den Tag natürlich nicht verderben. Bei strahlendem Sonnenschein genießen wir das Frühstück mit Blick auf das Meer. Anschließend ist erst einmal groß reinemachen angesagt. Der Sturm der vergangenen Tage hat doch einiges an Sand ins WoMo geblasen.
So ist es schließlich bereits 11:00 Uhr als wir den Stellplatz verlassen. Als erstes wollen wir in Auiges-Mortes in den gestern entdeckten Supermärkten unsere Vorräte auffrischen. Während wir gestern direkt an den Märkten vorbeifuhren, schaffe ich es heute 2x die falsche Ausfahrt aus dem Kreisel zu nehmen. Aber schließlich stehen wir doch irgendwann auf dem Parkplatz des "super U". Die Umwege haben sich allerdings gelohnt, da wir hier einen französichen Stellplatzführer erstehen.
Weiter geht die Reise vorbei an Montpellier nach Sete. Doch der Stellplatz hier ist umgeben von verschiedenen Gruppen von Nomades und so verspüren wir keine Lust, unser Auto für einen Stadtbummel abzustellen. Also verlassen wir die Stadt in Richtung Le Cap-d´Agde. Kurz nach dem Ortsausgang beginnt eine völlig neu gebaute Strasse samt Parkplätzen direkt entlang des Strandes. Allerding sind alle Parkplatzzufahrten mit Teppichstangen versperrt. Schließlich erspähten wir doch einige WoMo´s auf einem extra Teil des Parkplatzes. Allerding versperrt uns ein Mittelinsel die Zufahrt. Also weiter um zu wenden. Wie sich nach 100m zeigt, erweist sich die Mittelinsel als Glücksfall, da wir nun direkt am Straßenrand mit Blick über den Strand und das Meer halten können. Wir lassen uns natürlich nicht 2x bitten und einem ausgiebigen Strandnachmittag steht nichts mehr im Wege.
Von einer Übernachtung auf dem erspähten Parkplatz (Verbindungsstraße Sete - Le Cap-d´Agde, P "Les 3 Digues", GPS 43° 22' 01" N, 003° 36' 57" O) sehen wir wegen des dort wütenden Baggers ab. Wir wollen ja nicht übertreiben.
Ziel des Tages ist nunmehr St.-Pierre sur mer, dass wir jedoch nicht erreichen sollen. Unser Navi zeigt sich mal wieder von der besten Seite und führt uns "querfeldein". Dies soll sich jedoch als der zweite Glücksfall des Tages erweisen. Denn an einem Hafen sehen wir "im letzten Moment" Wohnmobile stehen. Also Vollbremsung und abbiegen, nur um festzustellen, das die WoMo auf der anderen Seite des Hafens stehen. Kein Problem, zurück, 2x links und - wieder falsch. Auf zu einem neuen Anlauf. Schließlich erreichen wir nach ca. 2km Fahrtstrecke die bei unserer ersten Sichtung doch nur Luftlinie rund 100m entfernten Mobile. Der Platz liegt nicht nur am Sportboothafen sondern auch in Strandnähe.
Am Abend wir dann noch der - unumstossbare - Plan für die nächsten Tage gemacht. Freunde von uns aus Köln werden am nächsten Tag auf dem nur rund 30km entfernten Campingplatz in Portitagnes-Plage eintreffen.

KM (Tag / Gesamt) 169 / 2349
Maut (Tag / Gesamt) 0 / 0
Übernachtungskosten
(Tag / Gesamt)
0,-- / 26,50
Übernachtungsplatz Les Cabanes de Fleury
003° 14' 02" E, 43° 12' 54" N


Marseillan Plage

 


P "Les 3 Digues"


Hafen Les Cabanes de Fleury

 


