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Samstag, 14.09.
Wir wollen es nicht glauben, aber wir erwachen von regen auf unserem WoMo-Dach. Dieser hört zwar etwas später wieder auf, aber der Tag bleibt trübe, windig und mit rund 20C im vergleich zur vergangenen Woche recht kühl.
Nach dem Frühstück verlassen wir den CP und fahren erstmal nach Punat. Nachdem wir einen Parkplatz (Ausschilderung Busparkplatz folgen) gefunden haben, bummeln wir ein wenig durch den überschaubaren Ort. Anschließend fahren wir weiter nach St. Baska - eine wirklich empfehlenswerte Tour.
Da es fast Mittag ist beschließen wir unseren nächsten Campingplatz anzusteuern. Auf Grund des Windes erinnert dieser eher an Norddeutschland als an Kroatien und so ist guter Rat mal wieder teuer.
Ob das Wetter im Süden besser ist ?
Wir beschließen dies zu prüfen und ich programmiere den Campingplatz in Starigrad Pakleniza als nächstes Ziel. Diesen Platz haben wir trotz der seinerzeigigen Bora aus 2006 in guter Erinnerung.
Bei Regen und teils kräftigen Boen folgen wir der Küstenstraße nach Süden. Es ist wenig Verkehr und so treffen wir gegen 18:00 Uhr auf dem CP ein. Ein freies Plätzchen in Wassernähe ist schnell gefunden und so können wir die letzten Sonnenstrahlen des Tages vor dem WoMo genießen.

Tages- / Gesamtkilometer270 / 1959
Übernachtungsplatz:CP Starigrad Paklenica (am Hotel)
Übernachtungs- / Gesamtkosten14,-- / 179,--


bei St. Baska
 


bei St. Baska
 


bei St. Baska
 


Felsenkirche hl. Dunat


unterwegs Richtung Süden

Sonntag/Montag, 15/16.09.
Unser Urlaub fängt definitiv an sich dem Ende zuzuneigen. So beschließen wir die letzten Tage hier auf dem Campingplatz zu bleiben und das zu tun was wir schon den ganzen Urlaub machen - zu faulenzen. Lediglich um unsere Vorräte aufzufüllen verlassen wir den Campingplatz.
Während es tagsüber mit "nur noch" gut 20C sehr angenehm ist, wird es abends recht schnell kühl und so nutzen wir die Gelegenheit um den Sat-Empfang im Süden zu testen.

Tages- / Gesamtkilometer0 / 1959
Übernachtungsplatz:CP Starigrad Paklenica (am Hotel)
Übernachtungs- / Gesamtkosten28,-- / 221,--

Dienstag, 17.09.
Am Vortag haben wir - auch auf Grund der noch immer andauernden "kleinen Bora" - beschlossen, den Heimweg anzutreten. Ziel des Tages ist die Therme in Ptuj (Slowenien). Wir verlassen nachdem wir nochmals ent- und versorgt haben den Campingplatz und fahren in Richtung Zadar zur Autobahn. Wie in 2006 sind auch diesmal wegen des Windes nur 40km/h erlaubt - allerdings ist der Wind diesmal deutlich schwächer.
Während wie so über die Autobahn gondeln, kommt uns ein WoMo entgegen dass uns doch sehr bekannt vorkommt. Und tatsächlich, es ist der User "M.Brandes" aud dem wohnmobilforum.de. Leider haben wir seine Handynummer nicht um ihn auf die Bora hinzuweisen. Aber in unserer modernen Welt ist dies ja kein Problem. Schließlich hat ja mein mit dem WoMo durch Frankreich tourender Bruder die Nummer. Also schicken wir eine SMS über Frankreich auf die Gegenfahrspur der Autobahn.
Nachdem wir insgesamt 218,-- Kuna (ca. 31,-- EUR)Autobahngebühr bezahlt haben verlassen wir schließlich Kroatien und treffen gegen Mittag in Ptuj ein. Dort checken wir erstmal die Lage und sind unschlüssig. Bleiben - fahren - Alternative?!
Wie so oft im Leben werden manchmal Entscheidungen durch Dritte erleichtert. Während wir noch unschlüssig überlegen was wir nun tun, klingelt Susannes Handy (meins liegt mal wieder im WoMo). Eine SMS von Freunden aus Köln. Sie stehen gerade in Bad Königshofen.
Wo bitte liegt Bad Königshofen. Das Navi gibt uns die Antwort und verkündet uns auch das Bad Königshofen nur ca. 100km von unserem Rückfahrtetappenziel Eisenach entfernt liegt.
Die Entscheidung ist gefallen - wir fahren nach Bad Königshofen. Noch schnell eine SMS zwecks Reservierung eines Stellplatzes gesandt und auf gehts.
Hinter Maribor dürfen wir nochmals 2,-- EUR Autobahnmaut bezahlen. Somit haben wir in Slovenien ca. 7,-- EUR Maut bezahlt. Ein echtes Scnäppchen im Vergleich zu den 35,-- EUR die Fahrzeuge bis 3,5 to Gesamtgewicht zahlen dürfen. Der Ausgleich folgt jedoch sofort. Durch Österreich hindurch werden wir vom piepsen unserer Go-Box begleitet.
Am späten Nachmittag erreichen wir nach einer Fahrt durch Regen und mit Blick auf frisch verschneite Hänge wieder Deutschland - na gut - Bayern. Wir beschließen noch ein wenig weiter zu fahren und uns dann ein Plätzchen neben der Autobahn zu suchen. Wie wir jedoch einige Stunden später feststellen dürfen hatten die Brummifahrer ähnliche Gedanken und so wird es schwer einen Platz in der Nähe der Autobahn zu finden. Deshalb fahren wir schließlich weiter bis Baunach.
Nach 14 Stunden Fahrt gibt es noch ein Gläschen Bier bevor wir regelrecht ins Bett fallen.

