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Schweizrundfahrt (Sonntag 08.06. - Mittwoch 11.06.08)

Versorgt mit reichlich Information verlassen wir das Treffen in Richtung Chur. Wir folgen der Autobahn bis zur Abfahrt Nr.19 (Bonaduz) um dann in Bonnaduz in Richtung Ilanz abzubiegen. Die Straße ist freigegen für Fahrzeuge bis zu einer Breite von 2,30m. Aber aus zuverlässiger Quelle wissen wir ja, dass es für uns keine Probleme gibt.
Fazit dieses Abstechers: Wer sein Fahrzeug kennt sollte diese Strecke unbedingt mal fahren.


Talansichten


passt das ?


es passt !


auch schön

Von Ilanz folgen wir der Fernstraße 19 in Richtung Oberalppass. Wir nutzen die Gelegenheit noch zu einem Abstecher zum Stellplatz in Brigels (GPS: 09 04' 04" Ost; 46 46' 15" Nord). Da es jedoch noch früh am Nachmittag ist geht es nach einer Kaffeepause zurück zur Hauptstrasse. In Sedrun legen wir noch einen Stopp an der örtlichen Ver- und Entsorgungsstation ein (in Richtung Oberalppass am Ortsausgang links; GPS: 08 44' 40" Ost; 46 40' 08" Nord). Danach machen wir uns auf den Aufstieg zum Pass.


passt nicht !


Holzbrücke in Rueun


"Wuchtbrumme" ganz klein


"Frühstücksfernsehen"

Tages- / Gesamtkilometer118 / 1173
Übernachtungsplatz:-
Übernachtungs- / Gesamtkosten0,-- / 14,--

Nach Passage des Passes und einer Übernachtung in ca. 2000 m Höhe über Meeresspiegel erwachen wir bei Sonnenschein und lauschigen 5C Außentemperatur. Also erst einmal die Heizung anwerfen und zurück ins warme Bettchen.
Nachdem die Innentemeperatur angenehme Werte erreicht hat ist es Zeit für ein ruhiges Frühstück. Anschließend geht es erstmal wieder stark bergab. Da dies meine ersten Passfahrten mit einem Fahrzeug mit Automatikgetriebe sind, war ich ja anfangs etwas unsicher, wie es bergab so geht. Aber ich muss sagen, mit Automatikgetriebe ist es angenehmer als mit einem Schaltgetriebe. Die Motorbremse funktioniert bestens und so kommen wir ohne Probleme unten an.
Doch nach dem Pass ist vor dem Pass und so nimmt unsere "Wuchtbrumme" den nächsten Berg in Angriff. Diesmal geht es über den Furka mit einer Höhe von 2429 m über Meeresspiegel. Auch dieser Anstieg stellt unser Auto vor keine Probleme. Nun gut, ein paar Pferdestärken mehr stören also wirklich nicht.


 


geschafft !


Murmeltier


Schneereste

Vom Furkapass folgen wir der Straße zum Rhonegletscher. Dort machen wir eine Pause und gönnen uns einen Besuch der übersichtlichen Eishöhle. Anschließend geht es weiter nach Brig. Dort machen wir einen Stadtbummel. Anschließend machen wir uns auf die letzte Etappe des Tages. Ziel ist der Campingplatz in Täsch, dem letzten mit dem Auto erreichbaren Ort vor Zermatt. Dort angekommen richten wir uns für die nächsten 2 Nächte häuslich ein. Nach nachmittäglichem Sonnenschein beginnt es am Abend mal wieder zu regnen.


Rhonegletscher


Eishöhle


hier geht es runter
Blick vom Rhonegletscher


Blick zum Rhonegletscher


in Brig
 


in Brig


ÖPNV anno dazumal
Grimsel - Gletsch - Furka


Stockalperschloss Brig
 

Der Campingplatz ist einfach ausgestattet, bietet sich auf Grund seiner Nachbarschaft zum Bahnhof aber als idealer Ausgangsort zu einer Tour nach Zermatt an. Außerdem ist das ca. 5,5 km entfernte Zermatt auch über einen Wanderweg zu erreichen.

