08.-13.05.2008 - Pfingstreffen 2008

Wie auch in den letzten Jahren soll auch 2008 wieder ein Treffen der User des Wohnmobilforums.de stattfinden. Für dieses Jahr hat der Administrator selbst die Organisation übernommen. Bereits seit Monaten steht fest in welche Gegend es gehen soll und die Zahl der angemeldeten User steigt und steigt.

Schließlich geht es am frühen Abend des 08.05. für uns los in Richtung Ziegelroda. Wer jetzt fragt wo Ziegelroda liegt, dem sei gesagt, mitten im Nirgendwo. Genauer liegt es im Dreick Kyffhäuser, Sangerhausen und Querfurt.
Wie nicht anders zu erwarten ist bereits am Donnerstag reger Pfingstreiseverkehr angesagt und die A7 im Bereich Elbtunnel mit Blechlawinen blockiert. Deshalb wählen wir die Route über die B404/A21 via Segeberg zur A1 und dann weiter in Richtung A7. Ziel der Tagesetappe ist der Übernachtungsplatz am Freibad in Bockenem. Dort wollen wir uns mit Gerda und Harald treffen. Nach einem Stau bei Soltau und einer Tour über Nebenstrecken erreichen wir schließlich 4 1/2 Stunden nach unserer Abfahrt den Übernachtungsplatz. Für gerade einmal 308km war die Fahrtzeit länger als gedacht. Am Übernachtungsplatz werden wir schon erwartet. Nach einem Plausch bei sternenklarem Himmel geht es gegen Mitternacht in die Koje.

Der neue Tag weckt uns mit Sonnenschein und so können wir bei angenehmen Temperaturen das Frühstück vor dem WoMo einnehmen. Anschließend geht es über Seesen, Osterode, Herzberg und Nordhausen auf die 160km lange Etappe bis zum Ziel, dem Gewerbegebiet ohne nennenswertes Gewerbe in Ziegelroda. Als wir dort gegen Mittag eintreffen sind bereits die ersten WoMo´s da. Da wir noch einige Plätzchen freihalten müssen entscheiden wir uns für ein Eckchen am Ende des gekennzeichneten Bereichs.
Im Laufe des Tages treffen immer mehr User ein und so gibt es mehr als genug Gelegenheit alte Bekannte zu begrüßen und neue zu gewinnen. Der Tag klingt schließlich in gemütlicher Runde aus.


Innenkurve


Mainstreet


über den Dächern von Ziegelroda

Über Nacht sind weitere Mobile eingetroffen und somit gilt es nach einem gemütlichen Frühstück unter strahlend blauem Himmel erst einmal eine Platzrunde zu drehen. Anschließend starten Gerda, Uwe und ich mit den Fahrrädern zur Fundstelle der Himmelsscheiben. Wer mehr zur Himmelsscheibe wissen möchte, der klicke hier. Die Tour ist doch länger als anfangs gedacht und führt uns auf gut ausgeschilderten Wegen quer durch den Wald. Am Fundort selbst gibt es nicht viele Informationen über die Himmelsscheibe. Dafür aber einen Aussichtsturm der den Blick bis zum Brocken freigibt. Der Rückweg ist etwas komplizierter da der Weg nach Ziegelroda nur mäßig ausgeschildert ist.


Schwerstarbeit


Blick vom Aussichtsturm
"Fundstelle Himmelsscheibe"


Aussichtsturm
"Fundstelle Himmelsscheibe"

Kurz bevor wir wieder an der Wagenburg ankommen sehen wir das WoMo meines Bruders an uns vorbeirauschen. Somit ist bei unserer Ankunft erst einmal "Begrüßung" angesagt. Wenig später trifft auch die letzte von uns erwartete WoMo-Besatzung ein. Damit ist der Nachmittag erstmal wieder mit plauschen und Fachsimpeln gefüllt. Diese Gespräche setzen sich bis in den Abend fort und ehe wir uns versehen sitzen wir um Mitternacht noch immer unter sternenklarem Himmel.

Der Sonntag beginnt wie der Tag zuvor. Nach und nach kommt in die Wohnmobile Leben und man trifft sich mit einem ersten Becher Kaffee vor den Autos. Dann ist es auch schon an der Zeit sich in die Schlange die auf den Bäcker wartet einzureihen.
Nach einem weiteren ausgedehnten Frühstück unter wolkenlosem Himmel gilt es, während die letzten noch anreisen, die ersten Teilnehmer des Treffens zu verabschieden. Ansonsten vergeht der Tag mit weiteren Fachsimpeleien und Faulenzen. Er klingt schließlich mit einem weiteren gemütlichen Abend aus.

Pfingstmontag - Abreisetag. Noch ein letztes mal beim Bäcker anstellen und unter freiem Himmel frühstücken. Dann gilt es nach 3 Tagen erstmals wieder die Campingmöbel im WoMo zu verstauen. Der Platz leert sich zusehends und auch wir machen uns auf unsere Verabschiedungsrunde. Eine 3/4 Stunde später starten wir dann den Motor und es geht erstmal nach Bad Frankenhausen. Hier war ich Anfang der 90er-Jahre von der Bundeswehr stationiert und 2003 waren wir letztmalig hier. Das sich seitdem viel verändert hat kann ich nicht wirklich behaupten.
Über Sondershausen geht es weiter nach Göttingen. Dort verbringen wir die Nacht auf dem örtlichen Stellplatz bevor es am Dienstag gen Heimat geht.


Klönschnack


Mainstreet


Abendessen

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