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Nun haben wir schon Ostermontag und das Treffen in Prag löst sich auf. Während die anderen Mobile gen Heimat streben, haben Susanne und ich noch ein paar Tage frei. Auch Gerda und Harald zieht es noch nicht in den Norden und so starten wir gemeinsam in Richtung Chemnitz. In der Nähe des Prager Flugplatzes legen wir noch einen Einkaufsstopp ein bevor es immer grob in Richtung Westen geht. Da wir auf diesem Kurs "über die Berge" müssen, können wir sogar noch einige Schneeflecken sehen. Kurz vor der deutschen Grenze entscheiden wir uns jedoch um und cruisen bei strehlendem Sonnenschein durch das Erzgebirge nach Schneeberg. Der eigentlich Stellplatz ist zwar geschlossen, aber auf dem noch völlig verwaisten PKW-Parkplatz ist mehr als genug Platz für uns.
Nach dem Abendbrot in der Sonne wird es jedoch etwas frisch und so ziehen wir uns in Gerdas und Haralds WoMo zurück.


Einkaufsstopp


Leider keine Ski dabei !


Kaffeepause bei Steinbach


Königswalde


Filzbad


Schneeberg

Auch der neue Tag beginnt wieder mit Sonnenschein und so lassen wir es ganz gemütlich angehen. Erst gegen 11:00 Uhr verlassen wir unseren Übernachtungsplatz und steuern den Stellplatz in der Innenstadt an. Nachdem wir hier ver- und entsorgt haben, führt uns unser Weg quer über Land nach Plauen (TIPP: Beschilderung Busparkplatz folgen. Dieser ist auch für WoMo freigegeben und liegt direkt im Zentrum). Plauen selbst ist ein sehr überschaubares Städtchen. Bei Sonnenschein kann man jedoch recht gut eine Pause auf dem Marktplatz einlegen während man wohl bei Regen eher einen Bummel durch das Einkaufscenter vorziehen dürfte.
Nachdem wir uns gestärkt haben folgen wir grob der deutschen Alleenstrasse nach Bad Lobenstein. Allerdings gönnen wir uns zuvor einen Abstecher zur Götzschtalbrücke, der größten Ziegelsteinbrücke der Welt.


De Neideiteln


Marktplatz Plauen


 


 


 


Götzschtalbrücke


In Löbenau finden wir an der Ardesia-Therme gerade noch 2 freie Plätze. Nach dem Abendbrot wollen wir dann noch ein wenig den Ort erkunden. Bevor es jedoch soweit ist, wird das Abendessen von heftiger Unruhe gestört. Direkt neben unseren Mobilen landet der Rettungshubschrauber um vom Rettungswagen einen Notfall zu übernehmen. Nachdem dann wieder Ruhe eingekehrt und das Abendessen beendet ist, streifen wir durch den kleinen, von einer Burgruine überragten Ort. Wie so oft in den neunen Bundesländern gibt es auch hier Licht und Schatten. Während diverse Gebäude und auch gerade der Marktplatz ein freundliches Bild bieten, stolpert man leider auch oft genug über scheinbar im Wettstreit mit der Burgruine stehende Häuser.
Den Abend beenden wir mit der Planung für den nächsten Tag, ohne diese jedoch letztlich zu fixieren. Als Alternativen bieten sich Rudolstadt, Jena und - wie ursprünglich mal geplant - Leipzig an.


SP Bad Löbenau


"Flugeinlage"


Bad Löbenau


Marktplatz


Rathaus


 


 


 


Therme

Nach dem Frühstück fällt die Entscheidung für die weitere Tour auf Jena. Da wir die vergangenen Tage fast immer auf Achse waren, scheint uns der Stadtcamping in Jena das ideale Ziel um ein wenig auszuspannen. Beschlossen - getan ! Bereits am späten Vormittag können wir uns auf dem vom Standard einem besseren Stellplatz entsprechenden Platz einrichten und etwas in der Sonne relaxen.
Den Nachmittag nutzen wir dann zu einem kleinen Stadtbummel bevor wir uns am Abend von den "Strapazen" der vergangenen Tage erholen.
Der Donnerstag ist ebenfall der Erholung - oder dem was man so darunter versteht - gewidmet. Während Gerda und Susanne in der Stadt die Rundständer drehen, lassen Harald und ich die Füße in der Sonne baumeln.
Gegen Mittag wird die Ruhephase durch den Besuch meines Bruders unterbrochen, der beruflich in Jena zu tun hat. Anschließend ist wieder Faulenzen angesagt.


 


Johannistor


Pulverturm


Pulverturm


Johannistor


 


Einkaufscenter (aussen)


Einkaufscenter (innen)


 

Am Freitag gegen 04:00 Uhr setzt Regen ein. Als wir uns gegen 09:00 Uhr von Gerda und Harald verabschieden, regnet es noch immer. Dies bleibt auch auf unserer Fahrt über Naumburg und Querfurt zur A38 und weiter nach Göttingen so. Mit dem Regen kam auch ein "Kälteeinbruch" und so zeigt das Thermometer kaum mehr als 8° C an.
In Göttingen findet unsere diesjährige Urlaubstour mit einem Familienbesuch ihren Abschluss. Am Samtag schauen noch Bekannte auf dem Weg von Limburg in den Norden auf dem Stellplatz in Göttingen vorbei. Da ach mein Bruder und seine Lebensgefährtin noch auch dem Stellplatz vorbeischauen, verbringen wir einen netten Abend zu sechst.
Am Sonntag starten wir bereits wegen des vermuteten Osterurlaubsrückreiseverkehrs gegen 09:00 Uhr in Göttingen. Unsere Befürchtungen waren jedoch grundlost und wir rollen ohne Probleme, die meiste Zeit sogar bei Sonnenschein, wieder nach Hause.

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