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Montag, 11.09.
Nun geht es zu unseren eigentlichen zweiten Urlaubsziel, dem Elbsandsteingebirge. Über Weißwasser fahren wir jedoch als erstes noch zum Aussichtpunkt "Tagebau Nochten" (B 156 Weißwasser - Bautzen; kurz hinter Weißwasser ausgeschildert; GPS 14° 37' 17" Ost, 51° 29' 17" Nord) an. Vom Aussichtpunkt aus kann man auch eine kleine Radtour entlang des Tagebaus machen.

Tagebau Nochten mit Kohlekraftwerk Boxberg


Nach dem ausgiebigen Sightseeing geht es über Bautzen (Stellplatz GPS 14° 25' 14" Ost, 51° 10' 52" Nord) und Bischofswerda nach Königstein. Auf dem dortigen, direkt an der Elbe gelegenen Campingplatz, war jedoch kein Plätzchen mehr frei. Deshalb fahren wir weiter zum Panoramahotel Lilienstein in Waltersdorf. Dieses Hotel verfügt über einen Stellplatz (GPS 14° 06' 20" Ost, 50° 56' 45" Nord) in liegt am Fuße des Liliensteins direkt gegenüber der Festung Königsstein. Da wir nun schon den zweiten Sonnentag in Folge haben, genießen wir den Nachmittag vor dem WoMo.
gefahrene KM        150/ 1640
SP-Kosten:           10,--/ 77,25

Bautzen

Lilienstein

 

Dienstag, 12.09.
Wir beginnen den Tag mit einer Wanderung auf den Lilienstein, die Königin der Tafelberge. Der Südaufstieg führt direkt am Stellplatz vorbei und dauert von dort ca. 30 Minuten. Der teils schweißtreibende Aufstieg über von uns nicht gezählte Treppenstufen wird mit einer super Aussicht auf die Festung Königsstein und die Bastei belohnt. Außerdem entdecken wir von unserem Aussichtspunkt Wohnmobile die direkt an der Elbe stehen. Wir vermuten das es sich um den uns von Gerald und Kerstin empfohlenen Stellplatz in Rathen handelt. Also klaren wir nach dem Abstieg das WoMo auf und fahren erstmal über Bad Schandau bis zur Festung Königsstein. Der dortige Parkplatz ist jedoch belegt sodass wir auf eine Besichtigung der Festung verzichten und uns über die einzige, teilweise ziemlich schmale, Straße auf den Weg nach Rathen machen. Der Parkplatz (GPS 14° 04' 52" Ost, 50° 57' 15" Nord; südl. Elbseite; Anfahrt aus Richtung Norden über Bad Schandau oder Pirna) ist zwar für Caravans gesperrt (Was ist wohl ein Caravan ?), aber schon von diversen WoMo´s bevölkert. So reihen wir uns mit ein und genießen ab sofort den Blick auf die Elbe und die Bastei.
gefahrene KM        30/ 1670
SP-Kosten:          0,--/ 77,25

Blick vom Lilienstein

Festung Königstein (Blick vom Lilienstein)

Bastei (Blick vom Lilienstein)

Mittwoch, 13.09.
Wie schon gestern beginnen wir auch den heutigen Tag mit einer Wanderung. Mit der Fähre geht es über die Elbe und dann in Richtung Felsenbühne. Direkt dort beginnen wir den Aufstieg zur Bastei. Haben wir die Stufen hoch zum Lilienstein auch nicht gezählt, so ist sicher dass es zur Bastei deutlich mehr sind. Oben angekommen werden wir mit fantastischen Aussichten belohnt (allerdings auch mit ungezählten Bus-Touris die direkt zur Bastei hoch gekarrt wurden). Lohnend ist auch der Weg über die Felsen der mittelalterlichen Felsenburg (1,50 EUR/Erw.). Für den Abstieg wählen wir die Route über die Schwedenlöcher und den Amselgrund und treffen nach gut 3 Stunden wieder am WoMo ein, wo uns unsere Hunde bereits erwarten. Den Tag beschließen wir mit einem faulen Nachmittag und Abend.
gefahrene KM            0/ 1670
SP-Kosten:           9,60/ 86,85

Blick von der Bastei auf den Lilienstein

Blick von der Bastei in Richtung Wehlen

Felsenbrücke Bastei

Amselsee

Panorama von der Felsenburg nach Nord-Nordwest

Donnerstag, 14.09.
Heute stehen wir bereits zeitig auf. Tagesziel ist Werder (Havel) wo wir uns mit Kerstin und Gerald treffen wollen. Zuvor führt uns unser Weg jedoch erstmal über Pirna (SP GPS 13° 56' 18" Ost, 50° 57' 58" Nord) - wo wir auf demCampingplatz für 3,-- EUR Ver- und Entsorgen - und Dresden nach Liskau. Dort in der Nähe besteht die Möglichkeit eine Tagebauförderbrücke zu besichtigen (Anfahrt über die B 96 Finsterwalde - Großräschen; an B 96 ausgeschildert).
Die Förderbrücke vom Typ F 60, die z.B. auch im Tagebau Nochten eingesetzt wird, dient zur Vorbereitung des Braunkohleabbaus. Sie räumt in einem Arbeitsgang bis zu 60 Höhenmeter Deckgestein ab. In einer Stunde schafft sie hierbei ein Volumen vergleichbar eines Quaders in der Größe eines Fußballfeldes mit 8m Höhe bzw. ca. 50.000 Tonnen. Die Besichtigung selbst (7,-- EUR/Erw) dauert ca. 90 Minuten und führt bis zum höchsten Punkt der Anlage, der sich 74m über Grund befindet und bei entsprechendem Wetter eine grandiose Aussicht eröffnet.

Förderbrücke F 60


Nach diesem im wahrsten Sinne des Wortes Höhepunkt geht es zielstrebig nach Werder (Havel). Hierzu nutzen wir mal wieder die Autobahn, um prommt ca. 20km vor unserem Tagesziel im Stau zu stehen. Aber auch der schönste Stau hat mal ein Ende und so treffen wir gegen 17:00 Uhr auf dem Stellplatz direkt an der Havel (GPS 12° 56' 12" Ost, 52° 22' 41" Nord) ein. Gerald trifft bereits wenige Minuten nach unserem Anruf bei uns ein und Kerstin stößt nach der Arbeit beim Italiener zu uns. Bei Pizza und Bier betreiben wir die Wochenendplanung. Diese führt uns schließlich auf einen Stellplatz in Berlin-Tegel.
gefahrene KM        325/ 1995 (27051)
SP-Kosten:           0,--/ 86,85

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