27.09. - 05.10.02 Rhein und Mosel

Rüdesheim

Kloster St. Hildegard

Freitag, 27.09.2002
Nachdem der Arbeitgeber endlich mit unserer Arbeitsleistung zufrieden ist starten in Richtung Wiesbaden, dem Ausgangspunkt für unsere Rhein – Mosel - Reise. Allerdings wollen wir uns die Strecke nicht in einem Rutsch zumuten und übernachten deshalb bei der Familie in unserer alten Heimat „Göttingen“, wo wir gegen 20:00 Uhr eintreffen.

Samstag, 28.09.2002
Bereits am zeitigen Vormittag verlassen wir unser Übernachtungslager und folgen unserer Route nach Wiesbaden, das wir queren um auf der anderen Rheinseite ein wenig durch Mainz zu bummeln. Wie uns schon bei der Reiseplanung bewusst war, haben Wohnmobilstellplätze am Rhein eher Seltenheitswert. Bei unserer Ankunft in RÜDESHEIM stoppen wir daher als erstes bei der Tourist-Info um uns nach Stellmöglichkeiten alternativ zum örtlichen Campingplatz zu erkundigen. Wir erhalten den Tipp, es oberhalb der Drosselgasse auf einem privat bewirtschafteten Parkplatz zu versuchen. Der Parkplatzwärter erweist sich als sehr hilfsbereit und schon haben wir – für lächerliche 2,10 EUR/Tag – ein Plätzchen für die Nacht - zwischen Ort und Weinbergen gelegen - gefunden. Ein Bummel durch die Drosselgasse darf natürlich nicht fehlen und so reihen wir uns in die schier endlose Tourischlange ein.

Sonntag, 29.09.2002
Nach dem Gedränge in der Stadt zieht es uns heute auf leerere Pfade. Wir beschließen – auch zur Freude unserer Hunde - das Niederwalddenkmal und das Kloster St. Hildegard zu erwandern. Anschließend setzen wir unsere Reise in Richtung LORELEI fort. Auch hier gibt es natürlich keinen Stellplatz. Allerdings erlaubt man uns nach Anfrage auf dem Parkplatz des Besucherzentrums zu übernachten.

Montag, 30.09.2002
Heute beenden wir den ersten Abschnitt unserer Tour. Über Lahnstein und den Kaiserstuhl erreichen wir KOBLENZ, wo wir - um der Mosel zu folgen - den Rhein verlassen werden. Vorher legen wir jedoch noch eine Übernachtung auf dem Parkplatz am Deutschen Eck (Hinweis: Der Parkplatz ist mittlerweise für Wohnmobile gesperrt) - von wo aus wir auch die Koblenzer Altstadt erkunden - ein.
 

Lorelei

Koblenz

Koblenz


Dienstag, 01.10.2002
Der erste Tag entlang der Mosel führt und bis nach MÜDEN, wo es einen kleinen kostenlosen Stellplatz gibt. Bei strahlendem Sonnenschein beschließen wir die Burg Eltz zu erwandern. Auf Grund einiger fehlender Wegweiser nähern wir uns in einem mehrstündigen Fußmarsch der Burg spiralenartig an. Wir können sie zwar sehen, aber wie kommen wir hin ? Igendwann ist es geschafft und wir besichtigen zumindest den kostenfreien Bereich der Burg, da wir auf Grund der fortgeschrittenen zeit keine Lust habe für „1x rein und wieder raus“ noch Geld auszugeben. Für den Rückweg gehen wir auf Nummer sicher und folgen dem allgemeinen Strom zum Parkplatz und dann weiter zur Mosel. Wieder am WoMo angekommen hängen unsere Mägen in den Kniekehlen und wir beschließen die örtliche Gastrionomie zu unterstützen.


Mittwoch, 02.10.2002
Über Cochem (Burgbesichtigung), Berncastel-Clues und Traben-Trabach geht es immer weiter entlang der Mosel. Ein festes Ziel für diesen Tag haben wir nicht eingeplant und so stoppen wir in WOLFF, wo bereits auf einer Wiese direkt an der Mosel mehrere Mobile stehen. Dies wird von den Anwohnern geduldet – wohl auch weil sich die Mehrzahl der Mobilisten abends in den örtlichen Straußwirtschaften einfindet. Dem wollen auch wir uns natürlich nicht entziehen und so gibt es noch das ein oder andere Gläschen Wein sowie einige Fläschchen für unterwegs.

Donnerstag, 03.10.2002
Wir verlassen dass dörfliche Wolff mit Ziel Trier. Hier dürfen natürlich, nachdem wir endlich einen Parkplatz gefunden haben, die obligatorischen Ziele Porta Nigra, Dom und Basilika. Zum verweilen über Nacht lädt uns Trier jedoch nicht ein und so fahren wir weiter nach SAARBURG, dass über einen Stellplatz verfügt.

Freitag, 04.10.2002
Über Mettlach (Villeroy und Boch) und den Aussichtspunkt oberhalb der „Großen Saarschleife“ führt uns der Weg heute durch Frankreich nach Luxenbourg. (Stadt). Nach einer mehr oder weiniger freiwilligen Stadtrundfahrt (kein Parkplatz, verfahren, …) landen wir schließlich auf einem Campingplatz. Abgespannt wie wir sind kann uns auch der Preis von 30,-- EUR für die Nacht nicht schocken. Außerdem haben wir ja günstig getankt.

Samstag, 05.10.2002
Das heutige Tagesziel liegt wieder in Deutschland. Es soll nach Aachen gehen. Auf Grund der anhaltenden Regenfälle haben wir die Autobahn bei Aachen gar nicht erst verlassen sondern sind direkt Richtung Kiel durchgestartet, wo wir am Abend müde aber mit vielen neuen Eindrücken wohlbehalten eintreffen.
 

Burg Eltz

Trier

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