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29.04. - 18.05.2009 - Französiche Mittelmeerküste

Bereits vor einigen Wochen haben wir uns als Urlaubsziel für Frankreich entschieden. Allerdings waren wir uns lange nicht im Klaren, ob wir an der Atlantikküste, Höhe Becken von Arcachon gen Süden, oder am Mittelmeer beginnen.
Auf Grund der Wetterberichte haben wir uns schließlich für die Mittelmeerküste ab Montpelier in Richtung Spanien entschieden. Am Abend vor der Abreise haben wir die Tourplanung nochmals verändert und als erstes Etappenziel den Canyon von Verdon auf die Tourplanung gesetzt.

Mittwoch, 29.04.09 bis Freitag, 01.05.09
Also starten wir am Mittwoch gegen 16:15 Uhr. Tagesziel wird schließlich der Stellplatz in Northeim. Auf dem Weg dorthin gönnen wir uns den fast schon üblichen Stau vor dem Elbtunnel. Außerdem wird das Wetter eher schlechter und südlich des Elbtunnels wäscht der Regen den Blütenstaub von unserer Wuchtbrumme.

KM (Tag / Gesamt) 341 / 341
Maut (Tag / Gesamt) 0 / 0
Übernachtungskosten
(Tag / Gesamt)
0 / 0
Übernachtungsplatz Northeim (Parkplatz, Schotter)
010° 00' 24" E, 51° 42' 27" N

Am Donnerstag sind wir bereits zeitig hoch und so verlassen wir den Stellplatz in Northeim ca. 12 Stunden nach unserer Ankunft. Da wir keine Lust auf die uns bekannte Autobahnbaustelle nördlich Göttingen haben, folgen wir der B3 bis zur Auffahrt Göttingen Nord. Außerdem beschließen wir den Bereich Frankfurt zu meiden und statt über die A5 über die A7 bis Würzburg und dann weiter über die A81 zu fahren. Sei es nun da wir Urlaub haben oder - was wohl wahrscheinlicher ist - das ich die Navi-Einstellungen nicht ordentlich vorgenommen habe, "plötzlich" finden wir uns in gut 1200m Höhe auf den Feldbergpass wieder. Und schon wieder, wie vor ca. 3 Wochen bei unserer Rückreise von Prag, liegen rechts und links der Strasse noch Schneereste.
Am Nachmittag erreichen wir die Grenze zur Schweiz. Aber, statt wie auf Grund der weggefallenen Grenzkontrollen eigentlich zu erwarten gewesen wäre, einfach durchzurauschen, werden wir gestoppt. Nach Vorlage unserer Bescheinigung über die gezahlte Schwerlastabgabe dürfen wir weiterfahren. Allerdings haben wir am frühen Abend erneut Kontakt zur Staatsgewalt. Während wir so gemütlich mit ca. 70km/h dahinrollen, erwischt uns eine Radarfalle. Mist, es waren nur 60km/h erlaubt.
Kurz danach erreichen wir unseren heutigen Übernachtungsplatz in Saint Blaise.

Südfrankreis Frühjahr 2009
Karte von StepMapStepMapSüdfrankreis Frühjahr 2009

KM (Tag / Gesamt) 758 / 1099
Maut (Tag / Gesamt) 0 / 0
(Schwerlastabgabe bereits im Vorjahr bezahlt)
Übernachtungskosten
(Tag / Gesamt)
0 / 0
Übernachtungsplatz Saint Blaise (SP am Hafen inkl. Strom, VuE, WLan)
006° 59' 16" E, 47° 00' 41" N

Unser Bio-Rhytmus scheint auch ganz langsam zu merken das wir Urlaub haben. So ist es schließlich 09:00 Uhr durch bis wir ver- und entsorgt haben und schließlich den Stellplatz verlassen. Wir folgen der Autobahn in Richtung Genf und erreichen so am späten Vormittag Frankreich. Bei der Aussreise aus der Schweiz will man erneut unsere Bescheinigung über die entrichtete Schwerlastabgabe sehen. Bei der Einreise nach Frankreich werden wir nicht weiter aufgehalten da die reichlich vorhandenen Grenzer bereits ausreichend beschäftigt sind.
Wir verlassen die Autobahn in Richtung Annecy um sofort in eine Umleitung zu geraten. Statt über Annecy und Aix-les Bains gelangen wir weiter westlich über Sayssel und Le Pont de Beauv. nach Grenoble. Wir folgen der Route Napoleon über Gap und Sisteron bis Mezel. Von hier geht es direkt nach Moustiers-Sainte-Marie, unserem heutigen Etappenziel und dem "Eingang" zur Georges du Verdon.
Nachdem wir Sisteron, wo es einen Stellplatz direkt an der N85 gibt passiert haben, führt die Route entlang ungezählter Lavendelfelder. Zur Blütezeit muss dies einen besonderen Eindruck machen.