Tages- / Gesamtkilometer997 / 2956
Übernachtungsplatz:SP Baunach
Übernachtungs- / Gesamtkosten0,-- / 221,--

Mittwoch, 18.09.
Trotz der gestrigen sehr langen Tour sind wir bereits früh wieder auf den Beinen. Als ich gegen kurz nach 07:00 Uhr das Mobil verlasse um die Stützen hochzukurbeln, schlägt mir eisige Luft entgegen. Wenig später sehen wir dann am Straßenrand zugefrorene Autos und vom Rauhreif bedeckte Wiesen. Hatten wir nicht vor 2 Wochen um diese Tageszeit noch ca. 20C - und nun dies ?!
Bereits um kurz nach 08:00 Uhr erreichen wir den Stellplatz an der Therme in Bad Königshofen und genießen bei unseren Freunden im Mobil das Frühstück.
Nach einem Besuch der Therme bummeln wir durch den Ort und beschließen am Abend im "Schlundhaus" direkt am Marktplatz essen zu gehen. Wie sich später herausstellen soll eine gute Entscheidung.

Tages- / Gesamtkilometer50 / 3006
Übernachtungsplatz:SP Bad Königshofen
Übernachtungs- / Gesamtkosten10,20 / 231,20


Bad Königshofen


Glockenspiel

Donnerstag, 19.09.

Da in Bad Königshofen nicht gerade der Bär steppt und wir ja nicht nur mit unseren Freunden am/im WoMo sitzen und schnacken wollen, habe ich am Vorabend bei Siggi und Moni in Limburg angerufen um mir von Siggi die Daten für ein paar Geocaches durchgeben zu lassen. Leider ist auch hier die Lage im Ort nicht gerade gut. Aber wir können immerhin einen cache suchen und anschließend gilt es auch noch den weg zum Discounter zu finden.
Nachdem wir gegen Mittag wieder am Mobil sind nutzen wir den Sonnenschein um nochmals zu grillen. Anschließend lassen wir uns, während wir das Treiben auf dem Platz beobachten, die Sonne auf den Pelz scheinen.

Tages- / Gesamtkilometer0 / 3006
Übernachtungsplatz:SP Bad Königshofen
Übernachtungs- / Gesamtkosten10,20 / 241,40,--

Freitag, 20.09.

Gegen Mittag heist es von den Kölnern Abschied zu nehmen. Wir nehmen Kurs auf Eisenach wo wir uns zwischenzeitlich mit unseren Freunden aus Limburg verabredet haben. Während wir bereits auf dem Stellplatz im Gewerbegebiet Stregda stehen, müssen die Limburger noch den Staus ausweichen oder sich durch diese quälen. Schließlich melden sie per Handy, dass es fast geschafft ist.
Als uns kurz darauf ein neuer Anruf von ihnen ereilt, sind wir im ersten Moment doch irritiert - sollten wir sie doch eigentlich schon sehen können.
Wie sich herausstellt ist ihr Navi etwas verwirrt und will sie unbedingt in einer Kleingartensiedlung übernachten lassen. Mit unserem Navi lotse ich sie via Handy in Richtung Stellplatz und kann ihre Vorfahrt wenig später von der überhöhten Lage des Stellplatzes aus beobachten.
Nach einer ausgiebigen Begrüßung machen wir uns einen schönen Abend und schmieden Pläne für den nächsten Tag.

