28. - 30.07. Sonderburg, DK

Hafenbereich Sonderborg

 

Am Freitag starten wir nach der Arbeit mit Georg nach Sonderburg auf den CP Sonderborg Camping (GPS 09° 47' 49" Ost, 54° 52' 03" Nord). Da es von Kiel nur gut 130 km sind treffen wir bereits gegen 18:00 Uhr auf dem CP ein, der sich in unmittelbarer Nachbarschaft zum Sportboothafen und Badestrand befindet. Da es ein sehr schwüler Tag mit Temperaturen über 30° C war, gönnen wir uns einen faulen Abend.

Sonderborg

Am Samstag werden wir vom Regen und entfernten Donnergrollen geweckt. Nach den vergangenen ca. 8 Wochen Sonne satt, endlich Regen - aber warum gerade dann wenn wir auf Tour sind ? Nach dem Frühstück starten wir mit den Rädern entlang der Ostsee in Richtung Zentrum (ca. 1,5 km). Auf dem Weg passieren wir Sonderburg Slot. Die Innenstadt selbst besticht durch ihre pastellfarbenen Häuser entlang des Hafens und die quirlige Fußgängerzone.
Am Nachmittag machen Georg und ich noch ein kleine, von Regenschauern unterbrochene, Radtour zur 4 km entfernten Mühle von Dybbol. Auf dem Weg dorthin treffen wir noch auf die Zwischenrast eines Motorradtreffens. Auf der Anhöhe befindet sich auch das "Geschichtszentrum Zentrum 1864". Hintergrund für dieses Zentrum ist die blutige Schlacht vom Frühjahr 1864 an den Schanzen von Dybbol (Düppel). Bei dieser Schlacht handelte es sich um eine entscheidende Schlacht im 2. Deutsch-Dänischen Krieg. Im Geschichtszentrum erhält man auf verschiede - auch kindgerechte - Weise Informationen rund um die Schlacht.
Außerdem liegt Sonderborg am Gendarmenpfad, einem 74 km langem Wanderweg. Er hat seinen Namen von den Grenzgendarmen, die hier bis 1955 zu Fuß patrouillierten und erstreckt sich von Padborg im Westen bis Horuphav im Osten.
Nach diesem "anstrengenden" Tag gönnen wir uns zum Abendessen ein Stückchen Fleisch und beenden den Tag mit Smalltalk und einer Tasse Bier.

 

 

 

Düppler Mühle und Schanze

Am Sonntag steht nach dem Frühstück erstmal das obligatorische Aufklaren des Wohnmobils an. Nach dem zahlen und entsorgen geht es über Horuphav in Richtung Kegnaes. Von der Straße aus sehe ich zur linken mehrere Wohnmobile und ein paar PKW stehen. Kurz darauf folgt auch schon die Ausschilderung zum Strand, der wir folgen und so auf dem Standparkplatz bei Skovmose (GPS 10° 00' 30" Ost, 54° 52' 03" Nord) landen. Der Sandstrand sowie die spiegelglatte See und der strahlende Sonnenschein zwingen Georg und mich geradezu zu einem Bad während Susanne noch einen Kaffee kocht. Nach dieser angenehmen Badepause geht es noch weiter bis Sonderby bevor wir drehen und uns auf den Heimweg machen.
Da mein Navi und die dänische Straßenführung mal wieder nicht zusammenfinden wollen, machen wir schließlich noch einen Abstecher zum Augustenborg Slot. Wenige Kilometer später trennen sich unser und Georgs Weg, der weiter Richtung dänische Nordseeküste fährt um dort noch ein paar Tage Urlaub zu machen.
Wir folgen der Straße Richtung Krusa und treffen gegen 16:30 Uhr wieder in Kiel ein.

Skovmose

Augustenborg Slot

Augustenborg Slot

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