Feldberg


Lac de Neuchatel


Lac de Neuchatel


Stellplatz Saint Blaise


 


 


Wuchtbrumme on tour


Sisteron


SP Sisteron


Sisteron


kurz vor dem Ziel


Moustiers Ste-Marie

KM (Tag / Gesamt) 509 / 1608
Maut (Tag / Gesamt) 0 / 0
(Schwerlastabgabe bereits im Vorjahr bezahlt)
Übernachtungskosten
(Tag / Gesamt)
6,-- / 6,--
Übernachtungsplatz Moustiers-Ste-Marie (SP unterhalb der Stadt, Strom u. Versorgung gegen Gebühr, Entsorgung kostenfrei)
006° 13' 06" E, 43° 50' 36" N

Samstag, 02.05.09
Müllabfuhr, Bio-Rhytmus und abreisenden Wohnmobilen zum Trotz bleiben wir heute bis 09:00 Uhr im Bett. Schließlch ist Urlaub und unsere Anreise ist beendet.
Nach einem ruhigen und sonnigen Frühstück machen wir uns auf den Weg in den Ort und zur über dem Ort thronenden "Chapelle Notre Dame de Beauvoir". Die rund 160 Höhenmeter Aufstiehg vom Stellplatz lohnen sich auf jeden Fall. Der Blick von hier bis zum Lac de Sainte Croix ist einfach genial.
Für den Abstieg nehmen wir den Weg entlang der "Grotte Ste Madelein" mit einem Abstecher zur Cascade du Riou. Den Rest des Tages ist Erholung angesagt. Allerdings hat so ein Nachmittag auf dem Stellplatz auch seine "Reize". Es ist durchaus abwechselungsreich zu beobachten, welchen Aufwand mancher Wohnmobilist an der Ver- und Entsorgung betreibt.

KM (Tag / Gesamt) 0 / 1608
Maut (Tag / Gesamt) 0 / 0
(Schwerlastabgabe bereits im Vorjahr bezahlt)
Übernachtungskosten
(Tag / Gesamt)
6,-- / 12,--
Übernachtungsplatz Moustiers-Ste-Marie (SP unterhalb der Stadt, Strom u. Versorgung gegen Gebühr, Entsorgung kostenfrei)
006° 13' 06" E, 43° 50' 36" N


SP Moustiers Ste-Marie


Chapelle Notre Dame de Beauvoir


Moustiers Ste-Marie


Chapelle Notre Dame de Beauvoir


Chapelle Notre Dame de Beauvoir


der Aufstieg


 


 


 


 


Grotte Ste Madelein


 

Sonntag, 03.05.09 - Tour durch den Canyon du Verdon
Eigentlich hatte wir diese Tour erst für Montag geplant, da wir am Sonntag von zu starkem Verkehrsaufkommen ausgingen. Aber auf dem Weg nach Sainte Croix de Verdon entscheiden wir uns kurzfristig um. Wir folgen der D952 entlang der Nordseite des Canyon in Richtung Castellane. Bei La Palud sur Verdon wechseln wir auf die D23. Allerdings ist diese eine 8km lange Sackgasse (im Uhrzeigersinn vermutlich durchgängig befahrbar). Zurück auf der D952 folgen wir dieser bis zum Point Sublime.
An diesem Aussichtspunkt sollte man auf jeden Fall einen Stopp einlegen. Außerdem empfiehlt es sich wenige 100m später nach rechts in die Sackgasse abzubiegen (direkt vor der Unterführung). Am Ende der Sackgasse kann man parken und dann einem Fußweg in den Canyon folgen. Dieser Weg führt später in einen unbeleuchteten Tunnel dessen Ende wir mangels geeigneter Ausrüstung nicht erreichen konnten (empfohlene Ausrüstung: mind. Taschenlampe und wasserdichtes Schuhwerk).
Nach unserem Stopp folgen wir wieder der D952 bis zum Pont de Soleils. Hier kreuzen wir den Canyon um nun auf der Südseite wieder gen Westen zu fahren. Hierzu geht es erst über die D955 und dann weiter über die D71 / D19 zum Lac de Ste Croix. Die Straße windet sich auf dieser Strecke bis auf rund 1200m Höhe und eröffnet eine fantastischen Blick sowohl auf den Canyon als auch auf die umliegenden Höhenzüge.
Als wir schließlich den Stellplatz in Sainte Croix de Verdon erreichen, spricht uns dieser nicht an (sehr enge Stellplätze) und so kehren wir bei inzwischen kräftigem Regen wieder nach Moustiers-Sainte-Marie zurück wo wir gegen 18:00 Uhr eintreffen.

Hier noch einige Tipps auf Grund der heutigen Tagestour:

  • man sollte auf jeden Fall einen ganzen Tag für die Strecke einkalkulieren
  • der Fahrer sollte sein Fahrzeug kennen
  • der Beifahrer sollte dem Fahrer vertrauen
  • wer Höhenangst hat sollte vielleicht besser auf diese Tour verzichten
  • KM (Tag / Gesamt) 163 / 1771
    Maut (Tag / Gesamt) 0 / 0
    (Schwerlastabgabe bereits im Vorjahr bezahlt)
    Übernachtungskosten
    (Tag / Gesamt)
    6,-- / 18,--
    Übernachtungsplatz Moustiers-Ste-Marie (SP unterhalb der Stadt, Strom u. Versorgung gegen Gebühr, Entsorgung kostenfrei)
    006° 13' 06" E, 43° 50' 36" N

    Bilder sagen 1000x mehr als Worte - aber die echte Natur ist 1000x beeindruckender als die folgenden Fotos unserer Tour entlang des Canyon du Verdon !




























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