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Dienstag, 05.09.
Wir haben eine weitere stürmische Nacht hinter uns und verlassen gegen 09:00 Uhr das Flächendenkmal Kap Arkona in Richtung Wittower Fähre. Die Fährverbindung kostet normalerweise für ein WoMo unserer Größe mit 2 Personen 6,50 EUR. Heute jedoch nicht ! Auf Grund des Sturmes ist die Fährverbindung bis auf weiteres eingestellt und so müssen wir wieder zurück und auf dem Landwege östlich um den Breeger und den Großen Jasmunder Bodden fahren. Wir verlassen die Insel Rügen - auf der es wahrscheinlich mehr Parkscheinautomaten als Einwohner gibt - auf dem selben Weg auf dem wir gekommen sind und legen unseren nächsten Stopp in der Hansestadt Stralsund ein (Parkplätze entlang der Straße im Bereich Busbahnhof). Nach einem Bummel durch die Innenstadt die mit vielen restaurierten Häusern aufwarten kann geht es weiter nach Greifswald. Dort finden wir sehr schnell im Bereich des Hafens einen Parkplatz. Dieser ist - wie sollte es anders sein - natürlich auch mit dem Zusatzzeichen für PKW gekennzeichnet. Ob unserer Sassnitzer Erfahrungen stört uns dies jedoch erstmal recht wenig. Ein Blick auf den Parkscheinautomaten macht deutlich, das Wohnmobile hier grundsätzlich stehen dürfen. Allerdings führt der Parktarif dazu, das Greifswald auf uns - und unser Geld - verzichten muss. Während ein PKW Tagesticket (24 Std.) 0,50 EUR kostet, sollen wir für unser WoMo den zehnfachen Satz zahlen (und es gibt nur Tagestickets). Wir verlassen Greifswald auf dem schnellsten Wege in Richtung Lubmin. Dort hat mein Bruder vor wenigen Wochen einen Parkplatz am Strand ausgemacht auf dem WoMo´s sogar über Nacht stehen dürfen (GPS 13° 36' 41" Ost, 54° 08' 12" Nord).
Wir erwischen den besten Platz mit Blick direkt auf die Ostsee und die Insel Rügen. Nach dem Kaffee schnappe ich mir mein Fahrrad um zum ehemaligen Kernkraftwerk Greifswald zu radeln. Es geht immer des Strand entlang bis zum neuen Sportboot und Industriehafen. Dann erstreckt sich das ehemalige Kraftwerksgelände vor mir. Nach ein paar Fotos folge ich der Betonplattenstraße und gelange schließlich an die Schranke einer Werkseinfahrt. Ich Grüße höflich in Richtung des Pförtners und dieser öffnet die Schranke und ich kann das Gelände verlassen, frei nach dem Motto: Wer rein gekommen ist kommt auch wieder raus.
gefahrene KM        160/ 690
SP-Kosten:          3,50/ 44,00

Alter Markt, Stralsund

Sandverwehung Seebrücke Lubmin

Sonnenuntergang Lubmin

ehemalige Kernkraftwerk Greifswalde (östl. Lubmin)

Mittwoch, 06.09.
Endlich ist der Sturm vorbei und wir haben eine ruhige Nacht verbracht. Als Ausgleich ist der Himmel jedoch wieder eintönig grau und wir haben Nieselregen. Das hält uns jedoch nicht davon ab über Wolgast das Historisch-Technische-Informationszentrum (Eintritt 5,-- EUR/Erw.) in Peenemünde anzusteuern. Peenemünde ist eine Art Wiege der modernen Raketentechnik, sowohl für die zivile Nutzung als leider auch - und das zur Zeit des Dritten Reichs ausschließlich - zur militärischen Nutzung. In den Ausstellungsflächen findet man sowohl Informationen und Exponate zur Raketentechnik als auch zur allgemeinen Geschichte.

Peenemünde - ehem. Kraftwerksgebäude

Peenemünde - ausgedientes U-Boot

Weiter geht es wieder über Wolgast und Anklam (Übernachtungsplatz GPS 13° 40' 40" Ost, 53° 51' 20" Nord) nach Mönkebude. Dort wollen wir lediglich einen kurzen Blick auf den Stellplatz (GPS 13° 58' 08" Ost, 53° 46' 16" Nord) werfen da unser eigentliches Ziel der Stellplatz am Hafen in Altwarp (GPS 14° 16' 17" Ost, 53° 44' 20" Nord) ist. Der Platz ist bereits gut besucht aber wir finden ein Plätzchen direkt vorne auf der Hafenspitze und genießen freie Sicht auf das Stettiner Haff und Nowe Warpno (Neuwarp) in Polen. Zu unserer Freude hat auch das Wetter ein Einsehen mit uns und die Sonnen bricht endlich durch die Wolken.
gefahrene KM        160/ 850
SP-Kosten:           9,00/ 53,00

Altwarp

Neustrelitz

Donnerstag, 07.09.
Heute geht es nach Stettin, so das Ergebnis unserer gestrige Planung. Ein ACSI-Campingplatz ist bereits gefunden und wir hoffen von dort mit dem ÖPNV ins Zentrum fahren zu können. Aber auch dieser Tag hält wieder eine Überraschung bereit. Während ich gerade die genaue Fahrtroute notieren will, schaut Susanne auf ihren Ausweis und stellt fest das dieser nicht wie bisher von ihr angenommen bis Mitte September gültig , sondern bereits am 01.09. abgelaufen ist.  Wir fahren also nicht nach Stettin. Damit kehren wir zu unserer ursprünglichen Planung zurück, die ja das Elbsandsteingebirge beinhaltete. Nach dem Ver- und Entsorgen sowie einem netten Plausch mit dem Hafenmeister führt uns die heutige Route erstmal über Eggesin, Torgelow (Übernachtungsplatz GPS 14° 01' 01" Ost, 53° 37' 54" Nord) und Pasewalk nach Neubrandenburg. Die dortigen Stellplätze (GPS 13° 15' 20" Ost, 53° 32' 15" Nord und 13° 14' 51" Ost, 53° 31' 54" Nord) sagen uns jedoch nicht zu und so geht es weiter nach Neustrelitz. Der dortige Stellplatz (GPS 13° 03' 15" Ost, 53° 21' 49" Nord) liegt direkt am Hafen und begrüßt uns, kaum das ich das WoMo abgestellt habe, mit einem ordentlichen Regenguss.
Ansonsten hält sich das Angebot in Neustrelitz sehr in Grenzen. Allerdings besteht vom Stellplatz aus die Möglichkeit den Zierker See zu Fuß oder auch mit dem Fahrrad zu umrunden (9,5 oder 12km). Außerdem kann man den Freizeitskippern, die hier mit Mietbooten unterwegs sind, beim "einparken" zuschauen.
gefahrene KM        140/ 990  (26101)
SP-Kosten:           3,75/ 56,75

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