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Samstag, 02.09.
Das Planziel des Tages lautet Barth. Wir starten um ca. 09:30 Uhr vom Stellplatz nach Bad Doberan. Bad Doberan ist eine eher unauffällige Kreisstadt. Trotzdem lohnt sich ein Abstecher um z.B. den Münster (2,-- Erw. Eintritt) zu besichtigen oder die Molli durch die Straßen dampfen zu sehen. Weiter geht es nach Warnemünde, wo wir uns den Stellplatz ansehen wollen. Dieser liegt direkt an der Warnow Mündung und wird über den PKW-Parkplatz erschlossen (GPS [Stellplatzzufahrt] 12° 05' 23" Ost, 54° 10' 38" Nord). Wir wollen aber ja noch ein wenig weiter und so setzen wir mit der Fähre über die Warnow über (Kfz. von 3,0 bis 5,0 to = 5,40 EUR inkl. Fahrer; je weiteren Erw. 1,10 EUR) und fahren weiter bis Graal-Müritz. Der dortige Stellplatz ist ein Teil eines ruhig gelegenen Parkplatzes, ca. 500m vom Strand (GPS 12° 15' 10" Ost, 54° 15' 28" Nord). Nach einer kurzen Mittagspause steuern wir über das Fischland Darß unser Tagesziel an. Leider müssen wir jedoch feststellen das nach dem Regen der vergangenen Tage die Rasenfläche des Stellplatzes am Yachthafen etwas arg weich aussieht. Wir scheuen das Risiko, nehmen noch die im Ort ausgeschilderten Stellplätze auf Parkplätzen in Augenschein (alle ein Reinfall) und nehmen dann Kurs auf die Insel Rügen. Den Rügendamm passieren wir ohne Stau und gelangen etwas später nach Putbus-Lauterbach. Gerald und Kerstin haben uns dort den Stellplatz an der Marina (GPS 13° 30' 14" Ost, 54° 20' 31" Nord) empfohlen. Nach einigen Irrungen und Wirrungen (Eisenbahnbrücke mit Durchfahrtshöhe 2,20m) finden wir schließlich die Zufahrt. Der Platz ist nur zur Hälfte gefüllt, was sich jedoch als gut erweist. Auch hier ist ein Teil der Stellfläche auf Grund der Regenfälle der vergangen Tage nicht nutzbar. Wir finden jedoch noch einen Plätzchen auf festem Schotter und können so bei strahlendem Sonnenschein den Blick über die Marina und den Greifswalder Bodden genießen.
gefahrene KM    200 / 410
SP-Kosten:        13,--/ 25,--

Münster Bad Doberan

Blick v. SP über den Greifswalder Bodden

Sonntag, 03.09.
Nachdem am gestrigen Abend noch ein Gewitter mit kräftigem Regen genau in dem Moment über den Platz gezogen ist als ich noch einmal draußen war, hat es fast die gesamte Nacht geregnet. Auch der Morgen beginnt mit einem Himmel, der die Farbe Grau in allen Facetten beinhaltet. So beschließen wir erstmal in aller Ruhe mit Brötchen und Ei zu frühstücken. Mit der Frühstücksruhe ist es jedoch schlagartig vorbei als Susanne die Kaffeetasse aus der Hand rutscht und ihren Inhalt über den reich gedeckten Tisch verteilt. Also gilt es erstmal das Frühstück wieder trocken zu legen und dann die Reste zu verzehren. Dafür hat jedoch das Wetter ein Einsehen mit uns und der Himmel reißt auf. Bei strahlendem Sonnenschein fahren wir erstmal zurück nach Putbus um uns den dortigen Circus, eine Gebäudeanordnung aus der Gründerzeit (1808 durch Fürst Wilhelm Malte zu Putbus) anzusehen. Weiter führt uns die heutige Fahrt nach Klein Zicker auf dem Thiessower Haken. Leider hat man hier kein Einsehen mit Wohnmobilisten und so können wir nur kurz für ein Foto auf dem Busparkplatz halten bevor es auf direktem Wege nach Binz geht. Der dortige Übernachtungsplatz ist ein Teil des Parkplatzes Zentrum (GPS 13° 35' 56" Ost, 54° 24' 08" Nord).
Nachdem das WoMo steht suchen wir als erstes die angrenzenden Discounter auf um uns etwas zum Kaffee zu kaufen. Diesen genießen wir ohne weitere Unfälle in aller Ruhe. Danach geht es mit den Fahrrädern in Richtung Prora. Die Hunde bleiben wegen des inzwischen wieder unbeständigen Wetters im WoMo zurück. Dies erweist sich als guter Entschluss, da es bereits nachdem wir einen Kilometer geradelt sind zu regnen anfängt. Wir sagen uns das es nur ein kurzer Schauer sein wird und radeln weiter. Leider klart der Schauer zum Wolkenbruch auf und wird erst wieder weniger als wir nass bis auf die Haut wieder am WoMo sind.
gefahrene KM        60 / 470
SP-Kosten:        10,50/ 35,50

