20.-30.03.2008 - Ostertour 2008
Treffen "Mobile Freiheit" (Büsum), Stade, Bremerhaven, Weener, Bremen

Die Planung
Da Ostern dieses Jahr sehr früh ist überlegen wir in Richtung fränkische Seenplatte zu fahren. Diese Planung ist verbunden mit der Hoffnung auf etwas warmes Frühlingwetter. Doch leider wird diese Hoffnung bereits früh durch die Wettervorhersagen zerstört. Von München bis Skagen wird einheitlich kühles und feuchtes Wetter vorhergesagt. Was nun ? Warum viele Kilometer fahren nur um das gleiche Wetter wie in der Heimat zu haben ?!

Die Lösung
findet sich im Internet. Einige User eines Wohnmobilforums in dem ich hin und wieder auch aktiv bin (mobile-freiheit) wollen sich in Büsum treffen. Also beschließen wir über die Ostertage erstmal an die Westküste zu fahren. Der Rest wird sich finden.
Als wir am Donnerstag Nachmittag in Büsum eintreffen sind bereits einige Teilnehmer vor Ort. Das schleswig-holsteinische Wetter hat sich heute richtig rausgeputzt. Der Regen fällt fast waagerecht, nur ein ganz wenig geneigt. Warum einige mit dem Wetter nicht ganz so zufrieden sind werde ich wohl nie verstehen (lol).
Am Donnerstag und Freitag treffen weitere User ein und schließlich sind wir mit 14 Fahrzeugen versammelt. Auf dem völlig überfüllten Stellplatz (ca. 150 Einheiten und damit 50% Überbelegung) fällt man damit jedoch kaum auf.
Der Freitag vergeht bei trockenem und teils sonnigen Wetter mit vielen Gesprächen und ein wenig Glühwein. Allerdings hätten wir den Glühwein vielleicht auf Samstag verschieben sollen. Denn als wir aus den Federn kriechen werden wir von leichtem Schneefall empfangen.
Trotz des heute recht kalten Wetters nutzen wir den Tag für weitere nette Klönrunden vor und auch in den Mobilen. Außerdem darf natürlich ein Stadtbummel sowie ein Fischbrötchen nicht fehlen.
Anders als der Ostersamstag beginnt der Sonntag mit strahlendem Sonnenschein. Außerdem war die Nacht recht frostig und der Boden ist gefroren. Juhu - endlich mal kein Matsch !
Bei diesem Wetter hält es niemanden in seinem Mobil und so fällt die Gesprächsrunde etwas größer aus. Außerdem kann man im Campingstuhl gemütlich vor sich hin dösen. Diese "Enspannung pur" wird nur durch die Abreise einiger Teilnehmer unterbrochen und bis Mittag schmilzt unser Grüppchen - genau wie der Frost im Boden - doch erheblich. Gleichzeitig treffen aber Freunde von uns mit 2 Mobilen ein und so muss niemand unter Einsamkeit leiden.
Den Ostersonntag beenden wir dann mit einem gemütlichen Abend in der örtlichen Gastronomie.
Der Ostermontag zeigt wettertechnisch wieder ein anderes Gesicht. Es ist deutlich wärmer als am Vortag. Dafür beginnt es aber kräftig zu schneien und als ca. eine Stunde später die Sonne durchbricht nutzen wir die Gelegenheit für eine Schneeballschlacht.


Klönschnack


schon wach ?


SP "Mobile Freiheit"


endlich Sonne


WoMo-Fahrer trinken
keinen Alkohol


Ostermontag 2008

Das Treffen der Mobilen Freiheit ist nun endgültig beendet. Da wir noch einige freie Tage haben verlassen wir am frühen Nachmittag Büsum mit Ziel Brokdorf. Dort treffen wir bereits wenig später bei erneut starkem Schneegestöber ein. Zwar bricht zwischendurch auch immer wieder die Sonne durch aber wir können uns trotzdem nicht wirklich aufraffen das WoMo zu verlassen. Also machen wir nur einen kurzen Bummel entlang der Elbe. Außerdem quatschen wir ein wenig mit einem User (Iceman) aus dem Wohnmobilforum.

Der Dienstag beginnt erneut mit weißen Aussichten. Es hat in der Nacht ein wenig geschneit und man könnte meinen wir hätten gerade Weihnachten und nicht Ostern hinter uns. Während wir frühstücken können wir den Kindern beim Rodeln auf dem Deich zuschauen.
Nach dem Frühstück und einem weiteren Plausch mit der Besatzung "Iceman" startet diese in Richtung Wilhelmshaven. Wir starten wenig später mit Ziel Stade und treffen auf der Fähre erneut mit Iceman zusammen. Wenig später trennen sich unsere Wege endgültig und wir treffen gegen 12:00 Uhr auf dem Stellplatz ein. Auf dem Weg dorthin haben wir noch in Wischhafen kostenfrei ver- und entsorgt (GPS 09 19' 16" Ost, 53 45' 52" Nord; Ziegeleiweg; von der B495 ausgeschildert).
Nachdem wir uns häuslich eingerichtet haben brechen wir zu einen Stadtbummel auf. Vom SP ins Centrum sind es nur ca. 1000m. Anschließend verbringen wir einen ruhigen Nachmittag und Abend mit TV, unseren Büchern und diesem Bericht.


