04. - 06.08. Ballum, DK

Nachdem wir uns am vergangenen Wochenende bei Sonderburg von Georg getrennt haben da dieser noch ein paar Urlaubstage in Dänemark verbringen wollte, treffen wir uns am Freitag in Ballum (CP Ballum Camping) an der dänischen Westküste wieder.

Ballum Camping

 


Nach einer ruhigen Nacht breche ich zur morgendlichen Hunderunde auf. Da ich am Wasser zwei Wohnmobile stehen sehe, schlage ich diese Richtung ein. Vielleicht ist dort ja ein Stellplatz. Nach ca. 1,5km muss ich feststellen, dass die WoMo´s auf einem kleinen Parkplatz neben dem "Camping forbut" Schild parken. Ich folge der Wasserlinie in der Hoffnung nach einigen Metern auf einen Feldweg Richtung CP zu treffen. Diese Hoffnung erfüllt sich jedoch nicht und so benötige ich insgesamt fast 1,5 Stunden bis ich wieder auf dem CP eintreffe wo Susanne und Georg mich bereits sehnlich am gedeckten Frühstückstisch erwarten. Nach einem Tässchen Kaffee und lecker Brötchen legen wir noch ein wenig die Füße hoch bevor wir zum örtlichen Sparmarkt radeln und die Vorräte ergänzen.

Blick auf Römö

Haustiere auf dänisch

 


Zurück am WoMo beschließe ich das WoMo von den lästigen Fliegen am Alkoven zu befreien während Susanne etwas surfen geht (Wozu verfügt der CP über ein den gesamten Platz abdeckendes W-Lan ?!). Nach dieser Anstrengung ist erstmal für einige Stunden "Beine hoch" angesagt bevor mich - zum Unverständnis von Susanne und Georg - gegen 17:00 die Unruhe packt und ich beschließe noch ein paar Kilometer Rad zu fahren.

Ich folge vom CP aus dem Radweg Nr.1, der Bestandteil des Nordseeküstenradweges ist in Richtung Norden bis zum Römö-Damm. Zurück geht es entlang der Straße mit Zwischenstopp auf Möllekilen. Möllekilen ist der höchstgelegene Gelände in der Ballum Marsch. Aus diesem Grunde wurden hier 1842 nach Aufteilung der Felder auf die Bauern zwei Mühlen errichtet, die das Gebiet mit Trinkwasser für das Vieh versorgten. Der Betrieb wurde im Zeitraum 1967 - 70 eingestellt.

 


Leider näherte sich das Wochenende damit auch schon wieder seinem Ende und so ging es nach einem weiteren gemütlichen Abend und ruhiger Nacht wieder gen Heimat. Hierzu folgten wir der Küstenstraße über Hojer  in Richtung Deutschland. Dann ging es parallel zur Grenze nach Osten zur A7. Bei einem letzten Zwischenstopp auf dem Autohof in Harrislee hatten wir das "Vergnügen" auf einem Autotransporter je ein teilintegriertes WoMo (Rimor) auf des 2006 Ducato bzw. Ford live in Augenschein nehmen zu können. Unser Fazit (auf Grund unserer guten Erziehung): sehr gewöhnungsbedürftig !!!

Kostenlose Zähler