Charmes, F

unterwegs, F

Grande Cascade de Tendon, F

 Lac Vouglans, F

02. - 20.09.2005 Frankreich (Jura, Alpen)

Freitag, 02.09.2005
Endlich mal wieder Urlaub. Der letzte ist ja schließlich schon 2 Monate her. Ziel sind diesmal die Französischen Alpen mit allem was so auf dem Weg liegt. Gegen 13:30 Uhr fällt bei einem Kilometerstand von 6922 km der Startschuss. Gegen 22:00 Uhr dient uns ein Wanderparkplatz bei BAD MÜNSTEREIFEL als Nachtlager (06° 44’ 57“ Ost, 50° 32’ 50“ Nord, 426 m üNN). Die Tagestemperatur lag bei bis zu 30,8 °.

Samstag, 03.09.2005
Nach einer annehmbaren Nachtruhe brechen wir gegen 08:40 Uhr (km 7518) Richtung Luxemburg auf und entdecken nach wenigen Kilometern in Bad Münstereifel den Stellplatz an der Therme. Nach dem obligatorischen Tankstopp in Luxemburg geht es auf den Stellplatz in CHARMES (06° 17’ 45“ Ost, 48° 22’ 22“ Nord, 5,-- EUR/N, VE kostenfrei, max. Aufenthalt 48 Std.), der direkt am Kanal Ardennes liegt. Da es inzwischen später Nachmittag ist, haben wir auf dem gut besuchten Stellplatz (geschätzt ca. 60 Mobile) gerade noch Glück und finden einen Stellplatz in zweiter Reihe. Die Temperaturen bewegten sich zwischen 14,2° und 34,9°.

Sonntag, 04.09.2005
Gegen 09:00 Uhr herrscht Hochbetrieb an der VE und wir machen natürlich mit. Beim Tachostand von 7870 km geht es erstmal grob in Richtung Süden. Bei Remiremont gönnen wir uns einen Abstecher zum Wasserfall „Grande Cascade de Tendon“ (32 Meter Höhe) und nach Géradmer in den Ardennen. Der Ort liegt sehr schön direkt an einem See. Leider ist der SP durch eine Veranstaltung blockiert, sodass wir weiter über Besancon nach CHAMPAGNE SUR LOUE fahren. Dort schlagen wir für 7,90 EUR (2 Erw., 2 Hunde, Kurtaxe) unser Lager auf dem CP Municipal direkt am Fluss auf (05° 48’ 57“ Ost, 47° 02’ 26“ Nord, 247 m üNN). Auch an diesem Urlaubstag konnten wir uns bei strahlendem Sonnenschein und Temperaturen zwischen 14,4 und 36,1° über das Wetter nicht beschweren.


Montag, 05.09.2005
Trotz der schönen Lage des CP zieht es uns am nächsten Tag weiter. Um kurz nach 10:00 Uhr, der km-Zähler zeigt inzwischen 8160 an, geht es über Marigny (Lac de Chalain) der Route de Lac folgend bis nach Chancia. Sehenswert auf dieser Route ist der in seinem ehemaligen Flussbett aufgestaute Lac Vouglans.
Von Chancia geht es auf kurvenreicher Nebenstrecke durch die Jura. Kurz vor Annecy kann man direkt an der N 201 eine Hängebrücke (nur für Fußgänger) bewundern. um dann auf einer kurvenreichen Strecke. Von der N 201 biegen wir Richtung Osten ab und fahren nach SAMOENS, wo eigentlich ein SP sein sollte. Dieser dürfte jedoch einer Baustelle gewichen sein und so gesellen wir uns zu einigen französischen Mobilen an der Talstation der Seilbahn (06° 43’ 20“ Ost, 46° 04’ 35“ Nord, 700 m üNN). Obwohl wir am Abend noch Blitz und Donner über uns ergehen lassen dürfen, lagen die Temperaturen des Tages zwischen 15,6° und 30,4°.
 