Circus Putbus

Steilküste bei Klein Zicker

Deutsche Alleenstraße

Strand bei Binz

Prora (Strandseite)

Prora

Prora (Landseite)

Montag, 04.09.

 

Binz

Kurhaus Binz

Sassnitz

Stadthafen Sassnitz

Nachdem es die ganze Nacht geregnet und gestürmt hat empfängt uns der neue Tag mit Sonnenschein. Nach dem Frühstück bummeln wir erstmal bis zur Seebrücke bevor wir nach dem Entsorgen Binz in Richtung Sassnitz verlassen. Auf dem Weg dorthin entdecken wir in der Nähe des Fährhafens Sassnitz in Neu Mukran den Parkplatz Königslinie. Auf diesem direkt am Wasser gelegenen Parkplatz ist das Übernachten mit dem WoMo erlaubt (GPS 13° 34' 37" Ost, 54° 28' 50" Nord). Wir fahren weiter nach Sassnitz und bereits das erste Parkleitsystemschild verspricht nichts Gutes. Jede Menge Parkplätze für PKW und Busse, nicht aber für WoMo´s. Ein Stopp am Touristen Service führt uns hinab zum Stadthafen, wo das Parken mit dem WoMo erlaubt sein soll. Doch auch dort überall Zusatzschilder mit PKW-Piktogrammen. Als uns beim kurven durch das Hafengebiet eine Polizeistreife entgegen kommt, wird diese kurzerhand um Hilfe gefragt. Als ob ich es geahnt hätte, verweist uns auch unser Freund und Helfer auf die PKW-Parkplätze. Auf meinen Hinweis das ich aber kein PKW bin folgt erstmal gar nichts mehr. Dann zumindest der Hinweis "Stellen Sie sich doch da hinten auf den Grünstreifen vor dem Bauzaun". Gesagt - getan. Nun können wir endlich durch den Hafenbereich bummeln. Doch was muss mein von der Parkplatzsuche genervtes Auge sehen ?! Hinweisschilder, die das Übernachten im WoMo von 20:00 bis 08:00 Uhr für 8,-- EUR genehmigen - und zwar auf den für PKW´s vorbehaltenen Parkflächen. Da ich ja nun schon einen Hals schiebe, spreche ich noch beim Hafenkontor vor (bei denen soll man die Übernachtungsgebühr bezahlen). Mein Hinweis dass das abstellen eines WoMo auf den gekennzeichneten Flächen eine Ordnungswidrigkeit wäre, führt auch hier zu Irritationen. Als ich den Hinweis gebe, dass hierfür ein weiteres Piktogramm erforderlich wäre, weist man mich darauf hin, dass man ja keine weiteren Schilder mehr wolle - man hätte ja schließlich schon so viele.
Geschenkt, wir haben Urlaub. Also bummeln wir noch ein wenig am Wasser entlang und verlassen Sassnitz schließlich in Richtung Putgarten. Dort treffen wir gegen 14:00 Uhr auf dem letzten Parkplatz vor dem Kap Arkona ein und gesellen uns zu den bereits anwesenden WoMo´s  (GPS 13° 24' 29" Ost, 54° 40' 18" Nord). Bei stürmischen Wetter machen wir uns auf den Weg zum Leuchtturm (ca. 1,5 km). Auf halber Strecke klingelt mein Handy. Am anderen Ende ist unsere Nachbarin die mir mitteilt das mein 13 Jahre alter Polo aufgebrochen und das Autoradio gestohlen wurde. Der Polo stand genau da wo sonst immer unser WoMo steht. Da verstehe doch einer die Autoknacker. Aber wir lassen uns den Urlaub hierdurch nicht verderben, managen telefonisch das Einschleppen des Wagens in die Werkstatt unseres Vertrauens und genießen die Sonne und den Wind auf unserer Haut.
gefahrene KM        60/ 530
SP-Kosten:          5,--/ 40,50

Kap Arkona

Kap Arkona

Kap Arkona (187 Stufen)

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