Tages- / Gesamtkilometer129 / 1302
Übernachtungsplatz: CP Täsch (im Ort ausgeschildert)-
Übernachtungs- / Gesamtkosten16,-- / 30,--

Der neue Tag beginnt wieder mit Sonnenschein und einem super Ausblick auf verschneite Berge. Nachdem wir uns gestärkt haben geht es zum Bahnhof. Eine Fahrkarte nach Zermatt (einfache Fahrt 7,60 Franken/Erwachsener) ist schnell gekauft und wenig später startet der im 20 Minutentakt verkehrende Zug. In Zermatt erschlägt uns ersteinmal der Trubel. So viele Menschen auf einem Haufen sind wir nicht mehr gewohnt. Als wir jedoch den Ort durchquert haben wird es deutlich ruhiger und auf unserer Wanderung mit Blick auf das Matterhorn treffen wir nur noch vereinzelt auf anderer Wanderer.
Nach einer schönen Rundtour erreichen wir wieder Zermatt. Wie wir uns bereits beim Frühstück vorgenommen haben, nutzen wir für den Rückweg zum CP nicht den Zug sondern den Wanderweg.


Matterhorn


Matterhorn


Zum See (1766 m. ü. M.)


Zermatt

Nach unserer Ankunft am Wohnmobil ist eine gemütliche Kaffeepause angesagt. Während des Tischdeckens brennt die Sonne auf uns hernieder. Als wir jedoch gerade gemütlich vor dem WoMo sitzen gibt es mal wieder einen Regenschauer. Dieser endet jedoch genauso schnell wie er begonnen hat uns so können wir bis zum Abend wieder Sonnenschein genießen.


Aussicht vom CP


 


Wo sind die Yachten ?


Dauercamper !

Tages- / Gesamtkilometer0 / 1302
Übernachtungsplatz:CP Täsch
Übernachtungs- / Gesamtkosten16,-- / 46,--

Am heutigen Tag soll unsere Schweiztour mit dem überqueren eines weiteren Passes ihr Ende finden. Über den Simplonpass (2005 m ü. M.) geht es nach Italien. Während die Passstraße selbst auf Grund ihres Ausbauzustandes fast schon langweilig ist, werden wir am Pass "unter Beschuss genommen". Die Schweizer Armee unterhält hier einen Schießplatz. Für mich als ehemaligen Bundeswehrsoldaten kaum vorstellbar, befindet sich der Feuerleitstand der Artillerie direkt auf dem öffentlichen Parkplatz und nach erklimmen eines Hügels kann man auf die Geschossstellungen sehen. Neugierige Touristen und bewaffnete Soldaten vermischen sich beim zuschauen. Als wir weiterfahren wird es noch "eigenartiger". Die Haubitzen werden direkt an der Passtraße mit Munition versorgt. Naja, die Schweizer haben halt andere Vorstellungen von ihren Bürgern in Uniform als die Deutschen.


Simplonpass


Schießplatz Simplonpass


Zielgebiet


Abfahrt Simplonpass

In Italien biegen wir kurz vor Domodossola auf die 337 nach S. Maria Maggiore ab. Wie sich herausstellt sollte man die Ausmaße seines Fahrzeuges auch auf dieser Strecke gut kennen. An einigen Stellen wird es mit Gegenverkehr sehr eng. Als wir dann auch noch das Vergnügen haben das uns ein LKW mit Anhänger begegnet, wird es richtig "lustig". Schließlich passen zwischen Leitplanke und unser WoMo sowie zwischen uns und LKW jeweils noch eine Sonntagszeitung. Aber es passt.
Nachdem wir dann noch einmal kurz in die Schweiz zurückzukehren und in Locarno unsere letzten Franken vertanken folgen wir dem westlichen Ufer des Lago Maggiore.

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