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Mittwoch, 12.09.
Gegen 09:00 Uhr verlassen wir Saint Gilles Croix de Vie in Richtung Süden. Der Weg führt uns erstmal nach La Tranche sur Mer wo wir auf dem Stellplatz beim Leuchtturm (GPS: -01°27Ž44" Ost, 46°20Ž27" Nord) einen Zwischenstopp einlegen. Bei strahlendem Sonnenschein genießen wir den Strandspaziergang auch wenn mal wieder gerade Ebbe ist. Aber so ist das nun mal in Frankreich. Immer wenn wir an den Strand kommen ist das Wasser weg. Aber an uns liegt das ganz bestimmt nicht.
Allerdings wollen wir heute noch weiter nach La Rochelle. Dort fahren wir als erstes den Stellplatz am Parkplatz Esplanades an. Dieser ist jedoch ein nicht gekennzeichneter Teil eines Großparkplatzes weshalb wir direkt weiter zum Stellplatz am Port de Minimis fahren. Hier haben wir jedoch richtig Pech da wegen einer Großveranstaltung alles abgesperrt ist. Wir kreuzen also zurück durch das ganz normale Chaos zum Parkplatz Esplanades.
Zufuß stürzen wir uns erneut in das Getümmel und lassen uns mit den Menschenmengen treiben. Im Hafen steppt der Bär. Inmitten der alten Wehranlagen liegen ungezählte Segler aus wohl aller Herren Länder.

La Rocechelle

Stellt sich nur die Frage wo wir nun übernachten. Definitiv nicht in La Rochelle. Da Susanne noch die Ile de Re als Ziel ausgeguckt hat, starten wir in diese Richtung. Leider müssen wir feststellen das die Brücke mautpflichtig ist. Auf Grund unser bisherigen Erfahrungen befürchten wir, dass auch auf der Insel ein freies Stehen fast unmöglich sein dürfte. Deshalb verzichten wir auf die Überfahrt und übernachten auf dem Parkplatz direkt vor der Brücke.

Brücke zur Ile de Ré

Tages- / Gesamtkilometer179 / 1975
Stellplatz:P Brücke Ile de Re
Übernachtungs- / Gesamtkosten0,-- / 44,45

Donnerstag, 13.09.
Weiter geht es erneut in Richtung La Rochelle, diesmal jedoch außern herum was viel angenehmer ist. Erstes Etappenziel des Tages ist Fouras, welches direkt auf einer Landspitze liegt. Ein kurzer Bummel zeigt uns das der Ort nicht allzuviel zu bieten hat und die Parkmöglichkeiten für Wohnmobile auf die Tagesstunden beschränkt sind. Die 2 Stellplätze sind kostenpflichtig (6,-- EUR) und für die Versorgung, die langsam dringend notwendig wird, brauchen wir einen Jeton den wir natürlich erst kaufen müssten.


Nächstes Ziel ist die Ile dŽOleron. Als erstes geht es bis auf die Spitze zum Leuchtturm bei Chassiron (Tagesstellplatz: Sant Denis de dŽOleron, am Leuchtturm; GPS -01°24Ž20" OSt, 46°02Ž45" Nord). Bei weiterhin strahlendem Sonnenschein und Temperaturen von über 25° C erkunden wir die Umgebung um den Leuchtturm bevor es wieder Richtung Festland geht.
Das nächste Besichtigungsziel ist die Citadelle von le Chateau dŽOlero. Im Verbund mit weiteren Befestigungsanlagen wurde von hier die Durchfahrt zwischen dem Festland und der Insel überwacht.


Außerdem nutzen wir den Bummel um beim Touristoffice eine Karte zu erwerben, auf der auch die WoMo-Stellplätze der Insel verzeichnet sind. So finden wir schließlich in Saint Trojan les Bains unseren Übernachtungsplatz.
Tages- / Gesamtkilometer166 / 2141
Stellplatz:Saint Trojan les Bains
Übernachtungs- / Gesamtkosten0,-- / 44,45

Freitag, 14.09.
Wir verlassen bereits vor dem Frühstück den zur Übernachtung genutzten Parkplatz und fahren einige Kilometer weiter zur "Grand Plage". Auf dem dortigen Parkplatz, der sich auch als Tagesstellplatz (Saint Trojan les Bains, Route de la Grande Plage; GPS: -01°14Ž53" Ost, 45°50Ž26" Nord) eignet frühstücken wir in aller Ruhe. Bevor es wieder zurück auf das Festland geht gönnen wir uns noch einen Strandspaziergang.
Über die D26 und D 728 E geht es in Richtung Royan. Direkt nach der Brücke finden wir auf der D 268E eine kostenfreie VuE. Problem ist nur, dass der Wasserdruck sehr gering ist und das Tanken von 100l Frischwasser ca. 1/2 Stunde dauert. So haben wir jedoch Gelegenheit, uns mit den sich ebenfalls an der VuE befindlichen Franzosen nett in 4 Sprachen (französich, englich, deutsch, Zeichensprache) zu unterhalten. Nach ca. 1,5 Stunden ist auch unser Wassertank wieder voll und wir setzen unseren Weg fort.

Phare de la Coubre

Phare de la Coubre

Pointe de l Coubre


Nach wenigen Kilometern biegen wir auf die D25 ab und gelangen so auf Nebenstraßen nach Royan. Dort geht es mit der Fähre über die Mündung der Gironde. Die ist zwar mit rund 42,-- EUR kein Schnäppchen, erspart uns aber rund 200 km Fahrtstrecke nach Bordeaux und wieder zurück an die Küste.


Einen schönen Strand und mit dem Parkplatz direkt an der Düne auch den idealen Übernachtungsplatz finden wir etwas später in "le Gurp". Hier gönnen wir uns nun endlich ein Bad im Atlantik und genießen die Sonne, die uns in Deutschland diesen Sommer so vernachlässigt hat.

Strand "le Gurp"

"Westwall le Gurp

Tages- / Gesamtkilometer95 / 2236
Stellplatz:le Gurp
Übernachtungs- / Gesamtkosten0,-- / 44,45

Samstag, 15.09.
Nachdem wir am Vorabend von dem Rauschen der Wellen in den Schlaf gewiegt wurden, beginnt auch der neue Tag mit ihrem rauschen. Wir wollen heute einige Strandabschnitte weiter. Dies ist allerdings ein schlechter Entschluss, da an allen Strandzugängen bis zum Bassin dŽArchachon das übernachten nicht erlaubt ist. So entschließen wir uns bis zum Cap Ferret zu fahren und dann einen Stellplatz im Hinterland zu suchen. Diese Suche könne wir uns jedoch sparen, da in Claouey mehrere Übernachtungsplätze ausgeschildert sind. Am Cap Ferret besteige ich den Leuchtturm (258 Stufen, Eintritt frei) und genieße den Blick über das Bassin sowie auf die Dune du Pilat. Anschließend geht es noch kurz vor ans Cap bevor wir zurück nach Claouey fahren um auf dem dortigen Übernachtungs platz im Wald zu nächtigen.
Auch heute hat uns die Sonne wieder den ganzen Tag verwöhnt und wir mögen garnicht daran denken was uns in gut einer Woche für ein Wetter in Kiel erwarten wird. Die SMS aus dem Freundeskreis lassen nichts gutes erhoffen.

Bassin dŽArchachon vom Leuchtturm Cap Ferret
(im Hintergrund die Dune du Pilat)

Tages- / Gesamtkilometer226 / 2462
Stellplatz:Claouey (Bassin dŽArcachon)
Übernachtungs- / Gesamtkosten0-- / 44,45

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