Dienstag, 06.09.2005
Das Tagesziel liegt heute um die Ecke. Ich möchte zum Fer de Chaval. Auf dem weg dorthin schauen wir uns noch kurz den SP in Sixt fer de Cheval an (765m üNN, einfacher Übernachtungsplatz in ruhiger Lage).
Vom Parkplatz bei Fer de Chaval fahre ich erst noch 1,5 km entlang der Straße mit dem Rad, bevor ich dann zu meiner Wanderung von ca. 2,5 Stunden aufbreche. Die Landschaft ist einfach sehenswert. Von mehreren hundert Meter hohen Steilwänden stürzen sich unzählige Wasserfälle ins Tal. Wie das ganze sich zur Schneeschmelze anhören dürfte, kann man nur erahnen (tosender Donner !!!). Für alle die es mal mit Hunden in diese Ecke zieht hier ein Hinweis. Der hintere Teil des Tals darf mit Hunden nicht betreten werden (auch nicht an der Leine).
Als ich wieder am WoMo eintreffe werde ich von meinen 3 Aufpassern mit einer Tasse Kaffee empfangen, bevor wir dann mit einem Abstecher zum Wasserfall „Cascade de Rouget“ (jede Menge Bus-Touris) nach Samoens zurückkehren. Das Wetter hat uns mit Temperaturen zwischen 15,6 und 25,9° bei strahlendem Sonnenschein den Tag angenehm versüßt.

Mittwoch, 07.09.2005
Die Uhr zeigt 09:10 und der Kilometerzähler 8470 als wir aufbrechen. Das erste Ziel des Tages ist das Plateau d`Assy und der Lac Vert. Auf dem Plateau steht man in 1335 m Höhe direkt an der Startbasis der Gleitschirmflieger und hat einen super Blick auf den Mt. Blanc. Gegen 14:00 Uhr sind jedoch diverse Wolken der Meinung unser Sonnenbad zu stören, sodass wir nach Chamonix starten. Da uns der SP nicht im Geringsten Ansprach und Chamonix mit Hunden auch nicht das super Erlebnis für uns darstellen würde, fahren wir weiter nach ANNECY. Der SP hier liegt leider direkt an der Durchgangsstraße und ist so klein, dass man gerade noch die Aufbautür öffnen kann. Auch dass Klientel des SP macht einen teilweise zweifelhaften Eindruck auf uns, sodass wir uns mit einem eher unguten Gefühl zur Nachtruhe betten. Über das Wetter gab es insgesamt auch an diesem Tage nichts zu meckern (T min 12,5°, T max. 30,0°).

Donnerstag, 08.09.2005
Nach einer unruhigen Nacht brechen wir bereits um 07:00 Uhr vom SP auf (km 8691). Da die Parkplätze in Annecy entweder mit Teppichstangen versperrt sind oder doch recht weit ab vom Schuss liegen, sparen wir uns den geplanten Stadtbummel und lassen uns weiter nach Süden nach Alpe d`Huez treiben. Auf teilweise „sehr interessanten Straßen“ mit atemberaubender Aussicht sollte man bei der Bergabfahrt nicht nur auf seine Bremsen achten, sondern auch immer ein Auge auf den Rückspiegel richten, damit man die heranrasenden Radfahrer rechtzeitig bemerkt und ihnen das überholen ermöglicht. Gegen 16:00 Uhr treffen wir in ALPE d`HUEZ ein und müssen uns für einen der beiden zu dieser Zeit kostenlosen und nur wenig besuchten SP entscheiden. Wir nehmen den etwas näher zum „Zentrum“ gelegenen (06° 04’ 12“ Ost, 45° 05’ 17“ Nord, 1827 m üNN). Bei teils bedecktem Wetter (12,8 bis 17,7°) sind einige Gipfel mit Schnee bedeckt. Abends fängt es an zu regnen.

Freitag, 09.09.2005
Nachts fiel das Thermometer auf 10,6°, aber es hörte auch auf zu regnen. So beschließen wir noch einen Tag in Alpe d`Huez zu bleiben und untenehmen einen Spaziergang der uns bis auf 2020 m Höhe führt. Das Wetter ist zwar trocken, Sonne und Wolken halten jedoch bei max. 14,2° ihr unregelmäßiges Wechselspiel.

