30.09. - 03.10.06 Römö, DK

Wir nutzen die Möglichkeit des Brückentages und machen ein langes Wochenende um unsere schon fast traditionelle Herbsttour nach Römö zum Pizzaessen zu machen. Außerdem wir es wohl für die nächsten 2 Monate unsere letzte Tour sein.

Nach der Arbeit brechen wir gegen 16:30 Uhr bei einsetzendem Regen nach Ribe auf. Dort fahren wir den schon bekannten Parkplatz am Stampenmöllevey an. Der Platz gleicht einer Baustelle, da hier das Material für die umfangreichen Bauarbeiten in der Stadt gelagert wird. Allerdings findet sich auf dem Nachbarplatz noch ein Plätzchen. Wir verbringen eine ruhige Nacht und starten am nächsten Morgen gegen 09:00 Uhr in Richtung Campingplatz. Kurz vor dem Damm zur Insel fängt es derart an zu regnen, dass man lediglich eine graue Wand sieht. War es eine gute Idee Anfang Oktober nach Dänemark zu fahren ?

Wir lassen uns nicht irritieren und wenig später bessert sich das Wetter und ab Mittag werden wir - wenn auch bei einer leichten Briese - mit Sonne verwöhnt. Gegen Mittag treffen auch Silke und Kai ein, die mit dem PKW aus Kiel gekommen sind um mit uns Pizza essen zu gehen. Nach einem kleinen Schnack setzt Susanne das Kaffeewasser auf und pünktlich als der Kessel pfeift treffen Hans und Anita ein. Den Nachmittag verbringen wir in ruhiger Runde. Lediglich Susanne und Silke brechen noch einmal zum Rundständerdrehen auf. Den Tag beenden wir mit der geplanten - und lang ersehnten - Pizza und noch einem Bierchen bei Hans und Anita im WoMo während Kai und Silke schon wieder auf dem Weg nach Kiel sind.

Nach einer sternenklaren Nacht beginnt der Sonntag mit Sonnenschein und ich nutze das Wetter um die am Vortag begonnene WoMo-Außenreinigung zu beenden. Zum Ausgleich für diese harte Arbeit gönne ich Clea und mir eine Runde mit dem Fahrrad über den Strand. Bei unserer Rückkehr treffen wir an der Rezeption auf Georg womit unsere Runde dann komplett ist. Leider verabschiedet sich mit Georgs Eintreffen die Sonne und der Wind frischt weiter auf. Richtig übel wird es aber erst gegen 22:00 Uhr als das erste Gewitter mit kräftigen Schauern aufzieht. Über Nacht kommen und gehen die Gewitter und der Schlaf wird öfter mal unterbrochen.

Wie die Nacht war, so beginnt auch der Tag. Allerdings lässt der Regen etwas nach - dafür nimmt der Wind zu. Na gut, das mit dem nachlassenden Regen war wohl nichts. Gerade als ich am Mittag 50 Meter mit den Hunden gegangen wird, setzt der Regen wieder so ein wie wir ihn im Norden lieben. Er fällt nämlich fast waagerecht, nur ein ganz bisschen geneigt. Nachdem ich weitere 10 Meter gegangen bin schwimme ich ganz gemütlich in meinen Schuhen und die Hunde schauen mich nach dem Motto "Müssen wir wirklich noch weiter gehen ?" an. Einige Stunden später sind die Hunde und ich wieder trocken und wir nehmen einen erneuten Anlauf für einen Spaziergang. Diesmal bin ich jedoch schlauer und entferne mich nicht zu weit vom WoMo. Was soll ich sagen - dies war ein kluger Entschluss. Gerade als ich die WoMo-Tür wieder von Innen geschlossen habe, gibt es die nächste Sintflut. Den Tag beenden wir - nachdem wir nun auch mit Georg beim Italiener waren - mit einem Gläschen Ouzo.

Der 03. Oktober beginnt mit Sonnenschein. Allerdings wollte uns der Wettergott wohl nur eine Falle stellen. Die Hunderunde wird begleitet von Donnergrollen und während des Frühstücks prasselt es bereits wieder auf das WoMo hernieder. Kaum verlassen wir den Campingplatz, strahlt die Sonne vom Himmel. Allerdings fängt es einige Kilometer später wieder an zu regnen und bei wechselhaften Wetter erreichen wir gegen 14:00 Uhr wieder Kiel.

Camping Lakolk

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