Aude in Les Cabanes de Fleury

Donnerstag, 07.05.09 / Freitag 08.05.09
Da wir erst gegen Mittag in Portiragnes-Plage mit den Köllner verabredet sind, lassen wir den Tag gemütlich angehen und bummeln vor unserer Weiterfahrt noch durch den - zugegeben sehr überschaubaren - Ort. Außerdem nutzen wir die heutige Etappe noch um unsere Vorräte mal wieder aufzufüllen.
Als wir um 12:00 Uhr noch ca. 25km von unserem Ziel entfernt sind, klingelt das Handy. Birgit und Bernd sind bereits am Campingplatz eingetroffen und warten vor der Zufahrt auf uns. Was mag dies wohl bedeuten ?!
30 Minuten später löst sich das Rätsel auf. Der Campingplatz würde uns, da wir nicht über die passende Rabattkarte verfügen, 28,-- EUR/Nacht kosten. Ein Preis den wir definitiv nicht zahlen wollen. Dank einer uns von Bernd überlassenen ADAC-Rabattkarte kommen ein weiterer CP in Valras-Plage und einer in Sérignan-Plage in Betracht. Nach einem weiteren missglückten Versuch in Valras-Plage landen wir schließlich auf dem CP yelloh-village in Sérignan-Plage. Mit der ADAC-Karte sind wir mit 15,-- EUR/Nacht dabei und es sind sogar noch 2 Plätzchen in Strandnähe frei. Somit steht grundsätzlich einem schönen Nachmittag nichts mehr im Wege. Allerdings ziehen am frühen Abend Wolken auf und auch am Freitag haben wir einen Wechsel zwischen Wolken, Sonne und Wind. Dies hält uns jedoch nicht davon ab zu viert ein paar schöne gemeinsame Stunden zu verbringen.

KM (Tag / Gesamt) 85 / 2412
Maut (Tag / Gesamt) 0 / 0
Übernachtungskosten
(Tag / Gesamt)
32,20 / 58,70
Übernachtungsplatz CP yelloh-village, Sérignan-Plage

Samstag, 09.05.09
Heute trennen sich unsere Wege wieder. Während die Kölner noch auf dem Campingplatz bleiben um später noch nach Spanien zu fahren, folgen wir der Mittelmeerküste weiter nach Gruissan. Nach einer Runde über den Stellplatz in Gruissan-Plage entscheiden wir uns auf Grund des Windes für den zentraler gelegen Stellplatz in Gruissan. Nach einer ausgiebigen Kaffeepause machen wir noch einen Bummel durch die Altstadt, bevor sich auch dieser Tag dem Ende nähert.

KM (Tag / Gesamt) 65 / 2477
Maut (Tag / Gesamt) 0 / 0
Übernachtungskosten
(Tag / Gesamt)
7,-- / 65,70
Übernachtungsplatz Gruissan (Ausschilderung "Aire des 4 Vents"
003° 05' 54" E, 43° 06' 11" N


CP yelloh-village


Grussian


Grussian


Grussian


Grussian

Sonntag, 10.05.09
In den frühen Morgenstunden weckt uns das tröpfeln auf dem Dach. Regen! Wir ignorieren das Geräusch und schlafen weiter. Eine gute Entscheidung - denn bis zum Frühstück hat sich der Regen verzogen und lediglich einen tiefgrauen Himmel zurückgelassen. Doch mit fortschreitender Zeit in Kombination mit unserer Weiterfahrt Richtung Süden verändern sich auch die Grautöne und schließlich bricht die Sonne durch die Wolken.
Unsere Route führt uns heute nach einem kurzen Abstecher ins Binnenland über Port Leucate entlang der Küstenlinie nach Port Vendres. Der sehr dunkle Stellplatz in Verbindung mit der Entfernung zum Ort lassen uns jedoch wieder ein paar Kilometer in nördliche Richtung ausweichen und so landen wir schließlich auf dem, auch für Wohnmobile erlaubten, Parkplatz am Ortsrand von Collioure. Nach einer Kaffeepause bringt uns der kostenfrei Busshuttle in den Ort.
Collioure entpuppt sich hier an der Purpur-Küste als ein Künstlerort. Innerhalb der alten Stadtmauer finden sich in den zahlreichen Gässchen diverse kleine Läden, in denen Kunst und Kitsch feilgeboten werden. Nach dem ausgiebigen Stadtbummel bringt uns der Bus zurück zu unserem WoMo wo wir vertieft in unsere Bücher die Sonne genießen.
Dies war der letzte Tag unserer Tour entlang des Mittelmeers. Am folgenden Tag wollen wir mit unseren kurzen Abstecher in die Pyrenäen beginnen.

KM (Tag / Gesamt) 119 / 2596
Maut (Tag / Gesamt) 0 / 0
Übernachtungskosten
(Tag / Gesamt)
10,-- / 75,70
Übernachtungsplatz Collioure, Parkplatz "De Cup Dourats"
003° 05' 54" E, 43° 06' 11" N


Port Vendres


Collioure


Collioure


Collioure


Collioure


Collioure


Collioure


Collioure


Collioure


Collioure


Collioure


"Leistungssport"


Collioure


Collioure


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