Samstag, 10.09.2005
Nun sind wir bereits eine Woche unterwegs und so langsam müssen wir uns auf den Rückweg machen. Kurz vor 10:00 Uhr (km 8853) machen wir uns auf die Abfahrt. Auf dieser treffen wir bereits wieder auf viele Radfahrer, die den Berg bezwingen wollen. Hut ab vor diesen „Verrückten“. Wir fahren über Grenoble und Roman sur Isere in das Tal der Rhone. Bei Vienne biegen wir nach Osten ab um in Saint Georges D`ESPERANCHE zu übernachten (05° 04’ 30“ Ost, 45° 33’ 20“ Nord, 411 m üNN). Über den Tag hat uns der ein oder andere Regenschauer „erfreut“ und abends geht das Wetter mal wieder zu Dauerregen über. Auch die Temperaturen zwischen 10,1 und 27,3° können hier nicht wirklich versöhnen.

Sonntag, 11.09.2005
Nach einem sehr gemütlichen Frühstück brechen wir um 11:30 Uhr auf und fahren erstmal wieder ins Rhonetal und dann weiter in das Tal der Saonne. Dieses verlassen wir dann mit Ziel AUTUN. Dort treffen wir gegen 17:00 Uhr auf dem SP am See (04° 18’ 59“ Ost, 46° 57’ 19“ Nord, 316 m üNN) ein und haben auf dem recht großzügigem Parkplatz freie Auswahl, wo wir unser Mobil abstellen. Kurz danach beginnt der übliche Herdentrieb. Es werden mehr und mehr Mobile und trotz mehr als genug Platz parkt nach kurzer Zeit ein WoMo mit gerade mal einem Meter Abstand neben uns. Bloß nicht ärgern, wir haben Urlaub. Die Temperaturen halten sich mit 11,4 bis 25,4° in einen annehmbaren Bereich.

Fer de Chaval, F

Fer de Chaval, F

Fer de Chaval, F

Montag, 12.09.2005
Nach dem Frühstück erstmal mit dem Fahrrad in den Ort. Die Kathedrale und das von den Römern erbaute Freilichttheater stehen auf dem Programm.
Kurz nach 11:00 Uhr starten wir bei einem Kilometerstand von 9314 erstmal nach Dijon zum Stadtbummel. Der Parkplatz am Bahnhof bietet ausreichend Platz und ist innenstadtnah gelegen. Fazit unseres Stadtbummels: Nach diversen Tagen in der ruhigen Abgeschiedenheit der zu dieser Jahreszeit verwaisten Orte in den Bergen ist uns Dijon einfach zu laut. Außerdem zeigt der starke Autoverkehr seine Spuren. Die Häuserfassaden wirken überwiegend schmutzig.
Nach dem Stadtbummel geht es zur Übernachtung nach FORTENOY le Chateau (06° 12’ 22“ Ost, 47° 58’ 36“ Nord, 276m üNN). Die Temperaturen (16,4 bis 25,2°) sind genauso konstant wie das überwiegend bedeckte Wetter.

Dienstag, 13.09.2005
Bei bedecktem Wetter starten wir Richtung Colmar (km-Stand 9554). In den Höhenlagen ist es teilweise nebelig. Über den Col die Schlucht wird der Nebel dann so dicht, dass die Sichtweise auf 20 – 30m sinkt. Da macht das Fahren über Passstraßen doch richtig Spaß und unser Navi zeigt völlig neue Vorteile (Achtung: 200 m vor und 180° Kehre nach rechts !).
Von Colmar geht es zurück nach Deutschland auf den SP in BREISACH (07° 34’ 30“ Ost, 48° 01’ 48“ Nord, 234m üNN). Der SP liegt direkt am Rhein und der Übernachtungspreis (20:00 – 08:00 Uhr) mit 5,-- EUR ist akzeptabel. Nicht so die Temperaturen des heutigen Tages, die zwischen 16,6 und nur noch 21,8° bewegt haben.

