13. - 16.07. Köln

Eigentlich wollten wir ja erst Ende Juli nach Köln um Bekannte und Verwandte zu besuchen. Die "Kölner Lichter" machten uns jedoch einen Strich durch die Rechnung da man zu dieser Veranstaltung in Köln kein Bein auf den Boden bekommt. Also haben wir kurzfristig um disponiert und sind halt etwas eher gefahren. Zwar war auch an diesem Wochenende Party in Köln (Wann ist in Köln eigentlich keine Party ?), aber der CSD sollte halt vor allem am Sonntag wenn wir schon wieder auf der Heimreise sind zu Verkehrsbehinderungen in Köln führen.

Donnerstag, 13.07.
Gegen 16:30 Uhr geht es in Kiel auf die Piste und über die A7, A261 und A1 bis nach Cloppenburg. Dort verlassen wir die BAB um uns auf der Strecke zwischen Cloppenburg und Meppen oder Lingen/Ems ein Übernachtungsplätzchen zu suchen. Außerdem haben wir beschlossen über die A31 in Richtung Köln zu fahren, da die A1 ja immer recht voll ist und außerdem in diversen Bereichen gebaut wird.
Unser Übernachtungsplätzchen finden wir schließlich in HERZLAKE (am Sportzentrum; Im Mersch; GPS 07 36' 20" Ost, 52 40' 53" Nord; kostenfrei, VuE) an der Hase. Der Stellplatz ist auch für Wasserwanderer vorgesehen und liegt etwas abseits - aber noch in Hörweite - der Durchgangsstraße.

Freitag, 14.07.
Nach einem kurzen Frühstück verlassen wir Herzlake und erreichen bei Lingen/Ems die A31 der wir Richtung Köln folgen. Nach einigen weiteren Autobahnwechseln die uns dank Navi keine Mühe bereiten erreichen wir am frühen Mittag den Stellplatz in KÖLN. Bei dem SP in Kölner Ortsteil Riehl (An der Schanz; GPS 06 59' 08" Ost, 50 57' 43" Nord; 6,-- EUR/24 Std; max. 48 Std; VuE; Strom) handelt es sich um einen ehemaligen Parkplatz direkt an der Rheinpromenade. Den Weg weist uns neben der Ausschilderung das Hochhaus mit der "AXA" Reklame und nachdem wir durch die Hochwasserschutz-Baustelle die Zufahrt gefunden haben müssen wir leider feststellen das die Plätze mit Rheinblick schon belegt sind. Aber ein schattiges Plätzchen in zweiter Reihe hat ja auch seinen Reiz.
Nach einer kleinen Shopping-Radtour haben wir gerade die Stühle aus der Garage geholt als doch tatsächlich ein Platz direkt an der Promenade frei wird. Wir überlegen nicht lange und parken um und genießen ab sofort eine Aussicht, bei der einem die Lust auf ein gepflegtes Pils vergehen könnte (wenn man nicht so abgehärtet wäre). Köln schein eine einzige Sporthochburg zu sein und im Sekundentakt passieren Jogger, Radfahrer, Walker und Inline-Skater unser lauschiges Großstadtplätzchen. Aber wie schon geschrieben, man hat ja ein dickes Fell. Das benötigt man auch ansonsten auf dem SP. Einerseits ist der Stellplatz auch öffentlicher Zugang zum Rhein, andererseits liegt er in der Einflugschneise, in Hörweite der S-Bahn und auch die Rheinschifffahrt steuert ihren Klang bei. Aber Bange machen gilt nicht. Der Platz hat natürlich auch seine positiven Seiten. Da ist - wie schon erwähnt - der Platz unmittelbar am Rhein und außerdem sind es mit dem Fahrrad gerade mal 10 Minuten bis zum Dom.
Bevor wir am Abend die Aussicht genießen kommt noch die Kölner Verwandtschaft zum Zuge. Hierdurch kann ich an dieser Stelle auch noch einen Gastronomietipp geben. Ca. 200m vom SP befindet sich direkt unten in dem bereits erwähnten Hochhaus das "Colonia-Brauhaus". Dort kann man gemütlich speisen und auch das ein oder andere Kölsch genießen.

Samstag, 15.07.
Den Kaffee schenken wir uns erstmal und radeln bereits zeitig in Richtung Dom. Nachdem unsere Fahrräder am Bahnhof ihr Plätzchen gefunden haben, lassen wir uns ein wenig durch die Innenstadt treiben - oder sollte ich besser sagen - werden wir ein wenig durch die Stadt getrieben. Zur Mittagszeit treffen wir wieder am WoMo ein wo die Hunde ihr Recht einfordern. Den Nachmittag verbringen wir mit Bernd und Birgit, die wir im Mai in Kroatien kennen gelernt hatten. Den Abend verbringen wir wieder ob unserer Unsportlichkeit bei einem Fläschchen Bier mit Blick auf den Rhein. Am heutigen Abend geben sich die Kölner richtig Mühe und so schallen neben den üblichen Großstadtgeräuschen von dem ein oder anderen Partydampfer sowie von der anderen Rheinseite die Bässe zu uns herüber.

Sonntag, 16.07.
Nach dem Frühstück müssen wir leider schon wieder Richtung Heimat starten. Diesmal nehmen wir den direkten Weg über die A1 und treffen nach insgesamt freier Fahrt rund 6,5 Stunden später wieder in Kiel ein.

Blick vom Stellplatz

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