Tages- / Gesamtkilometer106 / 3112
Übernachtungsplatz:SP Eisenach / Stregda
Übernachtungs- / Gesamtkosten6,-- / 247,40

Samstag, 21.09.

Dank des Services des Stellplatzbetreibers können wir den Tag mit frischen Brötchen beginnen. Anschließend werden die Fahrräder startklar gemacht und es geht den Hang hinunter in die Stadt. Die ursprüngliche Idee, am heutigen Tage die Wartburg zu besuchen, ist schnell vergessen. Stattdessen erkunden wir das wirklich sehenswerte Eisenach. Dies kombinieren mit der Suche nach einigen caches.
Stunden später geht es mit den Rädern wieder zum Stellplatz. Wie wir feststellen, geht es längst nicht so stark bergauf wie gedacht und so sind wir zur Kaffeezeit wieder an den Mobilen. Nach einer guten Tasse Kaffee machen wir uns gestärkt auf den Weg zu einem dem Stellplatz gegenüber liegenden typischen Grenzwachturm der DDR. Ob dieser, wie wir erfahren, wirklich nur zur Ausbildung von Grenztruppen genutzt wurde, werden wir vielleicht nie erfahren. Aber auch so ist das Bild schon bedrückend genug.
Zurück am Mobil ist Siggi heute der Grillmeister und nebenher auch noch der Schankwirt.

Tages- / Gesamtkilometer0 / 3112
Übernachtungsplatz:SP Eisenach / Stregda
Übernachtungs- / Gesamtkosten6,-- / 253,40


Bilderbuchbaum


Eisenach


Eisenach

Eisenach

Eisenach


Eisenach


Eisenach


"dunkle Geschichte mit Lichtblick"

Sonntag, 22.09.

Nach einer ruhigen Nacht geht es nach dem Frühstück mit den Mobilen zur Wartburg. Für 5,-- EUR Parkgebühr kann man direkt unterhalb der Treppe zur Burg parken. Bei bedecktem Wetter machen wir uns an den Aufstieg. Nach der Besichtigungstour beschließen wir noch den Hang gegenüber zu erklimmen um von dort den Blick auf das Weltkulturerbe zu genießen.
Nach dieser Lauferei gönnen wir uns noch eine Bratwurst bevor es zu den Mobilen geht. Wenige Meter vor den Autos beginnt es zu regnen und so verlegen wir die Abschiedsszeremonie ins WoMo.

Wartburg

 

Während die Limburger die Heimreise antreten machen wir uns auf den Weg nach Göttingen. Wie am Vortag per Handy abgestimmt, wollen wir uns dort mit Freunden aus Hamburg treffen die gerade auf dem Rückweg von der Mosel sind. Außerdem stimmen wir während der Fahrt noch mit Freunden aus Hessen - die mit ihrem Wohnwagen auf der Heimreise von Sylt sind - ein kurzes Treffen auf dem Göttinger Stellplatz ab.
Als wir um kurz nach 15:00 Uhr eintreffen sind die Hamburger schon da. Wenig später fährt auch das Wohnwagengespann vor und so vergeht die nächste Stunde mit Klönschnack. Nachdem das Gespann den Platz verlassen hat fährt mein Burder mit seiner Lebensgefährtin mit seinem Mobil vor. Sie sind seit 2 Tagen aus Frankreich zurück und so gibt es viel zu besprechen.

Tages- / Gesamtkilometer105 / 3217
Übernachtungsplatz:SP Göttingen
Übernachtungs- / Gesamtkosten9,-- / 262,40

Montag, 22.09.

Heute müssen wir nun wirklich wieder nach Hause da unsere Arbeitgeber uns am nächsten Tag erwarten.
Susanne ist früh auf den Beinen und geht erstmal zum Bäcker. Nach dem Frühstück zeigen wir unseren Freunden noch einige schöne Ecken der Göttinger Innenstadt bevor es schließlich gegen Mittag auf die Autobahn geht. Diese müssen wir jedoch wenig später wieder verlassen da in unserer Fahrtrichtung ein Stau von 10km gemeldet wird. Er war vielleicht etwas kürzer aber die Umleitung war trotzdem die richtige Wahl. Den 2km Stau am Elbtunnen können wir jedoch nicht ausweichen und so stauen wir uns durch die Röhre. Gegen 17:30 Uhr treffen wir schließlich wieder in Kiel ein.

Tages- / Gesamtkilometer366 / 3583

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