Mittwoch, 14.09.2005
Ziel des Tages (Abfahrt gegen 10:00 Uhr bei 9701 km) soll unter Vermeidung der Autobahn der SP in Calw sein. So geht es vorbei an Freudenstadt quer durch den Schwarzwald. Der SP erweist sich für uns als Reinfall (wirkt sehr schmuddelig) und so fahren wir nach PFORZHEIM weiter. Der SP am Enzauenpark (Wildersinnstr., 08° 43’ 20“ Ost, 48° 53’ 49“ Nord, 267m üNN) kann uns ebenfalls nicht überzeugen. Allerdings sehen wir hier endlich mal einen Forumsaufkleber auf einem einheimischen WoMo (PF – PZ 2…). Wir fahren weiter zum Parkplatz am Wildpark, wo die einmalige Übernachtung mit dem WoMo nach Auskunft der Pforzheim Kongress- u. Marketing GmbH ebenfalls erlaubt ist. Hier stehen wir in ruhiger Lage direkt bei den wilden Tieren (Tiefenbronnerstr., 08° 43’ 05“ Ost, 48° 52’ 30“ Nord, 408m üNN). Bei Tagestemperaturen zwischen 17,0 und 26,0 Grad hatten wir einen schönen Spätsommertag.

Donnerstag, 15.09.2005
Eigentlich sollte das Ziel des Tages Wertheim sein. Da mein Bruder aber gerade auf dem Rückweg aus Kroatien ist, beschließen wir per SMS uns in Nördlingen zu treffen. Um 09.30 Uhr starten wir mit 9899 km auf der Uhr und treffen um 14:00 Uhr auf dem SP in Nördlingen ein. Während der Fahrt haben wir die ersten 10000km mit unserem „Neuen“ voll gemacht. Der SP in NÖRDLINGEN befindet sich am Rande eines Parkplatzes und in unmittelbarer Nähe zur Stadtmauer (10° 29’ 04“ Ost, 48° 51’ 20“ Nord, 412m üNN). Die Tagestemperaturen lagen bei überwiegendem Sonnenschein zwischen 16,4 und 26,0 Grad.

Freitag, 16.09. bis Montag 19.09.2005
Gegen 09:40 starten wir bei leichtem Regen (Kilometerstand 10055 km) in Richtung Göttingen. Da wir am Nachmittag mit Freunden verabredet sind, fahren wir nach langer Zeit mal wieder auf die Autobahn. Wie sich herausstellt eine gute Entscheidung, da wir bei dem verregneten Vormittag eh nichts von der Landschaft gesehen hätten. Zwischen Fulda und Kassel klart das Wetter auf und wir treffen gegen 16:00 Uhr bei strahlendem Sonnenschein in Rosdorf bei Göttingen ein. Nachdem wir ver- und entsorgt haben beziehen wir bei unseren Freunden auf einem Parkstreifen in ruhiger Wohngegend unser Nachtquartier. Am Samstagvormittag verlegen wir auf den nagelneuen Stellplatz am GÖTTINGER Badeparadies (09° 55’ 52“ Ost, 51° 31’ 17“ Nord; weitere Einzelheiten siehe Stellplatzdatenbank), der für die am Wochenende anstehenden Familientermine bei strahlendem Sommerwetter unser Basislager bildet. Am Sonntagmorgen erleben wir noch eine echte Überraschung. In der Nacht ist die Außentemperatur auf 4,3 Grad, die Innentemperatur lag beim erwachen bei rd. 7,0 Grad. Diese Überraschung lässt sich mit der Truma C 6002 jedoch recht schnell in den Griff bekommen.

Dienstag, 20.02.2005
Nun ist der Urlaub endgültig zu Ende. Gegen 09:30 Uhr starten wir gen Kiel, wo wir – etwas ausgebremst durch den ersten Stau unseres Urlaubs - gegen 15:30 Uhr mit rd. 10900 Kilometern auf dem Tacho ankommen.

Alpe d`Huez, F

Mont Blanc, F

Colmar, F

Alpe d`Huez, F

  

 

Kostenlose Zähler