SP Brokdorf


AKW Brokdorf


Ankunft Wischhafen

Stade

Es ist kaum zu glauben ! Aber auch der Mittwoch beginnt wieder mit einem verschneiten Stellplatz. Sollten wir vielleicht doch die Lichterketten raussuchen ?
Außerdem erwartet uns noch vor dem Frühstück eine weitere Überraschung. Plötzlich steht Peter, den Usern des Wohnmobilforums als plo1111 bekannt, vor unserem WoMo. Sie sind abends eingetroffen und tingeln - genau wie wir - statt durch Süddeutschland auf Grund des Wetters durch den Norden. Nach dem Frühstück verabreden wir uns für Bremerhaven.
Wir verlassen den Stellplatz gegen 11:00 Uhr. Unser nächstes Ziel ist erstmal ein Discounter bei dem wir noch einige nützliche Dinge erstehen sowie ein örtlicher Baumarkt bei dem wir unsere 5kg Gasflasche tauschen. Anschließend geht es direkt nach Bremerhaven. Bevor wir schließlich auf den Stellplatz fahren gönnen wir uns noch eine kurze Pause vor dem Weserdeich.
Gegen 15:00 Uhr treffen dann auch Peter und Gisela ein.
Als wir am Abend nach einem Besuch der örtlichen Gastronomie zum Stellplatz zurück kehren, springt uns ein weiterer Aufkleber des Wohnmobilforums ins Auge. Die Userin "Luzie" hat sich ebenfalls nach Bremerhaven verirrt. So viele User des Forums haben wir noch nie auf einer unserer Touren getroffen.


Bremerhaven oder Dubai


Containerhafen


Containerhafen

Außerdem müssen wir mal wieder umplanen. Die Meyer-Werft hat wegen der Wettervorhersage für das Wochenende die Überführung des neusten Aida-Schiffes, der AIDAbella, von Samstag auf Donnerstag vorverlegt.
So geht es nach dem Frühstück quer durchs Land in Richtung Weener. Als wir dort am frühen Nachmittag eintreffen ist der Stellplatz am Hafen bereits gnadenlos überfüllt. Also geht es weiter in das ehemalige Bundewehrdepot. Dort ist nicht nur für uns sondern für deutlich über Hundert weitere Mobile Platz. Per Handy wird Peter über unseren Standort informiert.
Die Zeit bis zum Abnd vertreiben wir uns mit einem Stadtbummel. Hierbei fällt unser Blick auf ein vorbeifahrendes WoMo. Und siehe da, die Besatzung "Iceman" ist auch auf dem Weg zum Depot. So stehen wir dann einige Stunden später zu siebt mit ungezählten weiteren Sehleuten auf dem Emsdeich und beobachten wie die hell erleuchtete AIDAbella an uns vorbei gezogen wird. Als Dank gönnt uns die AIDAbella Musik und diverse Stöße aus ihrem Horn.
Bei unserer anschließenden Pause am Glühweinstand treffen wir ein weiteres Forenmitglied (capella1).


Vorbereitung


"Stellplatz" ehem. BW-Depot Weener


AIDAbella


AIDAbella


Emssperrwerk

Trotz der vielen Wohnmobile hält die morgendliche Platzruhe lange an und nach nunmehr einer Woche Urlaub fangen wie langsam an morgends etwas länger zu schlafen. So verlassen wir erst gegen 11:00 Uhr das Depot über Leer in Richtung Emssperrwerk. Peter und Gisela sind kurz vor uns in Richtung Mosel aufgebrochen.
Am Sperrwerk gibt es nicht allzuviel zu sehen und so geht es zügig weiter nach Emden. Auf dem Weg zum Stellplatz legen wir noch einen Stopp am Hafen ein um die AIDAbella auch mal bei Tageslicht zu sehen. Als wir dann am Stellplatz am alten Hafen entreffen ist dieser völlig überfüllt und so gilt es ein neues Übernachtungsziel zu finden. Zuvor beschließen wir jedoch noch ans Wasser zu fahren und suchen uns für die Kaffeepause ein nettes Plätzchen am Rysumer Nacken (GPS: 0701' 40" Ost, 53 20' 12" Nord; Jannes-Ohling-Straße). Weiter geht es über Greetsiel (der SP spricht uns von der Lage her nicht wirklich an) nach Norden-Norddeich. Ein kurzer Blick auf den SP am Erlebnisbad lässt uns weiter zum Hafen fahren. Mit einigem suchen finden wir schließlich den Stellplatz auf der Nordmole. Dort ist nicht nur wenig Betrieb sondern sogar noch der Platz direkt an der Spitze frei. Damit haben wir unser heutiges Ziel erreicht. Nach einem Tässchen Kaffee brechen wir zu einem Spaziergang auf die gegenüber liegende Mole auf. Als wir ca. eine Stunde später wieder das WoMo erreichen fallen die ersten Regentropfen. Somit machen wir uns einen gemütlichen Abend vor dem Fernseher mit freiem Blick auf das Geschehen im Hafen.

Inzwischen haben wir Samstag und es ist an der Zeit sich auf den Heimweg zu machen. Bei Sturm und Regen starten wir nach Bremen auf den uns bereits bekannten Stellplatz an Kuhhirtenweg. Nach unserer Ankunft geht es erstmal in die Stadt. Anschließend halten wir,bevor wir uns einen ruhigen Abend im Mobil bereiten, noch ein nettes Pläuschken mit den Stellplatzbetreibern.
Auf Grund der Zeitumstellung ist die Nacht "früh" zu Ende. Gegen Mittag brechen wir bei strahlendem Sonnenschein auf und gelangen völlig streßfrei nach Hause.


Norden-Norddeich


Norden-Norddeich


Bremen

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